Sinquan Kaps 50 Mg 100 Stk
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Sinquan Kaps 50 Mg 100 Stk

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Dieses Medikament gehört zur Abgabekategorie B und ist daher rezeptpflichtig. Wenn Sie von einem Arzt ein Rezept erhalten haben, können Sie uns dieses per Post senden worauf wir Ihnen das Medikament zuschicken werden.Genauere Informationen

Was ist Sinquan und wann wird es angewendet?

Sinquan besitzt eine stimmungsaufhellende und eine angstlösende Wirkung, wobei letztere früher eintritt. Die stimmungsaufhellende Wirkung ist nach 2-3 Wochen voll entfaltet.

Sinquan wird zur Behandlung von Verstimmungszuständen («Depressionen») eingesetzt, insbesondere wenn sie mit Angst‑ und Spannungszuständen einhergehen und sich in Form von innerer Spannung, Überängstlichkeit, Unruhe, Schlaflosigkeit, Interesselosigkeit, Schuldgefühle wie auch von körperlichen Beschwerden äussern.

Sinquan darf nur auf Verschreibung des Arztes bzw. der Ärztin verwendet werden.

Die Anwendung von Sinquan wurde bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht untersucht und kann deshalb nicht empfohlen werden.

Was sollte dazu beachtet werden?

Wichtig ist, dass Sie und Ihre Familienangehörigen oder Betreuungspersonen während der Sinquan-Behandlung jede Veränderung Ihrer Gemütslage mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin besprechen.

Wann darf Sinquan nicht angewendet werden?

Bei grünem Star (Glaukom) oder Störungen beim Wasserlösen (Harnverhaltung), sowie bei Überempfindlichkeit gegenüber seinem Wirkstoff, anderen trizyklischen Antidepressiva oder einem der Hilfsstoffe darf Sinquan nicht eingenommen werden.

Bei Vergiftungen mit Alkohol, Schlafmitteln, bestimmten Schmerzmitteln (sogenannten narkotischen Schmerzmitteln) oder Psychopharmaka.

Bei akuten Delirien (Bewusstseinstrübung verbunden mit Erregung, Sinnestäuschungen und Wahnideen).

Bei Darmlähmung.

Während der Stillzeit.

Wann ist bei der Einnahme von Sinquan Vorsicht geboten?

Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie an einer der folgenden Erkrankungen leiden: vergrösserte Prostata, Leberprobleme, Nierenprobleme, Herzprobleme, Störungen im Blutbild, Krampfanfälle, psychische Veränderungen aufgrund einer organischen Erkrankung des Gehirns (hirnorganisches Psychosyndrom). Sinquan sollte in diesen Fällen nur unter besonderer Vorsicht angewendet werden.

Unter der Behandlung mit Sinquan können sich die Symptome einer Depression, insbesondere suizidales Verhalten, verschlechtern. In diesem Fall sollten Sie umgehend Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin kontaktieren.

Nach der Einnahme von einigen Antidepressiva, einschliesslich Sinquan, kann es zur Erweiterung der Pupillen kommen. Dies kann bei gewissen Patienten mit angeborenen engen Kammerwinkeln im Auge unter Umständen einen Glaukomanfall auslösen (sogenanntes akutes Winkelblockglaukom, plötzliche und anfallsartige starke Erhöhung des Augeninnendrucks). Bei plötzlichem Auftreten von heftigen Augenschmerzen, stark geröteten Augen, einem harten Augapfel oder Sehstörungen müssen Sie unverzüglich Ihren Arzt oder Ihre Ärztin kontaktieren.

Ein Abbruch der Behandlung darf nicht plötzlich und nur in Absprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin erfolgen, da es sonst zu Entzugssymptomen kommen kann.

Sinquan sollte nicht bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren angewendet werden. Bei Kindern und Jugendlichen mit Depressionen oder anderen psychiatrischen Diagnosen wurden unter der Behandlung mit Antidepressiva über ein vermehrtes Auftreten von Verhaltensstörungen inkl. erhöhtem Risiko von Suizidgedanken, Selbstverletzungen und vollendetem Suizid berichtet.

Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit und Fähigkeit Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen.

Auf den Alkoholkonsum ist während der Behandlung zu verzichten, da Sinquan die Wirkung von Alkohol verstärken kann.

Sinquan darf nicht gemeinsam mit sogenannten MAO-Hemmern (zur Behandlung von Depressionen) oder innerhalb von zwei Wochen nach Beendigung einer Therapie mit MAO-Hemmern eingenommen werden. Sinquan und bestimmte andere Arzneimittel können sich gegenseitig beeinflussen. Insbesondere bestimmte andere Antidepressiva (sog. selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer) sowie Cimetidin (zur Behandlung von Magengeschwüren) können die Wirkung von Sinquan verstärken.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie

  • an anderen Krankheiten leiden,
  • Allergien haben oder
  • andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen!

Darf Sinquan während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Sinquan darf während der Schwangerschaft nicht angewendet werden, ausser wenn dies von Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin verordnet wird. Verständigen Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, wenn Sie während der Behandlung mit Sinquan schwanger werden.

