Dermatodoron Tropfen 100 Ml
Dermatodoron Tropfen 100 Ml

Dermatodoron Tropfen 100 Ml

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Anthroposophisches Arzneimittel

Wann wird Dermatodoron angewendet?

Gemäss der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis kann Dermatodoron bei schuppenden und nässenden Hautveränderungen, als Basistherapie und zur Nachbehandlung angewendet werden.

Seine Wirkung beruht auf den zwei Heilpflanzen Bittersüss (Dulcamara) und Pfennigkraut (Lysimachia nummularia). Bittersüss entfaltet ihre Wirkung vor allem bei entzündlichen Hautausschlägen (Exanthemen) sowie juckenden Hautentzündungen (Ekzemen) und normalisiert übermässige Stoffwechselprozesse der Haut. Pfennigkraut ist eine bewährte Heilpflanze bei Hautwunden und fördert die gesunde Hautdurchblutung. Durch diese abgestimmte Kombination wirkt Dermatodoron regulierend auf die normale Hautfunktion und unterstützend auf die Hautbildung.

Was sollte dazu beachtet werden?

Wenn Ihnen Ihr Arzt oder Ihre Ärztin andere Arzneimittel verschrieben hat, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, ob Dermatodoron gleichzeitig eingenommen werden darf.

Wann darf Dermatodoron nicht oder nur mit Vorsicht eingenommen werden?

Bis heute sind keine Anwendungseinschränkungen bekannt. Bei bestimmungsgemässem Gebrauch sind keine besonderen Vorsichtsmassnahmen notwendig.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie

- an anderen Krankheiten leiden,

- Allergien haben oder

- andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen.

Darf Dermatodoron während der Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Aufgrund der bisherigen Erfahrungen ist bei bestimmungsgemässer Anwendung kein Risiko für das Kind bekannt. Systematische wissenschaftliche Untersuchungen wurden aber nie durchgeführt. Vorsichtshalber sollten Sie während der Schwangerschaft und Stillzeit möglichst auf Arzneimittel verzichten oder Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin um Rat fragen.

Wie verwenden Sie Dermatodoron?

Falls vom Arzt bzw. von der Ärztin nicht anders verschrieben, wird Dermatodoron vor den Mahlzeiten in etwas Wasser verdünnt, wie folgt eingenommen:

Erwachsene: 3mal täglich 15–20 Tropfen;

Schulkinder und Jugendliche (6–18 Jahre): 3mal täglich 10–15 Tropfen;

Kinder (2–5 Jahre): 3mal täglich 5–10 Tropfen;

Säuglinge (ab 1 Monat) und Kleinkinder: 1–3mal täglich 3–5 Tropfen.

Schütteln Sie die Flasche vor Gebrauch.

Da Dermatodoron ein Basistherapeutikum ist, wird es in der Regel über Monate oder auch über Jahre eingenommen. Dies gilt nicht für Säuglinge und Kleinkinder. Bei ihnen ist die ununterbrochene Anwendung auf 4 Wochen zu begrenzen.

Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt oder von der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn bei der Behandlung eines Kleinkindes/Kindes die gewünschte Besserung nicht eintritt, ist mit ihm ein Arzt bzw. eine Ärztin aufzusuchen.

Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Dermatodoron haben?

Für Dermatodoron sind bisher bei bestimmungsgemässem Gebrauch keine Nebenwirkungen beobachtet worden. Wenn Sie dennoch Nebenwirkungen bemerken, informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin.

Was ist ferner zu beachten?

Bewahren Sie das Arzneimittel ausserhalb der Reichweite von Kindern auf.

Bei Raumtemperatur (15–25 °C) sowie vor Feuchtigkeit geschützt aufbewahren.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin.

Was ist in Dermatodoron enthalten?

1 g Tropfflüssigkeit enthält: ethanolische Auszüge aus: 50 mg Bittersüss, frische Blüten und 50 mg Pfennigkraut, frisches Kraut.

Hilfsstoffe: gereinigtes Wasser, Alkohol.

Enthält 36 Vol.-% Alkohol.

Zulassungsnummer

18'602 (Swissmedic)

Wo erhalten Sie Dermatodoron? Welche Packungen sind erhältlich?

Erhältlich in Apotheken, ohne ärztliche Verschreibung.

Tropfflaschen à 100ml.

Zulassungsinhaberin

Weleda AG, Arlesheim, Schweiz

Diese Packungsbeilage wurde im April 2008 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.