Naproxen Mepha Lactabs 250 Mg 20 Stk

Naproxen Mepha Lactabs 250 Mg 20 Stk

Fachinformationen

Zusammensetzung

Wirkstoff: Naproxenum.

Hilfsstoffe: Excipiens pro compresso obducto.

Galenische Form und Wirkstoffmenge pro Einheit

1 Lactab Naproxen-Mepha 250 enthält: 250 mg Naproxenum

1 Lactab Naproxen-Mepha 500 enthält: 500 mg Naproxenum

Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten

Symptomatische Behandlung von Schmerzen und Entzündungen bei entzündlichen und degenerativen rheumatischen Erkrankungen wie chronische Polyarthritis, Arthrosen, Spondylosen und Spondylarthrosen, Spondylitis ankylosans (M. Bechterew);

Weichteilrheumatismus (Bursitis, Tendinitis, Lumbago usw.); posttraumatische und postoperative Schmerz- und Schwellungszustände (z.B. nach Prellungen, Zerrungen, Verstauchungen oder Zahnextraktionen);

akute Gichtarthritis;

Dysmenorrhö.

Dosierung/Anwendung

Erwachsene

Entzündliche und degenerative rheumatische Gelenkerkrankungen

Initial und beim akuten Schub: 1000 mg täglich. Die Erhaltungsdosis beträgt je nach Intensität der Schmerzen 500-1000 mg/Tag.

Weichteilrheumatismus, postoperative und posttraumatische Schmerzen

Im Allgemeinen bewährt sich eine tägliche Dosis von 1000 mg. Die Dosierung soll den individuellen Bedürfnissen angepasst werden, wobei die maximale tägliche Dosis von 1250 mg nicht überschritten werden sollte.

Die tägliche Dosis kann in einer einzelnen Gabe am Abend oder in 2 Gaben verabreicht werden, wobei ein 12-stündiges Intervall eingehalten werden sollte.

Akuter Gichtanfall

Die Anfangsdosis sollte 750 mg betragen, gefolgt von 250 mg alle 8 Stunden, bis der akute Anfall vorüber ist.

Dysmenorrhö

Die empfohlene Anfangsdosis beträgt 500 mg, gefolgt von 250 mg alle 6-8 Stunden während 3-4 Tagen.

Hinweise für die Handhabung

Naproxen-Mepha wird möglichst zu den Mahlzeiten eingenommen. Die Lactab werden möglichst mit etwas Flüssigkeit unzerkaut geschluckt.

Kinder

Die Anwendung von Naproxen-Mepha Lactab ist bei Kindern unter 12 Jahren kontraindiziert. Naproxen-Mepha Lactab 500 mg sind für die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren ungeeignet.

Je nach Art und Schweregrad der Krankheit beträgt die empfohlene Dosierung mit Naproxen-Mepha Lactab 250 mg bei Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren 10–15 mg/kg, aufgeteilt in zwei Einzeldosen. Die maximale tägliche Dosierung von 15 mg/kg Körpergewicht soll nicht überschritten werden.

Spezielle Dosierungsanweisungen

Die Anwendung von Naproxen ist bei Patienten mit schwerer Lebensfunktionsstörung kontraindiziert.

Bei Patienten mit sonstigen Lebererkrankungen oder Nierenerkrankungen sowie bei älteren Patienten sollte das Arzneimittel vorsichtig dosiert und die Behandlung mit der kleinsten noch wirksamen Dosis begonnen und über die kürzest mögliche Dauer fortgeführt werden.

Die Anwendung von Naproxen-Mepha ist bei Patienten, die vor Behandlungsbeginn eine Creatinin-Clearance von weniger als 30 ml/min aufweisen, kontraindiziert, da bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz sowie bei Dialysepatienten eine Kumulation von Naproxen-Metaboliten beobachtet wurde.

Kontraindikationen

Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe gemäss Zusammensetzung.

Anamnese von Asthma, Bronchospasmus, Urtikaria, akuter Rhinitis, Nasenschleimhautentzündung, Nasenschleimhaut-Polypen oder allergieähnlichen Symptomen nach Einnahme von Acetylsalicylsäure oder anderen nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR).

Drittes Trimenon der Schwangerschaft (siehe «Schwangerschaft/Stillzeit»).

Gastrointestinale Blutungen oder Perforation (Magen- oder Darmdurchbruch) in der Anamnese, die durch eine vorherige Therapie mit NSAR bedingt waren.

Zerebrovaskuläre Blutungen.

Aktive oder in der Anamnese bekannte Magen- und/oder Duodenalulzera oder gastrointestinale Blutungen mit mindestens zwei Episoden von Ulzeration oder Blutungen.

Entzündliche Darmerkrankungen (wie M. Crohn, Colitis ulcerosa).

Schwere Leberfunktionsstörungen (Leberzirrhose und Aszites).

