Tybost Filmtabl 150 Mg 30 Stk

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Dieses Medikament gehört zur Abgabekategorie A und ist daher rezeptpflichtig. Wenn Sie von einem Arzt ein Rezept erhalten haben, können Sie uns dieses per Post senden worauf wir Ihnen das Medikament zuschicken werden.Genauere Informationen

Was ist Tybost und wann wird es angewendet?

Tybost enthält den Wirkstoff Cobicistat, ein pharmakokinetischer Verstärker (oder «Booster»), der mit den Proteasehemmern Atazanavir oder Darunavir zur Behandlung einer HIV‑Infektion bei Erwachsenen eingesetzt wird.

Tybost hemmt ein Enzym, das die Wirkstoffe Atazanavir und Darunavir im Körper abbaut. Dadurch kommt es zu einer «Verstärkung» («Boost») bzw. zu einem Anstieg der Konzentration von Atazanavir und Darunavir im Blut, sodass die Wirkstoffe über einen längeren Zeitraum im Körper verweilen können.

Tybost wirkt nicht direkt gegen Ihre HIV‑Infektion, sondern trägt dazu bei, die Wirkung von Atazanavir und Darunavir zu verbessern.

Tybost erhalten Sie nur auf Verschreibung des Arztes bzw. der Ärztin.

Was sollte dazu beachtet werden?

Da die Behandlung mit Tybost die Gefahr einer Übertragung von HIV nicht reduziert, sind beim Geschlechtsverkehr Kondome zu verwenden. In anderen Situationen sind weitere Massnahmen (wie z.B. Verwendung von sterilen Spritzen, Gummihandschuhen) zur Vermeidung einer Ansteckung mit HIV zu ergreifen.

Dieses Arzneimittel ist kein Heilmittel gegen eine HIV‑Infektion. Sie können während der Einnahme von Tybost weiterhin Infektionen oder andere HIV‑assoziierte Erkrankungen bekommen. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird Sie diesbezüglich überwachen.

Wann darf Tybost nicht eingenommen werden?

  • Wenn Sie allergisch (überempfindlich) sind gegen Cobicistat oder einen der Hilfsstoffe von Tybost
  • Wenn Sie gegenwärtig eines der folgenden Arzneimittel einnehmen
    • Alfuzosin (zur Behandlung einer vergrösserten Prostata)
    • Amiodaron, Chinidin (zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen)
    • Carbamazepin, Phenobarbital, Phenytoin (zur Behandlung der Epilepsie und zur Vorbeugung von Krampfanfällen)
    • Rifampicin (zur Vorbeugung und Behandlung der Tuberkulose und anderer Infektionen)
    • Dihydroergotamin, Ergotamin, Ergometrin (zur Behandlung der Migräne)
    • Cisaprid (zur Behandlung bestimmter Magenprobleme)
    • Mittel, die Johanniskraut (Hypericum perforatum) enthalten (ein pflanzliches Heilmittel gegen Depressionen und Angstzustände)
    • Lovastatin, Simvastatin (zur Senkung des Cholesterinspiegels im Blut)
    • Pimozid (zur Behandlung abnormalen Denkverhaltens oder Gefühlen)
    • Sildenafil (zur Behandlung der pulmonal-arteriellen Hypertonie, einer Lungenerkrankung, die das Atmen erschwert)
    • Midazolam (nur bei oraler Einnahme), Triazolam (zur Behandlung von Schlafstörungen und/oder Angstzuständen)

Wenn einer dieser Punkte auf Sie zutrifft, informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin sofort und nehmen Sie Tybost nicht ein.

Wann ist bei der Einnahme von Tybost Vorsicht geboten?

Sie müssen während der Behandlung mit Tybost in ärztlicher Betreuung bleiben.

Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin,

  • wenn Sie einen anderen Proteasehemmer oder ein Kombinationspräparat, welches auch den Wirkstoff Cobicistat enthält, einnehmen. Tybost in Kombination mit Atazanavir oder Darunavir sollte nicht mit einem anderen antiviralen Arzneimittel eingenommen werden, das eine Verstärkung («Boosting») erfordert.
  • wenn Sie an einer Nierenerkrankung leiden oder gelitten haben, oder wenn auffällige Ergebnisse von Blut‑ oder Urinuntersuchungen auf Probleme mit Ihren Nieren hinweisen. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird sorgfältig abwägen, ob Sie mit Tybost behandelt werden sollen.
  • wenn Sie an einer Lebererkrankung, einschliesslich einer Hepatitis (Leberentzündung), leiden oder gelitten haben. Patienten mit einer Lebererkrankung wie einer chronischen Hepatitis B oder C, die antiretrovirale Arzneimittel erhalten, weisen ein erhöhtes Risiko schwerwiegender, möglicherweise tödlicher Leberkomplikationen auf. Wenn Sie eine Infektion mit dem Hepatitis‑B‑Virus haben, wird Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin die für Sie am besten geeignete Behandlung verschreiben.
  • wenn Sie über 65 Jahre alt sind. Tybost wurde bei Patienten über 65 Jahren nicht untersucht.

