Braunovidon Salbengaze 20x10cm

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Dieses Medikament gehört zur Abgabekategorie D und ist daher apothekenpflichtig: entweder Sie holen das Medikament persönlich in der Apotheke ab (dafür brauchen Sie kein Rezept) oder Sie senden uns ein Rezept eines Arztes damit wir Ihnen das Medikament zuschicken können.Genauere Informationen

Was ist Braunovidon und wann wird es angewendet?

Braunovidon Salbe ist eine fettfreie, wasserlösliche Povidon-Iod-Zubereitung auf der Basis von Polyethylenglykol zur äusserlichen Anwendung.

Braunovidon Salbengazen sind weitmaschige, stabile Baumwollgazen, die gleichmässig mit Braunovidon Salbe beschichtet und einzeln verpackt sind.

Braunovidon wird angewendet zur Desin­fektion von kleine­ren Verbrennungen, Schürf- und Riss­wunden Ausschliesslich auf ärztliche Verordnung kann Brauno­vidon zur Desinfektion von anderen infi­zierten Hautverletzungen verwendet werden.

Was sollte dazu beachtet werden?

Grossflächige, stark verschmutzte und tiefe Wunden, sowie Biss- und Stichwunden benötigen eine ärztliche Behandlung. (Gefahr von Wundstarrkrampf.) Bleibt der Umfang einer Wunde während einiger Zeit unverändert gross oder verheilt die Wunde nicht innerhalb von 10-14 Tagen, ist ebenfalls ein Arztbesuch erforderlich. Ebenso, wenn die Wundränder stark gerötet sind, die Wunde plötzlich anschwillt, stark schmerzhaft ist oder die Verletzung von Fieber begleitet wird. (Gefahr einer Blutvergiftung.)

Wann darf Braunovidon nicht angewendet werden?

  • bei Patienten mit Schilddrüsenüberfunktion
  • bei Überempfindlichkeit gegenüber einem Inhaltsstoff
  • bei bekannter Iodüberempfindlichkeit
  • bei geplanter Radio-Iod-Behandlung
  • bei Neugeborenen, insbesondere Frühgeborenen und Säuglingen bis 6 Monate
  • bei Patientinnen/Patienten mit der Hautkrankheit «Dermatitis herpetiformis Duhring»

Wann ist bei der Anwendung von Braunovidon Vorsicht geboten?

Braunovidon sollte nicht angewendet werden (dies gilt ins­besondere für grossflächige bzw. wiederholte Anwendung)

  • bei Patientinnen/Patienten mit akuten oder überstandenen Schilddrüsen­erkrankungen
  • bei Patientinnen/Patienten mit Kropf
  • bei Schilddrüsentumoren (autonomes Adenom)
  • bei Nierenkrankheit
  • bei Säuglingen zwischen 6 Monaten und 2 Jahren, ausser nach strenger Indikationsstellung und ärztlicher Überwachung.

Braunovidon darf nicht gleichzeitig mit Präparaten ange­wendet werden, welche folgende Wirkstoffe enthalten: Silbersulfodiazin, Alkalien oder Quecksilber.

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte) einnehmen oder äusserlich an­wenden.

Darf Braunovidon während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewandt werden?

Braunovidon darf während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht angewendet werden, es sei denn auf ärztliche Verschreibung.

Wie verwenden Sie Braunovidon?

Erwachsene und Kinder ab 2 Jahren

Salbe: Soweit nicht anders verordnet wird die Salbe ein- bis mehrmals täglich auf die erkrankten Stellen aufgetragen. Betroffene Partien vollständig bestreichen. Die Salbe sollte spätestens nach Entfärbung neu aufgetragen werden.

Salbengaze: Soweit nicht anders verordnet, wird die Wundfläche mit Salbengaze abgedeckt und diese wird ein- bis mehrmals täglich gewechselt.

Zu Beginn der Behandlung stark entzündeter oder nässender Wunden sollte die Salbengaze alle 4-6 Stunden erneuert werden, um eine optimale Wirkung zu erhalten.

Der Salbengaze-Verband sollte spätestens nach Entfärbung der Salbe ge­wechselt werden.

Art der Anwendung

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a) Folienverpackung an den Laschen fassen und aufreissen. Salbengaze mit Schutzfolien unter sterilen Bedingungen entnehmen und bei Bedarf auf gewünschte Grösse zuschneiden.

b) Weisse Schutzfolie abziehen.

c) Beschichtete Seite auf die Wunde legen, Klarsichtfolie als Abdeckung auf der Gaze belassen.

Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage ange­gebene oder vom Arzt, bzw. von der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.

Welche Nebenwirkungen kann Braunovidon haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Anwendung von Braunovidon auftreten: Es können vorübergehend Schmerzen, Brennen, Wärme­gefühl beim Auflegen auf Wundflächen auftreten. Selten treten Hautreizungen und allergische Reaktionen auf.

Bei längerer Behandlung kann die Wundheilung gehemmt werden.

Nach umfangreicher Povidon-Iod-Anwendung (z.B. bei Ver­brennungen) kann es zu Nieren­insuffizienz kommen (Einzel­fälle).

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht be­schrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin infor­mieren.

Was ist ferner zu beachten?

Wegen der Wasserlöslichkeit von Povidon-Iod lassen sich Flecken aus textilem Gewebe mit Wasser und Seife, in hart­näckigen Fällen mit Salmiakgeist oder Thiosulfatlösung leicht entfernen.

Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.

Bei Raumtemperatur (15–25 °C) lagern.

Braunovidon darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Diese Personen verfügen über die aus­führliche Fachinformation.

Was ist in Braunovidon enthalten?

Salbe: 1 g enthält: Wirkstoff: Iod 10 mg als Povidon-Iod 100 mg.

Hilfsstoffe: Macrogol 400 (Polyethylenglykol) sowie weitere Hilfsstoffe.

Salbengaze: Mit Salbe imprägnierte Gaze 14 g/dm².

1 Gaze-Abschnitt zu 7,5 x 10 cm enthält 10,5 g Salbe.

1 Gaze-Abschnitt zu 20 x 10 cm enthält 28 g Salbe.

Zulassungsnummer

43557, 45827 (Swissmedic).

Wo erhalten sie Braunovidon? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken und Drogerien, ohne ärztliche Verschreibung

Braunovidon Salbe: Tuben zu 20 g, 100 g.

Braunovidon Salbengaze: 1 Stück zu 7,5 x 10 cm; 1 Stück zu 20 x 10 cm.

Zulassungsinhaberin

B. Braun Medical AG, 6204 Sempach.

Diese Packungsbeilage wurde im August 2012 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft

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