Während der Stillzeit dürfen Sie Sinquan nicht einnehmen.

Wie verwenden Sie Sinquan?

Die Dosierung von Sinquan ist individuell dem Krankheitszustand anzupassen und muss deshalb in jedem Fall vom Arzt bzw. von der Ärztin festgelegt werden. Meist wird mit niedrigen Dosen begonnen, die dann je nach Ansprechen in Intervallen gesteigert werden. Nach Erreichen einer zufriedenstellenden Wirkung ist es im allgemeinen möglich, die Dosierung zu verringern und die Behandlung mit einer niedrigeren Erhaltungsdosis weiterzuführen. Die Tagesdosis für Erwachsene schwankt zwischen 10 und 300 mg. Tagesdosen bis zu 150 mg können als Einzeldosis oder als aufgeteilte Dosen eingenommen werden. Tagesdosen über 150 mg sollten aufgeteilt werden.

Die Anwendung von Sinquan wurde bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht untersucht und kann deshalb nicht empfohlen werden (siehe auch «Wann ist bei der Einnahme von Sinquan Vorsicht geboten?»).

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Sinquan haben?

Die häufigsten Nebenwirkungen, welche bei mehr als 1 von 10 behandelten Patienten oder Patientinnen auftreten können, sind:

  • Schläfrigkeit, Mundtrockenheit

Häufige Nebenwirkungen, die bei weniger als 1 von 10 behandelten Patienten oder Patientinnen auftreten können, sind:

  • Schlaflosigkeit, Unruhe, Benommenheit, Müdigkeit
  • Störungen der Bewegungsabläufe, Zittern
  • Verschwommenes Sehen
  • Schneller Puls, Herzrasen, tiefer Blutdruck, Schwitzen
  • Übelkeit, Verstopfung
  • Gewichtszunahme

Gelegentliche Nebenwirkungen, die bei weniger als 1 von 100 behandelten Patienten oder Patientinnen auftreten können, sind:

  • Erregung, Verwirrungszustand, Depression, Kopfschmerzen
  • Herzklopfen, Ohnmacht, langsamer Puls, Erröten
  • Hautausschlag, Juckreiz, Fehlempfindungen der Haut (z.B. Kribbeln oder Ameisenlaufen)
  • Unmöglichkeit, Wasser zu lassen (Harnverhalt)
  • Verminderter Appetit, Erbrechen, Verdauungsstörungen, Durchfall,
  • Ohrgeräusche (Tinnitus)
  • Schwächezustand

Seltene Nebenwirkungen, die bei weniger als 1 von 1000 behandelten Patienten oder Patientinnen auftreten können, sind:

  • Verminderte Libido, Vergrösserung der Brüste bei Frauen
  • Frösteln

Zudem können folgende Nebenwirkungen auftreten:

  • Veränderung des Blutbildes, kleinfleckige Einblutungen in die Haut, Gelbsucht
  • Erweiterte Pupillen, Winkelblockglaukom (eine starke Erhöhung des Augeninnendrucks mit plötzlichem Auftreten von heftigen Augenschmerzen, stark geröteten Augen, einem harten Augapfel oder Sehstörungen. Dies ist ein augenärztlicher Notfall, eine entsprechende Behandlung muss unverzüglich begonnen werden), Halluzinationen, Desorientierung, Krämpfe, Taubheitsgefühl, Verminderung der Berührungsempfindung der Haut
  • Herzrythmusstörung, hoher Blutdruck
  • Oberbauchschmerzen, Entzündung der Mundschleimhaut, Geschmacksstörung, Anstieg des Blutzuckerspiegels, Gewichtsabnahme
  • erhöhte Lichtempfindlichkeit der Haut, Nesselsucht, Haarausfall
  • Vergrösserung der Brustdrüse beim Mann, Milchfluss bei der Frau, Hodenschwellung
  • Fieber (v.a. in Kombination mit gewissen anderen Arzneimitteln), Schwellung im Gesicht und der Zunge (Gesichtsödem, Zungenödem), Verschlimmerung einer bestehenden Asthmaerkrankung
  • Entzugssymptome wie Übelkeit, Kopfschmerzen und allgemeines Krankheitsgefühl

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Bei Raumtemperatur (15-25 °C) und ausserhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «Exp.» bezeichneten Datum verwendet werden.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Sinquan enthalten?

Sinquan Kapseln enthalten als Wirkstoff 10 mg, 25 mg oder 50 mg Doxepin (als Doxepinhydrochlorid).

Hilfsstoffe: Maisstärke, Laktose, Magnesiumstearat, Natrium laurylsulfat, Gelatine und Farbstoff E172.

Zulassungsnummer

34132 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Sinquan? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Sinquan 10 mg, 25 mg und 50 mg: je 30 und 100 Kapseln.

Zulassungsinhaberin

Pfizer AG, Zürich.

Diese Packungsbeilage wurde im August 2015 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

PIL V005

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