Serophene Tabl 50 Mg 10 Stk
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Serophene Tabl 50 Mg 10 Stk

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Dieses Medikament gehört zur Abgabekategorie A und ist daher rezeptpflichtig. Wenn Sie von einem Arzt ein Rezept erhalten haben, können Sie uns dieses per Post senden worauf wir Ihnen das Medikament zuschicken werden.Genauere Informationen

Was ist Serophene und wann wird es angewendet?

Serophene löst einen Eisprung aus. Es wird bei Frauen angewendet, die keinen Eisprung haben und deswegen nicht schwanger werden können.

Serophene wird Frauen mit Kinderwunsch nach sorgfältiger Abklärung der möglichen Ursachen einer bisher nicht erfolgten Schwangerschaft vom Arzt bzw. der Ärztin verschrieben. Die Anwendungsanweisungen des Arztes bzw. der Ärztin und seine Vorschriften betreffend der Dauer der Anwendung und die notwendigen Kontrollen sollen genau befolgt werden.

Wann darf Serophene nicht angewendet werden?

Serophene darf nicht eingenommen werden bei einer bestehenden Schwangerschaft, bei Überempfindlichkeit gegenüber Clomifen, bei Leber- oder Gallenerkrankungen (auch in der Vergangenheit), bei Vaginalblutungen unbekannter Ursache, bei Zysten der Eierstöcke, bei Frauen, die wegen einer Blutgerinnungsstörung nicht schwanger werden dürfen, bei einer Funktionsschwäche der Eierstöcke welche durch eine Überproduktion der Hirnanhangdrüse (Hypophyse) (hypergonadotroper Hypogonadismus) oder durch eine erhöhte Prolaktinsekretion (Hyperprolaktinämie) verursacht wird, bei unbehandelten Störungen der Schilddrüse oder der Nebennieren.

Beim Auftreten von Sehstörungen soll die Behandlung unterbrochen werden.

Wann ist bei der Einnahme von Serophene Vorsicht geboten?

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden.

Häufig können während oder kurz nach einer Serophene Therapie Sehstörungen auftreten wie Abnahme der Sehschärfe, «verschwommenes Sehen», doppeltes Sehen, deformiertes oder schlechtes Sehen, Lichtblitze, Lichtempfindlichkeit.

Im allgemeinen verschwinden diese Symptome nach Absetzen der Behandlung, in gewissen Fällen können sie einige Tage bis einige Wochen andauern.

Beim Auftreten von Sehstörungen sollten Sie die Behandlung unterbrechen und einen Augenarzt bzw. eine Augenärztin aufsuchen. Er/sie wird nach einer Augenuntersuchung über die Weiterführung der Behandlung entscheiden. Zusätzlich ist besondere Vorsicht geboten, da diese Störungen die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit, Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen beeinträchtigen können!

Die Anleitungen des Arztes bzw. der Ärztin, eventuell die Aufzeichnung einer Temperaturkurve und die auferlegten Kontrolluntersuchungen (Untersuchung durch den Arzt bzw. die Ärztin, Ultraschallbild und Blutuntersuchungen zur Bestimmung der Hormonspiegel) sind streng einzuhalten!

Wenn Sie Unwohlsein, Unterleibsschmerzen, Atemnot und/oder Gewichtszunahme feststellen, teilen Sie es Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin sofort mit.

Bei der Behandlung mit Serophene kommt es öfter zu Mehrlingsschwangerschaften (siehe auch «Welche Nebenwirkungen kann Serophene haben?»).

Darf Serophene während der Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Serophene darf bei bestehender Schwangerschaft und während der Stillzeit nicht eingenommen werden.

Wie verwenden Sie Serophene?

Vor Beginn der Behandlung mit Serophene muss eine Schwangerschaft ausgeschlossen werden.

Im allgemeinen wird 1 Tablette Serophene täglich während 5 Tagen eingenommen, beginnend am 5. Zyklustag (d.h. am 5. Tag der Regelblutung) oder, wenn Sie keine Regelblutung haben an einem beliebigen Tag, und am besten abends vor dem Schlafengehen.

Tritt ein Eisprung ein und werden Sie schwanger, so dürfen Sie kein Serophene mehr einnehmen.

Tritt ein Eisprung ein, ohne dass Sie schwanger werden, so nehmen Sie im nächsten Zyklus wieder eine Tablette Serophene während 5 Tagen.