Schwere Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance <30 ml/min).

Schwere Herzinsuffizienz (NYHA III-IV).

Behandlung postoperativer Schmerzen nach einer koronaren Bypass-Operation (resp. Einsatz einer Herz-Lungen-Maschine).

Ungeklärte Blutbildungsstörungen.

Kinder unter 12 Jahren

Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen

Allgemeiner Warnhinweis für die Anwendung von systemischen nicht-steroidalen Antirheumatika

Gastrointestinale Ulzerationen, Blutungen oder Perforationen können während der Behandlung mit nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR), COX-2 selektiv oder nicht, jederzeit auch ohne Warnsymptome oder anamnestische Hinweise auftreten. Um dieses Risiko zu verringern, sollte die kleinste wirksame Dosis während der kürzest möglichen Therapiedauer verabreicht werden.

Für gewisse selektive COX-2-Hemmer wurde in Placebo-kontrollierten Studien ein erhöhtes Risiko für thrombotische kardio- und zerebrovaskuläre Komplikationen gezeigt. Es ist noch nicht bekannt, ob dieses Risiko direkt mit der COX-1/COX-2-Selektivität der einzelnen NSAR korreliert. Da für Naproxen zurzeit keine vergleichbaren klinischen Studiendaten unter maximaler Dosierung und Langzeittherapie vorliegen, kann ein ähnlich erhöhtes Risiko nicht ausgeschlossen werden. Bis zum Vorliegen von entsprechenden Daten sollte Naproxen bei klinisch gesicherter koronarer Herzkrankheit, zerebrovaskulären Erkrankungen, peripherer arterieller Verschlusskrankheit oder bei Patienten mit erheblichen Risikofaktoren (z.B. Bluthochdruck, Hyperlipidämie, Diabetes mellitus, Rauchen) nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung eingesetzt werden. Auch wegen diesem Risiko sollte die kleinste wirksame Dosis während der kürzest möglichen Therapiedauer verabreicht werden.

Die renalen Effekte der NSAR umfassen Flüssigkeitsretention mit Ödemen und/oder arterieller Hypertonie. Bei Patienten mit Hypertonie, beeinträchtigter Herzfunktion und anderen Zuständen, die zur Flüssigkeitsretention prädisponieren, sollte Naproxen deshalb nur mit Vorsicht angewendet werden. Vorsicht ist ebenfalls geboten bei Patienten, die gleichzeitig Diuretika oder ACE-Hemmer einnehmen sowie bei erhöhtem Risiko einer Hypovolämie.

Gastrointestinale Geschwüre, Blutungen und Perforationen

Bei Patienten mit Magen-Darm-Krankheiten in der Anamnese sollte Naproxen-Mepha nur unter engmaschiger Überwachung gegeben werden. Wie bei anderen nichtsteroidalen Antirheumatika, kann mit Naproxen-Mepha die Häufigkeit und der Schweregrad gastrointestinaler Komplikationen mit zunehmender Dosis und Behandlungsdauer steigen.

Gastrointestinale Blutungen, Geschwüre oder Perforationen, die lebensbedrohlich sein können, sind bei der Therapie mit sämtlichen nichtsteroidalen Antirheumatika – einschliesslich Naproxen-Mepha – zu jedem Zeitpunkt der Behandlung gemeldet worden. Diese traten mit oder ohne vorherige Warnsymptome oder Vorgeschichte schwerer gastrointestinaler Ereignisse auf. Die bislang durchgeführten Studien haben keine Hinweise auf eine Untergruppe von Patienten geliefert, die dem Risiko einer Ulkuskrankheit oder von Blutungen nicht ausgesetzt wäre.

Bei betagten Patienten treten unerwünschte Wirkungen nichtsteroidaler Antirheumatika häufiger auf; dabei handelt es sich vor allem um gastrointestinale Blutungen und Perforationen, die lebensbedrohlich sein können.

Geschwächte Patienten scheinen Ulkuskrankheiten und Blutungen weniger gut zu vertragen als andere. Die meisten lebensbedrohlichen gastrointestinalen Ereignisse, die mit der Anwendung nichtsteroidaler Antirheumatika zusammenhingen, betrafen betagte und/oder geschwächte Patienten. Das Risiko gastrointestinaler Blutungen, Geschwüre oder Perforationen nimmt mit der Dosis nichtsteroidaler Antirheumatika zu; es ist auch bei Patienten mit Geschwüren in der Anamnese, insbesondere wenn eine Blutung oder Perforation als Komplikation hinzukommt (siehe «Kontraindikationen»), sowie bei betagten Patienten erhöht. Bei diesen Patienten sollte die Therapie mit der niedrigstmöglichen Dosis beginnen. Für diese Patienten sollte eine Kombinationstherapie mit gastroprotektiven Arzneimitteln (z.B. Misoprostol oder Protonenpumpenhemmern) erwogen werden; die gleiche Empfehlung gilt für Patienten, die eine Begleittherapie mit niedrig dosierter Acetylsalicylsäure oder anderen Arzneimitteln, die das gastrointestinale Risiko erhöhen können, benötigen (siehe «Interaktionen»).

