Osa Schmerz- Und Fieberzaepfchen 80 Mg 10 Stk

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Was sind Osa Schmerz- und Fieberzäpfchen und wann werden sie angewendet?

Osa Schmerz- und Fieberzäpfchen enthalten den Wirkstoff Paracetamol, welcher schmerzlindernd und fiebersenkend wirkt. Osa Schmerz- und Fieberzäpfchen werden angewendet zur kurzfristigen Behandlung von Zahnungsschmerzen, Schmerzen bei Erkältungskrankheiten und Fieber.

Was sollte dazu beachtet werden?

Wie alle Fieber- oder Schmerzmittel soll auch Osa Schmerz- und Fieberzäpfchen nicht ohne Verordnung des Arztes bzw. der Ärztin länger als 5 Tage, oder bei Fieber länger als 3 Tage angewendet werden. Schmerzmittel sollen nicht ohne ärztliche Kontrolle über längere Zeit regelmässig eingenommen werden. Längerdauernde Schmerzen bedürfen einer ärztlichen Abklärung. Es ist auch zu bedenken, dass die langdauernde Einnahme von Schmerzmitteln ihrerseits dazu beitragen kann, dass Kopfschmerzen weiterbestehen. Die langfristige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, kann zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens führen. Die angegebene oder vom Arzt bzw. der Ärztin verschriebene Dosierung darf nicht überschritten werden.

Bitte beachten sie, dass der Wirkstoff Paracetamol in einer Vielzahl von Arzneimitteln (z.B. Tabletten, Sirupe, Tropfen, Brausepulver) enthalten ist, die zur Behandlung von Schmerzen (Schmerzen bei Erkältungskrankheiten, Kopfschmerzen, Zahnschmerzen) und Fieber eingesetzt wird. Bei gleichzeitiger Einnahme mehrerer paracetamol-haltiger Präparate besteht daher eine erhöhte Gefahr einer Überdosierung. Lassen sie sich von ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin beraten!

Bei unkontrollierter Anwendung (Überdosis) unverzüglich einen Arzt bzw. eine Ärztin konsultieren. Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit, allgemeines Krankheitsgefühl können ein Hinweis auf eine Überdosierung sein, treten aber erst mehrere Stunden bis einen Tag nach der Anwendung auf. Nach subjektiver Verbesserung können ab dem dritten Tag Gelbsucht und schwere Leberschäden auftreten.

Wann dürfen Osa Schmerz- und Fieberzäpfchen nicht angewendet werden?

Sie dürfen Osa Schmerz- und Fieberzäpfchen nicht anwenden

- bei Überempfindlichkeit auf den Wirkstoff Paracetamol, verwandte Stoffe und die Hilfsstoffe. Eine solche Überempfindlichkeit äussert sich z.B. durch Asthma, Atemnot, Kreislaufbeschwerden, Schwellungen der Haut und Schleimhäute oder Hautausschläge (Nesselfieber).

- bei schweren Leber- oder Nierenerkrankungen

- bei schweren Erbkrankheiten (z.B. Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenasemangel, Meulengracht-Krankheit) sowie bei Alkoholkonsum.

- An Kinder, die versehentlich Alkohol eingenommen haben, dürfen Paracetamolhaltige Arzneimittel nicht verabreicht werden.

Wann ist bei der Anwendung von Osa Schmerz- und Fieberzäpfchen Vorsicht geboten?

Bei vorgeschädigter Niere oder Leber ist eine sorgfältige ärztliche Überwachung notwendig.