Tritt kein Eisprung ein, kann der Arzt bzw. die Ärztin die Dosis auf 2 Tabletten Serophene im nächsten Zyklus erhöhen. Da die Wahrscheinlichkeit einer Konzeption mit jedem Therapiezyklus abnimmt und eine Langzeittheraphie das Risiko von unerwünschten Wirkungen erhöht, sollten nicht mehr als 3 Zyklen durchgeführt werden. Die Therapie soll maximal 3 Monate dauern.

Eine Überstimulierung (d.h. zu starke Anregung) der Eierstöcke muss verhindert werden. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin kontrolliert ganz genau durch Untersuchungen, Ultraschallbilder und Blutanalysen, wie das Arzneimittel wirkt. Halten Sie sich deshalb ganz genau an seine Anweisungen und Vorschriften.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Die Anwendung von Serophene bei Kindern und Jugendlichen ist nicht vorgesehen.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Serophene haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Serophene auftreten: Sehstörungen, die sich z.B. als verschwommenes Sehen oder Flimmererscheinungen vor den Augen äussern (siehe «Wann ist bei der Einnahme von Serophene Vorsicht geboten?»).

In einzelnen Fällen kann die Behandlung mit Serophene bei sehr empfindlich reagierenden Frauen zu einer Überstimulierung der Eierstöcke sowie zur Bildung von Zysten führen. Deshalb sollten Sie beim Auftreten von Schmerzen im Bauch oder Unterleib, bei Übelkeit, Erbrechen und Gewichtszunahme sofort Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin aufsuchen. Er weiss, was in solchen Fällen zu tun ist.

Melden Sie auch die folgenden Nebenwirkungen sobald als möglich Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin: Blähungen, Unwohlsein, Atemnot, verschwommenes Sehen, doppeltes oder schlechtes Sehen, Lichtblitze, Lichtempfindlichkeit der Augen, Gelbwerden von Augen oder Haut.

Zu den häufigsten Nebenwirkungen zählen Hitzewallungen und Schweissausbrüche, Unterleibsschmerzen, Kopfschmerzen, Ruhelosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Sehstörungen.

Gelegentlich wurden beobachtet: Empfindlichkeit der Brüste, Hautreaktionen, mässiger jedoch reversibler Haarausfall, Schwindel.

Folgende Nebenwirkungen treten selten auf: Augenerkrankungen, Schlaflosigkeit, Müdigkeit, Wahrnehmungs­störungen, Depressionen, Menstruationsstörungen, Störungen beim Wasserlösen.

Die meisten dieser Störungen verschwinden kurz nach Absetzen der Behandlung und müssen daher erst behandelt werden, wenn sie unangenehm sind oder über längere Zeit bestehen bleiben.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin informieren.

Die Behandlung mit Serophene kann eine Mehrlingsschwangerschaft zur Folge haben, die in ihrem Verlauf komplizierter sein kann als eine normale Schwangerschaft. In seltenen Fällen wurde nach Gabe von Arzneimitteln zur Infertilitätsbehandlung über das Auftreten von Ovarialkarzinomen (Krebs) berichtet. Es ist möglich, dass eine längere Einnahme von Serophene dieses Risiko erhöht (siehe «Wann ist bei der Einnahme von Serophene Vorsicht geboten?»).

Was ist ferner zu beachten?

Die Fähigkeit zum Lenken eines Fahrzeuges und zum Bedienen von Maschinen kann wegen der unter der Behandlung von Serophene auftretenden unerwünschten Wirkungen (z.B.: Sehstörungen, Müdigkeit, Schwindel oder Unwohlsein) beeinträchtigt sein.

Das Arzneimittel ist ausser Reichweite von Kindern aufzubewahren.

Serophene Tabletten sollen bei Raumtemperatur (15–25 °C) aufbewahrt und vor Licht und Feuchtigkeit geschützt werden.

Serophene darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Serophene enthalten?

1 Tablette Serophene enthält als Wirkstoff 50 mg Clomifendihydrogencitrat sowie Hilfsstoffe.

Zulassungsnummer

45524 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Serophene? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken gegen ärztliche Verschreibung, die nur zum einmaligen Bezug berechtigt.

In Packungen zu 5 oder 10 Tabletten zu je 50 mg.

Zulassungsinhaberin

Merck (Schweiz) AG, Zug.

Diese Packungsbeilage wurde im Januar 2009 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

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