Patienten mit gastrointestinalen unerwünschten Wirkungen in der Anamnese – vor allem betagte Patienten – sollten sämtliche ungewohnten Symptome in der Bauchregion (insbesondere gastrointestinale Blutungen) melden; dies gilt speziell bei Behandlungsbeginn. Treten gastrointestinale Blutungen oder Geschwüre bei Patienten auf, die Naproxen-Mepha erhalten, sollte die Therapie abgesetzt werden.

Vorsicht ist bei Patienten angezeigt, die Begleitmedikamente erhalten, welche das Risiko von Ulzerationen oder Blutungen erhöhen könnten. Dazu gehören orale Corticosteroide, Antikoagulantien vom Cumarintyp, selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer sowie Thrombozytenaggregationshemmer (z.B. Acetylsalicylsäure) (siehe «Interaktionen»).

Haut

Schwerwiegende Hautreaktionen, davon einige lebensbedrohliche, einschliesslich Dermatitis exfoliativa, Stevens-Johnson-Syndrom sowie toxisch-epidermale Nekrolyse, sind im Zusammenhang mit der Anwendung nichtsteroidaler Antirheumatika sehr selten gemeldet worden (siehe «Unerwünschte Wirkungen»).

Das Risiko, dass diese Reaktion auftritt, scheint bei Behandlungsbeginn am grössten zu sein, und in den meisten Fällen setzen diese Reaktionen innerhalb eines Monats nach Therapiebeginn ein. Naproxen-Mepha sollte beim ersten Auftreten von Hautausschlag, Schleimhautveränderungen oder anderen Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion abgesetzt werden.

Anaphylaktische (anaphylaktoide) Reaktionen

Je nach Disposition kann es zu Überempfindlichkeitsreaktionen kommen. Anaphylaktoide Reaktionen können sowohl bei Patienten mit als auch ohne bekannte Überempfindlichkeit auf Acetylsalicylsäure, andere NSAR oder Naproxen-haltige Arzneimittel auftreten.

Solche Reaktionen können auch bei Personen mit angioneurotischem Ödem, bronchospastischen Reaktionen (z.B. Asthma), Rhinitis und Nasenpolypen in der Anamnese vorkommen. Anaphylaktoide Reaktionen – beispielsweise Anaphylaxie – sind lebensbedrohlich.

Ein Bronchospasmus kann bei Patienten ausgelöst werden, die an Asthma oder Allergien oder einer Überempfindlichkeit gegen Acetylsalicylsäure leiden oder früher litten.

Auswirkungen auf die Nieren

Im Zusammenhang mit der Anwendung von Naproxen-haltigen Arzneimitteln wurde über eingeschränkte Nierenfunktion, Nierenversagen, akute interstitielle Nephritis, Hämaturie, Proteinurie, Papillennekrose und vereinzelt über das nephrotische Syndrom berichtet.

Vorsicht ist bei Patienten angezeigt, deren Erkrankung zu einer Verringerung des Blutvolumens und/oder der Nierendurchblutung führt und bei denen die renalen Prostaglandine eine unterstützende Funktion bezüglich der Nierenperfusion haben. Bei diesen Patienten kann die Verabreichung Naproxen-haltiger Produkte und anderer NSAR zu einer dosisabhängigen Verminderung der Prostaglandinbildung in den Nieren führen und eine manifeste renale Dekompensation oder ein Nierenversagen auslösen. Am meisten gefährdet sind diesbezüglich Patienten, die an Nierenfunktionsstörungen, Hypovolämie, Herzinsuffizienz, Leberfunktionsstörungen oder Salzverlustsyndrom leiden, mit Diuretika, ACE Hemmer oder Angiotensin Rezeptoren-Blocker behandelt werden sowie ältere Patienten. Naproxen-haltige Produkte sind bei diesen Patienten mit grösster Vorsicht zu verwenden, und eine Überwachung der Serumcreatininwerte und/oder der Creatinin-Clearance wird empfohlen und die Patienten müssen ausreichend hydriert werden. Um der Gefahr einer übermässigen Kumulation von Naproxen-Metaboliten bei diesen Patienten vorzubeugen, sollte eine Reduktion der Tagesdosis erwogen werden.

Aufgrund der hohen Proteinbindung von Naproxen lässt sich seine Plasmakonzentration mittels Hämodialyse nicht verringern.

Auswirkungen auf die Leber

Eine besonders sorgfältige ärztliche Überwachung ist erforderlich bei Leberfunktionsstörungen. Wie bei nichtsteroidalen Antirheumatika allgemein, kann es zur Erhöhung eines oder mehrerer Leberfunktionswerte kommen. Bei länger dauernder Gabe von Naproxen ist eine regelmässige Kontrolle der Leberwerte erforderlich.