Bei Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenasemangel (einer seltenen erblichen Krankheit der roten Blutkörperchen) sowie beim gleichzeitigen Gebrauch von «Blutverdünnungsmitteln», Arzneimitteln, welche die Leber beeinflussen (namentlich gewissen Mitteln gegen Tuberkulose und Epilepsie) oder bei Arzneimitteln mit dem Wirkstoff Zidovudin, die bei Immunschwäche (AIDS) eingesetzt werden, soll die Einnahme nur nach strengen Anweisungen des Arztes bzw. der Ärztin erfolgen. Von der gleichzeitigen Einnahme von Paracetamol und Alkohol ist abzuraten. Besonders bei fehlender gleichzeitiger Nahrungsaufnahme erhöht sich die Gefahr einer Leberschädigung. Einzelne Personen mit Überempfindlichkeit auf Schmerz- oder Rheumamittel können auch auf Paracetamol überempfindlich reagieren (siehe Nebenwirkungen). Paracetamol darf nicht über einen längeren Zeitraum oder in hohen Dosen ohne ärztliche Verordnung eingenommen werden. Selbst bei Verdacht auf eine leichte Überdosierung ist sofort ein Arzt bzw. eine Ärztin zu benachrichtigen.

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn Ihr Kind

- an anderen Krankheiten leidet,

- Allergien hat oder

- andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnimmt!!

Dürfen Osa Schmerz- und Fieberzäpfchen während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?

Dieses Präparat ist nur für die Anwendung bei Kindern bestimmt.

Bei eventueller Anwendung von Osa Schmerz- und Fieberzäpfchen durch jugendliche oder erwachsene Frauen gelten folgende Hinweise:

Vorsichtshalber sollten Sie während der Schwangerschaft und Stillzeit möglichst auf Arzneimittel verzichten oder den Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. die Ärztin, Apothekerin oder Drogistin um Rat fragen.

Auf Grund der bisherigen Erfahrung ist bei bestimmungsgemässer Anwendung kein Risiko für das Kind bekannt. Systematische wissenschaftliche Untersuchungen wurden aber nie durchgeführt.

Obwohl Paracetamol in der Muttermilch auftritt, sind für Säuglinge keine nachteiligen Folgen bekannt.

Wie verwenden Sie Osa Schmerz- und Fieberzäpfchen?

Die Zäpfchen werden aus der Schutzhülle genommen und tief in den Darm eingeführt (vorzugsweise nach der Darmentleerung).

Osa Schmerz- und Fieberzäpfchen 80 mg:

Säuglinge von 3-6 Monaten (bis 7 kg): 1 Zäpfchen 80 mg bis zu 4 mal täglich, Säuglinge von 6-16 Monaten (7-10 kg): 1 Zäpfchen 80 mg bis zu 5 mal täglich

Osa Schmerz- und Fieberzäpfchen 170 mg:

Kinder von 1-3 Jahren (10-15 kg): 1 Zäpfchen 170 mg bis zu 4 mal täglich, Kinder von 3-6 Jahren: 1 Zäpfchen 170 mg bis zu 6 mal täglich

Zwischen den einzelnen Verabreichungen der Zäpfchen ist ein Abstand von mindestens 4 Stunden einzuhalten.

Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt oder der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.

Welche Nebenwirkungen können Osa Schmerz- und Fieberzäpfchen haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Anwendung von Osa Schmerz- und Fieberzäpfchen auftreten:

In seltenen Fällen können Überempfindlichkeitsreaktionen wie Schwellungen der Haut und Schleimhäute oder Hautausschläge, Schweissausbruch, Übelkeit, Atemnot oder Asthma auftreten.

Treten Zeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion auf, ist das Arzneimittel abzusetzen und der Arzt bzw. die Ärztin zu konsultieren.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Bei Raumtemperatur (15-25 °C) und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Osa Schmerz- und Fieberzäpfchen enthalten?

Osa Schmerz- und Fieberzäpfchen 80 mg: 1 Zäpfchen enthält 80 mg Paracetamol. Dieses Präparat enthält zusätzlich Hilfsstoffe.

Osa Schmerz- und Fieberzäpfchen 170 mg: 1 Zäpfchen enthält 170 mg Paracetamol. Dieses Präparat enthält zusätzlich Hilfsstoffe.

Zulassungsnummer

46351 (Swissmedic)

Wo erhalten Sie Osa Schmerz- und Fieberzäpfchen? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken und Drogerien, ohne ärztliche Verschreibung.

Packungen mit 10 Suppositorien zu 80 mg und zu 170 mg [D]

Zulassungsinhaberin

Iromedica AG, St. Gallen

Diese Packungsbeilage wurde im August 2005 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

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