Tybost wurde bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht untersucht und sollte bei diesen Patienten nicht angewendet werden.

Wenn bei Ihnen eine fortgeschrittene HIV‑Infektion (AIDS) vorliegt und Sie zusätzlich eine Infektion haben, können ab Behandlungsbeginn mit Tybost Infektions‑ und Entzündungssymptome auftreten, oder die Symptome einer vorbestehenden Infektion können sich verschlechtern. Solche Symptome können darauf hinweisen, dass sich das verbesserte Immunsystem Ihres Körpers gegen die Infektion zur Wehr setzt. Achten Sie nach Behandlungsbeginn mit Tybost auf Anzeichen einer Entzündung oder einer Infektion. Informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, falls Sie Anzeichen einer Entzündung oder einer Infektion bemerken.

Zusätzlich zu den Begleitinfektionen können nach Beginn der Einnahme von Arzneimitteln zur Behandlung Ihrer HIV‑Infektion auch Autoimmunerkrankungen auftreten (ein Zustand, bei dem das Immunsystem gesundes Körpergewebe angreift). Autoimmunerkrankungen können viele Monate nach Beginn der Behandlung auftreten. Wenn Sie irgendwelche Anzeichen einer Infektion oder andere Symptome, wie z.B. Muskelschwäche, eine Schwäche, die in den Händen und Füssen beginnt und sich in Richtung Rumpf fortsetzt, Herzklopfen, Zittern oder Hyperaktivität bemerken, informieren Sie bitte unverzüglich Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, um die notwendige Behandlung zu erhalten.

Bei einigen Patienten, die eine antiretrovirale Kombinationstherapie erhalten, kann sich eine als Osteonekrose (Absterben von Knochengewebe infolge unzureichender Blutversorgung des Knochens) bezeichnete Knochenerkrankung entwickeln. Zu den vielen Risikofaktoren für die Entwicklung dieser Erkrankung können unter anderem die Dauer der antiretroviralen Kombinationstherapie, die Anwendung von Kortikosteroiden, Alkoholkonsum, eine starke Unterdrückung des Immunsystems oder ein höherer Body-Mass-Index (Masszahl zur Beurteilung des Körpergewichts im Verhältnis zur Körpergrösse) gehören. Anzeichen einer Osteonekrose sind Gelenksteife, ‑beschwerden und ‑schmerzen (insbesondere in Hüfte, Knie und Schulter) sowie Schwierigkeiten bei Bewegungen. Falls Sie eines dieser Anzeichen bei sich bemerken, informieren Sie bitte Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin.

Patientinnen und Patienten, die auf Azofarbstoffe, Acetylsalicylsäure sowie Rheuma- und Schmerzmittel (Prostaglandinhemmer) überempfindlich reagieren, sollen Tybost nicht anwenden, da es Gelborange S (E110) enthält.

Einnahme von Tybost mit anderen Arzneimitteln

Nehmen Sie Tybost nicht ein,

  • wenn Sie bereits andere Arzneimittel einnehmen, die Cobicistat oder Ritonavir enthalten.

Tybost kann mit anderen Arzneimitteln in Wechselwirkung treten. Dadurch kann die Wirkstoffmenge von Tybost oder anderen Arzneimitteln in Ihrem Blut beeinflusst werden. Das kann zur Folge haben, dass die Wirksamkeit der Arzneimittel nachlässt oder Nebenwirkungen verstärkt werden. In einigen Fällen muss Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin dann Ihre Arzneimitteldosis entsprechend verändern oder Ihre Blutwerte kontrollieren.

Informieren Sie deshalb Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen oder anwenden:

  • Didanosin, Efavirenz, Etravirin, Nevirapin, Maraviroc, Delavirdin, Rilpivirin, antivirale Arzneimittel zur Behandlung von HIV‑Infektion
  • Ketoconazol, Itraconazol, Voriconazol, Posaconazol, Fluconazol, Arzneimittel zur Behandlung von Pilzinfektionen
  • Boceprevir und Telaprevir, Arzneimittel zur Behandlung einer Infektion mit dem Hepatitis‑C‑Virus
  • Clarithromycin, Rifabutin, Arzneimittel zur Behandlung bakterieller Infektionen einschliesslich Tuberkulose
  • Dasatinib, Nilotinib, Vinblastin und Vincristin, Arzneimittel zur Behandlung von Krebs
  • Metformin, ein Arzneimittel zur Behandlung von Typ‑2‑Diabetes
  • Clonazepam, Ethosuximid, Oxcarbazepin, Arzneimittel zur Behandlung der Epilepsie und zur Vorbeugung von Krampfanfällen
  • Dexamethason, ein Arzneimittel zur Behandlung von Entzündungen und zur Unterdrückung des Immunsystems
  • Omeprazol, ein Arzneimittel zur Behandlung von Refluxkrankheit oder Sodbrennen
  • Famotidin, ein Arzneimittel zur Behandlung von Geschwüren
  • Aluminium-/Magnesiumhydroxid oder Kalziumkarbonat, Arzneimittel zur Behandlung von Sodbrennen oder Refluxkrankheit
  • Methadon, Buprenorphin/Naloxon, Arzneimittel zur Behandlung von Opioid-Drogen-/Arzneimittelabhängigkeit und bei mittelstarken bis starken Schmerzen
  • Norgestimat/Ethinylestradiol, hormonelle Kontrazeptiva zur Verhinderung einer Schwangerschaft
  • Amlodipin, Bepridil, Digoxin, Diltiazem, Disopyramid, Felodipin, Flecainid, Lidocain, Metoprolol, Mexiletin, Nicardipin, Nifedipin, Propafenon, Timolol, Verapamil, Arzneimittel zur Behandlung von Herzerkrankungen
  • Bosentan, ein Arzneimittel zur Behandlung der pulmonal-arteriellen Hypertonie
  • Warfarin, Dabigatran, Rivaroxaban, Arzneimittel zur Hemmung der Blutgerinnung
  • Salmeterol oder Fluticason, Arzneimittel zur Inhalation zur Behandlung von Asthma
  • Atorvastatin, Fluvastatin, Pitavastatin, Pravastatin, Rosuvastatin, Arzneimittel zur Cholesterinsenkung
  • Sildenafil, Tadalafil, Vardenafil, Arzneimittel zur Behandlung von Impotenz
  • Modafinil, ein Arzneimittel zur Behandlung der Narkolepsie (eine Erkrankung, die zu übermässiger Schläfrigkeit führt)
  • Trazodon, Desipramin oder Arzneimittel aus der Gruppe der Selektiven Serotonin-Wiederaufnahme-Inhibitoren (SSRIs), wie Citalopram, Escitalopram, Fluoxetin, Fluvoxamin, Paroxetin, Sertralin, Vilazodon, Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen
  • Cyclosporin, Sirolimus, Tacrolimus, Arzneimittel zur Kontrolle Ihrer Immunantwort nach einer Transplantation
  • Buspiron, Clorazepat, Diazepam, Estazolam, Flurazepam, Perphenazin, Risperidon, Thioridazin und Zolpidem, Arzneimittel zur Behandlung von Erkrankungen des Nervensystems
  • Colchicin, ein Arzneimittel zur Behandlung von Gicht

Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie eines dieser Arzneimittel einnehmen. Brechen Sie Ihre Therapie nicht ab, ohne mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin gesprochen zu haben.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie

  • an anderen Krankheiten leiden,
  • Allergien haben oder
  • andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte) einnehmen oder anwenden!

Dies umfasst auch nicht verschreibungspflichtige pflanzliche Mittel.

Darf Tybost während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Wenn Sie schwanger werden oder eine Schwangerschaft planen, fragen Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin nach den möglichen Nutzen und Risiken einer Behandlung mit Tybost für Sie und Ihr Kind.

Informieren Sie sofort Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie schwanger sind.

Schwangere dürfen Tybost nur auf ausdrückliche ärztliche Anweisung einnehmen.

Während der Behandlung mit Tybost dürfen Sie nicht stillen. Es ist nicht bekannt, ob der Wirkstoff in diesem Arzneimittel in die Muttermilch übertreten kann. Frauen mit einer HIV‑Infektion wird empfohlen, auf das Stillen zu verzichten, damit das Virus nicht über die Muttermilch auf den Säugling übertragen werden kann.

Wie verwenden Sie Tybost?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die übliche Dosierung für Erwachsene ist 1 Filmtablette Tybost einmal täglich zu einer Mahlzeit. Die Tablette darf nicht zerkaut, zerdrückt oder geteilt werden.

Tybost muss mit Atazanavir oder Darunavir eingenommen werden.

Wenn Sie Didanosin zusammen mit Darunavir und Tybost einnehmen, nehmen Sie Didanosin mindestens 1 Stunde vor oder frühestens 2 Stunden nach Tybost ein.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Wenn Sie eine grössere Menge von Tybost eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie versehentlich eine höhere als die empfohlene Tybost-Dosis eingenommen haben, besteht eventuell ein erhöhtes Risiko, dass Sie mögliche Nebenwirkungen dieses Arzneimittels bemerken (siehe «Welche Nebenwirkungen kann Tybost haben?»).