Schwerwiegende hepatische Reaktionen, einschliesslich Ikterus und Hepatitis, sind im Zusammenhang mit diesem Präparat – wie auch mit anderen nichtsteroidalen Antirheumatika – genannt worden. Fälle mit Kreuzreaktivität wurden ebenfalls gemeldet.

Hämatologische unerwünschte Wirkungen

Bei länger dauernder Gabe von Naproxen ist eine regelmässige Kontrolle des Blutbildes erforderlich. Naproxen verringert die Thrombozytenaggregation und verlängert die Blutungszeit. Dieser Effekt muss bei der Bestimmung der Blutungszeit berücksichtigt werden.

Patienten, die an Gerinnungsstörungen leiden oder medikamentöse Therapien erhalten, welche die Hämostase beeinträchtigen, müssen bei der Behandlung mit Naproxen-haltigen Produkten sorgfältig überwacht werden. Patienten mit hohem Blutungsrisiko sowie Patienten, die voll antikoaguliert sind (z.B. mit Dicoumarolderivaten), können bei gleichzeitiger Verabreichung Naproxen-haltiger Produkte vermehrt zu Blutungen neigen.

Antipyretisch Effekte

Die antipyretische und entzündungshemmende Wirkung von Naproxen kann Fieber und Entzündung so beeinflussen dass diese Symptome nicht mehr diagnostisch erkennbar sind.

Steroide

Sollte während der Einnahme von Naproxen eine Steroid Dosis reduziert oder aufgegeben werden, so ist diese auszuschleichen und der Patient muss wegen Nebenwirkungen, inklusive Niereninsuffizienz und aufflammende Arthritissymptome überwacht werden.

Auswirkungen auf die Augen

In seltenen Fällen wurden bei Benutzern von NSAR – einschliesslich Naproxen – unerwünschte Wirkungen auf die Augen gemeldet, zu denen Papillitis, Retrobulbärneuritis und Papillenödem gehörten, ohne dass sich jedoch ein kausaler Zusammenhang herstellen lässt. Demzufolge sollten Patienten, bei denen sich während der Behandlung mit Naproxen-haltigen Produkten Sehstörungen einstellen, einer ophthalmologischen Kontrolle unterzogen werden.

Natrium-/Flüssigkeitsretention bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen und periphere Ödeme

Obschon in Stoffwechselstudien keine Natriumretention beobachtet wurde, könnte es sein, dass Patienten mit fraglicher oder beeinträchtigter Herzfunktion einem grösseren Risiko ausgesetzt sind, wenn sie Naproxen nehmen.

Periphere Ödeme sind bei einigen Patienten beobachtet worden, die Naproxen-Mepha oder andere nichtsteroidale Antirheumatika eingenommen haben.

Kardiovaskuläre und zerebrovaskuläre Effekte

Bei Patienten mit Hypertonie und/oder leichter bis mittelmässiger Herzinsuffizienz in der Anamnese ist eine angemessene Überwachung und Beratung erforderlich, da über Flüssigkeitsretention und Ödeme in Verbindung mit einer NSAR-Behandlung berichtet worden ist.

Daten von klinischen Studien und epidemiologische Daten weisen darauf hin, dass der Gebrauch von COX-2 Hemmern und einigen NSAR (besonders bei hohen Dosen und Langzeitbehandlung) mit einem leicht erhöhten Risiko arterieller thromboembolischer Ereignisse (zum Beispiel Myokardinfarkt oder Hirnschlag) assoziiert sein könnte. Obwohl die Daten nahe legen, dass der Gebrauch von Naproxen (1'000 mg/d) mit einem geringeren Risiko assoziiert sein könnte, kann ein gewisses Risiko nicht ausgeschlossen werden.

Patienten mit nicht eingestellter Hypertonie, Herzinsuffizienz, bestehender ischämischer Herzkrankheit und/oder cerebrovaskulärer Krankheit sollten nur nach sorgfältiger Abwägung mit Naproxen behandelt werden.

Vorsichtsmassnahmen bezüglich Fruchtbarkeit

Die Einnahme von Naproxen-Mepha kann, wie die Anwendung anderer Arzneimittel, die bekanntermassen die Cyclooxygenase/Prostaglandinsynthese hemmen, die Fertilität beeinträchtigen und wird daher bei Frauen, die schwanger werden möchten, nicht empfohlen. Bei Frauen, die Schwierigkeiten haben schwanger zu werden oder bei denen Untersuchungen zur Infertilität durchgeführt werden, sollte das Absetzen von Naproxen-Mepha in Betracht gezogen werden.

Kombination mit anderen NSAR

Die Kombination Naproxen-haltiger Produkte mit anderen NSAR (inklusive COX-2-selektive Inhibitoren) wird nicht empfohlen, da ein kumulatives Risiko schwerwiegender NSAR-bedingter unerwünschter Wirkungen besteht.

Vorsichtsmassnahmen bei älteren Patienten und Kindern

Unerwünschte Wirkungen nichtsteroidaler Antirheumatika treten hier häufiger auf; dabei handelt es sich vor allem um gastrointestinale Blutungen und Perforationen, die lebensbedrohlich sein können. Bei älteren Patienten ist die Clearance verringert. Es wird empfohlen, das Arzneimittel im unteren Dosierungsbereich zu verabreichen (siehe «Dosierung/Anwendung»).

Die Anwendung von Naproxen-Mepha bei Kindern unter zwölf Jahren ist kontraindiziert.

Weitere Warnhinweise

Naproxen-Mepha sollte nur unter strenger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses bei induzierbaren Porphyrien und bei systemischem Lupus erythematodes (SLE) sowie Mischkollagenosen (mixed connective tissue disease) angewendet werden.

Bei längerem hochdosiertem, nicht bestimmungsgemässem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen.

Die Anwendung von NSAR und der gleichzeitige Genuss von Alkohol können die Nebenwirkungen des Wirkstoffes, insbesondere auf den Magen-Darmtrakt und das zentrale Nervensystem verstärken.

Interaktionen

Die gleichzeitige Verabreichung von Antazida oder Cholestyramin kann die Resorption von Naproxen verzögern, hat aber keinen Einfluss auf den Umfang der Resorption. Die gleichzeitige Anwendung von Naproxen-Mepha mit Digoxinpräparaten kann den Serumspiegel dieses Arzneimittels erhöhen. Wegen der hohen Plasmaalbuminbindung von Naproxen sind Interaktionen mit anderen albuminbindenden Arzneimitteln, z.B. Antikoagulantien vom Cumarintyp, Sulfonylharnstoffen, Hydantoinen, anderen nichtsteroidalen Antirheumatika und Acetylsalicylsäure, theoretisch möglich. Patienten unter gleichzeitiger Behandlung mit Hydantoinen (Phenytoin), Sulfonamiden oder Sulfonylharnstoffen sollten im Hinblick auf eine eventuelle Dosisanpassung sorgfältig überwacht werden.

Obwohl klinische Studien keine signifikanten Interaktionen mit Naproxen und Antikoagulantien auf Cumarinbasis oder Sulfonylharnstoffen gezeigt haben, ist trotzdem Vorsicht geboten, da Interaktionen mit anderen Präparaten dieser Stoffklasse beobachtet worden sind. Beispielsweise können nichtsteroidale Antirheumatika die Wirkung von Antikoagulantien vom Cumarintyp verstärken. Naproxen verringert die Thrombozytenaggregation und verlängert die Blutungszeit. Diese Wirkung ist bei der Bestimmung der Blutungszeit zu berücksichtigen.

Die gleichzeitige Verabreichung von Probenecid erhöht den Blutspiegel und verlängert die biologische Halbwertszeit von Naproxen.

Bei der gleichzeitigen Verabreichung von Naproxen-Mepha und Methotrexat ist Vorsicht geboten, da Naproxen und einige andere nichtsteroidale Antirheumatika die tubuläre Sekretion von Methotrexat reduziert haben, was möglicherweise dessen Toxizität verstärkt.

Nichtsteroidale Antiphlogistika (wie Naproxen) können die Nierentoxizität von Ciclosporin erhöhen.

Naproxen kann ferner den antihypertensiven Effekt von Betablockern, ACE-Hemmern und Angiotensin-Rezeptorblockern vermindern.

Die gleichzeitige Verabreichung von nichtsteroidalen Antirheumatika und ACE-Hemmern oder Angiotensin-Rezeptorblockern kann das Risiko einer Nierenfunktionsstörung erhöhen, insbesondere bei Patienten mit bestehender Einschränkung der Nierenfunktion (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).

Es wurde darauf hingewiesen, dass der natriuretische Effekt von Furosemid durch einige Präparate dieser Stoffklasse gehemmt wird.

Die gleichzeitige Gabe von Naproxen-Mepha und kaliumsparenden Diuretika kann zu einer Hyperkaliämie führen. Daher ist eine Kontrolle der Kaliumwerte im Blut erforderlich.

Eine Hemmung der renalen Lithium-Clearance, die zu erhöhten Lithiumkonzentrationen im Plasma führt, ist ebenfalls gemeldet worden. Eine Kontrolle der Serum-Lithium-Spiegel ist nötig.

Es besteht ein erhöhtes Risiko gastrointestinaler Blutungen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»), wenn Thrombozytenaggregationshemmer, Glukokortikoide und selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) in Kombination mit nichtsteroidalen Antirheumatika verabreicht werden.

Schwangerschaft/Stillzeit

Schwangerschaft

Eine Hemmung der Prostaglandinsynthese kann die Schwangerschaft und/oder die embryofetale Entwicklung negativ beeinflussen. Daten aus epidemiologischen Studien weisen auf ein erhöhtes Risiko für Fehlgeburten sowie kardiale Missbildungen und Gastroschisis nach der Anwendung eines Prostaglandinsynthesehemmers in der Frühschwangerschaft hin. Es wird angenommen, dass das Risiko mit der Dosis und der Dauer der Therapie steigt.

Bei Tieren wurde nachgewiesen, dass die Gabe eines Prostaglandinsynthesehemmers zu erhöhtem prä- und post-implantärem Verlust und zu embryo-fetaler Letalität führt. Ferner wurden erhöhte Inzidenzen verschiedener Missbildungen, einschliesslich kardiovaskulärer Missbildungen, bei Tieren berichtet, die während der Phase der Organogenese einen Prostaglandinsynthesehemmer erhielten.

Während des ersten und zweiten Schwangerschaftstrimesters sollte Naproxen nur gegeben werden, wenn dies unbedingt notwendig ist. Falls Naproxen von einer Frau angewendet wird, die versucht schwanger zu werden oder wenn es während des ersten oder zweiten Schwangerschaftstrimesters angewendet wird, sollte die Dosis so niedrig und die Behandlungsdauer so kurz wie möglich gehalten werden.

Während des dritten Schwangerschaftstrimesters ist Naproxen kontraindiziert. Alle Prostaglandinsynthesehemmer können:

  • den Fetus folgenden Risiken aussetzen:
    • kardiopulmonale Toxizität (mit vorzeitigem Verschluss des Ductus arteriosus und pulmonaler Hypertonie);
    • Nierenfunktionsstörungen, die zu Nierenversagen mit Oligohydramniose fortschreiten.
  • Mutter und Kind folgenden Risiken aussetzen:
    • mögliche Verlängerung der Blutungszeit, ein thrombozyten-aggregationshemmender Effekt, der selbst bei sehr geringen Dosen auftreten kann;
    • Hemmung von Uteruskontraktionen, mit der Folge eines verspäteten oder verlängerten Geburtsvorganges.

Wehen und Geburt: Naproxen ist bei Wehen und Geburt wegen des prostaglandinsynthesehemmenden Effekts nicht empfohlen. Der kindliche Kreislauf könnte negativ beeinflusst werden, es könnte zu einer Rückbildungsverzögerung des Uterus und somit zu einer Verstärkung der postpartalen Blutung kommen.

Fertilität: Die Anwendung von Naproxen kann die weibliche Fertilität beeinträchtigen und wird daher bei Frauen, die schwanger werden möchten nicht empfohlen. Bei Frauen, die Schwierigkeiten haben schwanger zu werden oder bei denen Untersuchungen zur Infertilität durchgeführt werden, sollte das Absetzen von Naproxen in Betracht gezogen werden.

Stillzeit

Naproxen wurde in der Milch von stillenden Frauen in einer Konzentration von 1% der Plasmakonzentration gefunden. Wegen der möglichen Nebenwirkungen der Prostaglandinhemmer auf Neugeborene soll Naproxen-Mepha deshalb vorsichtshalber von stillenden Frauen nicht eingenommen werden. Ist die Behandlung unerlässlich, ist der Säugling auf Flaschennahrung umzustellen.

Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen

Bei gewissen Patienten können nach der Einnahme von Naproxen-Mepha Schläfrigkeit, Schwindel, Schlaflosigkeit oder Depressionen auftreten. Daher ist bei Tätigkeiten, die eine erhöhte Wachsamkeit erfordern (Führen von Fahrzeugen, Bedienen von Maschinen), Vorsicht geboten. Dies gilt in verstärktem Masse im Zusammenwirken mit Alkohol.

Unerwünschte Wirkungen

Die folgenden unerwünschten Wirkungen sind bei der Anwendung nichtsteroidaler Antirheumatika und von Naproxen gemeldet worden:

Häufigkeitsangaben: Sehr häufig (≥1/10), häufig (≥1/100, <1/10), gelegentlich (≥1/1000, <1/100), selten (≥1/10'000, <1/1000), sehr selten (<1/10'000), unbekannt (keine Häufigkeitsangabe möglich).

Infektionen

Unbekannt: aseptische Meningitis.

Blut und Lymphsystem

Gelegentlich: Agranulozytose, aplastische Anämie, Eosinophilie, hämolytische Anämie, Leukopenie, Thrombozytopenie.

Immunsystem

Gelegentlich: anaphylaktoide Reaktionen, angioneurotisches Ödem.

Sehr selten: schwere anaphylaktische Reaktionen.

Psychiatrische Störungen

Häufig: Schlafstörungen.

Gelegentlich: Depression, abnorme Träume.

Nervensystem

Sehr häufig: Kopfschmerzen (15%).

Häufig: Benommenheit, Somnolenz, Schwindel, Erregung, Reizbarkeit oder Müdigkeit.

Gelegentlich: kognitive Funktionsstörungen, Krämpfe, Konzentrationsschwäche, Unwohlsein.

Augen

Häufig: Sehstörungen.

Gelegentlich: Hornhauttrübung, Papillitis, Retrobulbärneuritis und Papillenödem.

Ohr und Innenohr

Häufig: Ohrensausen (Tinnitus), Hörstörungen.

Gelegentlich: Verschlechterung des Gehörs.

Herz

Häufig: Ödeme, Herzklopfen.

Gelegentlich: Herzinsuffizienz, Hypertonie, Lungenödem, Vaskulitis.

Gefässe

Daten von klinischen Studien und epidemiologische Daten weisen darauf hin, dass der Gebrauch von COX-2 Hemmern und einigen NSAR (besonders bei hohen Dosen und Langzeitbehandlung) mit einem leicht erhöhten Risiko arterieller thromboembolischer Ereignisse (zum Beispiel Myokardinfarkt oder Hirnschlag) assoziiert sein könnte. Obwohl die Daten nahe legen, dass der Gebrauch von Naproxen (1'000 mg/d) mit einem geringeren Risiko assoziiert sein könnte, kann ein gewisses Risiko nicht ausgeschlossen werden.

Atmungsorgane

Gelegentlich: Dyspnoe, Asthmaanfälle, Bronchospasmen, eosinophile Pneumonie.

Gastrointestinale Störungen

Sehr häufig: Dyspepsie (14%).

Häufig: Bauchschmerzen, Obstipation, Sodbrennen, Übelkeit, Durchfall, Stomatitis.

Gelegentlich: Colitis, Ösophagitis, gastrointestinale Blutungen und/oder Perforationen, Flatulenz, Hämatemesis, Melaena, nicht-peptische gastrointestinale Geschwüre, Pankreatitis, peptische Geschwüre, , Erbrechen, Gastritis.

Entzündungen, gastrointestinale Blutungen, die – insbesondere bei betagten Patienten – manchmal letal verliefen, Ulzerationen, Perforation und Obstruktion des oberen oder unteren Gastrointestinaltrakts (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).

Über Verschlechterung von Colitis ulcerosa und Morbus Crohn ist nach Gabe von Naproxen berichtet worden.

Leber und Galle

Gelegentlich: Leberfunktionsstörungen, Hepatitis (einige Fälle von Hepatitis sind letal verlaufen), Ikterus.

Haut

Häufig: kleinflächige Blutungen (Ekchymosen), Juckreiz (Pruritus), Dermatitis, Purpura, Schwitzen.

Gelegentlich: Haarausfall, epidermale Nekrolyse, Erythema exsudativum multiforme, Erythema nodosum, fixes Arzneimittelexanthem, Lichen ruber planus, pustulöse Reaktion, Hautausschläge, Lupus erythematodes visceralis, bullöse Hautreaktionen einschliesslich Stevens-Johnson-Syndrom, Urtikaria, Lichtempfindlichkeitsreaktionen, einschliesslich seltener Fälle, die einer Porphyria cutanea tarda («Pseudoporphyrie») oder einer Epidermolysis bullosa glichen.

Sehr selten: toxisch-epidermale Nekrolyse.

Falls Hautverletzlichkeit, Blasenbildung oder andere Symptome auftreten, die eine Pseudoporphyrie vermuten lassen, sollte die Behandlung eingestellt und der Patient überwacht werden.

Muskelskelettsystem

Gelegentlich: Muskelschmerzen, Muskelschwäche.

Nieren und Harnwege

Gelegentlich: Hämaturie, interstitielle Nephritis, nephrotisches Syndrom, Nephropathie, Niereninsuffizienz, Papillennekrose.

Reproduktionssystem

Unbekannt: Unfruchtbarkeit bei der Frau.

Allgemeine Störungen

Häufig: Durstgefühl.

Gelegentlich: Pyrexie (Schüttelfrost und Fieber)

Untersuchungen

Gelegentlich: Hyperkalämie, erhöhtes Serumcreatinin.

Unbekannt: abnorme Leberfunktionswerte.

Überdosierung

Symptome

Bei starker Überdosierung von Naproxen können Benommenheit, Somnolenz, Oberbauchschmerzen, Bauchbeschwerden, Verdauungsstörungen, Übelkeit, vorübergehende Leberfunktionsstörungen, Hypoprothrombinämie, Nierenfunktionsstörungen, metabolische Azidose, Apnoe, Desorientiertheit oder Erbrechen auftreten. Da Naproxen-Mepha mitunter rasch resorbiert wird, ist schon kurz nach der Verabreichung mit hohen Wirkstoffspiegeln im Blut zu rechnen. Bei einigen wenigen Patienten traten Krämpfe auf, doch ist nicht klar, ob diese mit Naproxen zusammenhingen oder nicht.

Gastrointestinale Blutungen können vorkommen. Hypertonie, akute Niereninsuffizienz, Atemdepression und Koma können nach der Einnahme nichtsteroidaler Antirheumatika auftreten, sind jedoch selten.

Anaphylaktiode Reaktionen sind nach der Einnahme therapeutischer Dosen nicht steroidale Antirheumatika gemeldet worden und können nach einer Überdosierung auftreten.

Behandlung

Nach einer Überdosierung nichtsteroidaler Antirheumatika sollte der Patient eine symptomatische und unterstützende Behandlung erhalten. Es gibt keine spezifischen Antidote. Die Verhinderung einer weiteren Resorption (z.B. mit Aktivkohle) kann bei Patienten angezeigt sein, die innerhalb von 4 Stunden nach der Einnahme Symptome aufweisen oder eine starke Überdosis eingenommen haben. Forcierte Diurese, Alkalisierung des Urins, Hämodialyse oder Hämoperfusion sind aufgrund der hohen Proteinbindung unter Umständen nicht zweckmässig.

Eigenschaften/Wirkungen

ATC-Code: M01AE02

Wirkungsmechanismus

Naproxen unterdrückt wie andere nichtsteroidale Antiphlogistika auch die Biosynthese der Prostaglandine durch Hemmung der Prostaglandinsynthetase. Prostaglandine sind bei der Entstehung von Entzündung, Schmerz und Fieber wesentlich beteiligt.

Pharmakokinetik

Absorption

Naproxen wird im Magen-Darm-Trakt schnell und vollständig absorbiert. Wirksame Plasmakonzentrationen werden innerhalb einer Stunde, maximale Wirkstoffkonzentrationen nach zwei bis vier Stunden erreicht.

Distribution

Der Wirkstoff wird zu über 99% an Plasmaproteine gebunden.

Metabolismus/Elimination

Die Halbwertzeit im Plasma beträgt zirka 13 Stunden. Rund 95% der verabreichten Dosis werden als unverändertes Naproxen, inaktives 6-Desmethylnaproxen oder in Form von deren Konjugaten mit dem Urin ausgeschieden.

Kinetik spezieller Patientengruppen

Niereninsuffizienz

Da Naproxen und seine Metaboliten hauptsächlich über die Nieren ausgeschieden werden, besteht grundsätzlich die Möglichkeit einer Kumulation bei Niereninsuffizienz. Die Elimination von Naproxen ist bei Patienten mit stark beeinträchtigter Nierenfunktion verringert.

Kinder

Das pharmakokinetische Profil von Naproxen bei Kindern im Alter zwischen 5 und 16 Jahren ist demjenigen bei Erwachsenen ähnlich, obschon die Elimination bei Kindern im Allgemeinen rascher erfolgt als bei Erwachsenen. Bei Kindern unter 5 Jahren wurden keine pharmakokinetischen Studien mit Naproxen durchgeführt.

Präklinische Daten

Mutagenität und tumorerzeugendes Potential

Eine ausführliche Mutagenitätsprüfung auf ein mutagenes Potential liegt nicht vor; bisherige Tests verliefen negativ.

Eine Langzeitstudie an der Ratte ergab keinen Hinweis auf ein tumorerzeugendes Potential von Naproxen.

Reproduktionstoxizität

Untersuchungen an 3 Tierspezies (Ratte, Maus, Kaninchen) haben keine Hinweise auf teratogenes Potential ergeben.

Sonstige Hinweise

Inkompatibilitäten

Es sind bisher keine Inkompatibilitäten bekannt.

Beeinflussung von diagnostischen Methoden

Naproxen bewirkt eine Hemmung der Thrombozytenaggregation und verlängert die Blutungszeit. Dieser Effekt muss bei Bestimmung der Blutungszeit berücksichtigt werden.

Wegen möglicher Interferenzen (17-Ketosteroide, 5-Hydroxyindolessigsäure) wird empfohlen, Naproxen 48 Stunden vor der Durchführung entsprechender Urintests vorübergehend abzusetzen.

Haltbarkeit

Das Medikament darf nur bis zu dem auf dem Behälter bezeichneten Datum verwendet werden.

Besondere Lagerungshinweise

Zum Einnehmen. Trocken und bei Raumtemperatur (15-25 °C) lagern. Bitte Packungsbeilage beachten. Für Kinder unerreichbar aufbewahren.

Zulassungsnummer

51480 (Swissmedic).

Zulassungsinhaberin

Mepha Pharma AG, Basel.

Stand der Information

August 2015.

Interne Versionsnummer: 4.2

Verwendung dieser Informationen

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