Wenden Sie sich an Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin oder die nächste Notfallstation, wenn Sie versehentlich zu viele Tybost-Tabletten eingenommen haben. Nehmen Sie die Tablettenflasche mit, damit Sie leichter beschreiben können, was Sie eingenommen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Tybost vergessen haben

Es ist wichtig, dass Sie keine Einnahme von Tybost auslassen.

Wenn Sie dennoch eine Einnahme ausgelassen haben:

  • Wenn Sie dies innerhalb der ersten 12 Stunden nach dem üblichen Einnahmezeitpunkt bemerken, müssen Sie die Tablette so bald wie möglich einnehmen. Nehmen Sie die Tablette stets zusammen mit einer Mahlzeit ein. Die nächste Dosis nehmen Sie dann wieder zur gewohnten Zeit in Kombination mit Atazanavir oder Darunavir ein. Wenn Sie dies erst 12 Stunden oder später nach dem üblichen Einnahmezeitpunkt bemerken, holen Sie die versäumte Dosis nicht mehr nach. Warten Sie und nehmen Sie die nächste Dosis, zusammen mit einer Mahlzeit, zum gewohnten Zeitpunkt ein.
  • Wenn Sie eine Einnahme von Atazanavir oder Darunavir ausgelassen haben, halten Sie sich an die entsprechenden Anweisungen in der Packungsbeilage dieser Arzneimittel.
  • Wenn Sie eine Einnahme von Tybost und Atazanavir oder Darunavir ausgelassen haben, muss Tybost gleichzeitig mit Atazanavir oder Darunavir, zusammen mit einer Mahlzeit, eingenommen werden. Halten Sie sich an die entsprechenden Dosierungshinweise in der Packungsbeilage zu Atazanavir bzw. Darunavir.

Brechen Sie die Einnahme von Tybost nicht ab

Brechen Sie auf keinen Fall die Einnahme von Tybost ab, ohne mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin zu sprechen. Wenn Sie Tybost und Atazanavir oder Darunavir abbrechen, kann dies ernsthafte Folgen für Ihr Ansprechen auf zukünftige Behandlungen haben.

Welche Nebenwirkungen kann Tybost haben?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Im Rahmen der Behandlung einer HIV‑Infektion lässt sich nicht immer sagen, ob bestimmte unerwünschte Wirkungen auf Tybost oder andere Arzneimittel, die Sie gleichzeitig einnehmen, oder aber auf die HIV‑Infektion selbst zurückzuführen sind. Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Tybost mit Atazanavir auftreten.

Sehr häufige Nebenwirkungen

  • Übelkeit
  • Gelbfärbung der Haut und/oder der Augen (Gelbsucht)

Häufige Nebenwirkungen

  • hoher Blutzuckerspiegel (Hyperglykämie)
  • vermehrter Appetit, gestörtes Geschmacksempfinden, trockener Mund
  • Kopfschmerzen, Schwindelgefühl
  • Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen, Verdauungsprobleme, die zu Schmerzen nach Mahlzeiten führen (Dyspepsie), sich gebläht fühlen, Blähungen (Flatulenz)
  • Anstieg der Bilirubin-(Gallenfarbstoff-)werte im Blut (Hyperbilirubinämie)
  • Hautausschläge
  • Schlafstörungen, ungewöhnliche Träume, Schläfrigkeit, Müdigkeit (Erschöpfung)

Gelegentliche Nebenwirkungen

  • Blut im Urin (Hämaturie)
  • Eiweiss im Urin (Proteinurie)
  • Depression
  • Juckreiz
  • Muskelschmerzen, Schwächegefühl
  • Nierensteine
  • Fieber

Der Farbstoff Gelborange S (E110) in Tybost kann Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut und Atmungsorgane auslösen, insbesondere bei Patientinnen oder Patienten mit Asthma, Nesselfieber (chronische Urtikaria) oder mit Überempfindlichkeit auf Acetylsalicylsäure und andere Rheuma- und Schmerzmittel.

Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie eine dieser Nebenwirkungen an sich bemerken.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Informationen zu den Nebenwirkungen von Atazanavir oder Darunavir finden sich in den jeweiligen Packungsbeilagen dieser Arzneimittel.

Was ist ferner zu beachten?

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Nicht über 30 °C lagern.

Die Flasche ist mit einem kindergesicherten Verschluss versehen und enthält ein Trocknungsmittel.

Bringen Sie nicht mehr benötigte Arzneimittel zur Entsorgung in Ihre Apotheke zurück.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Tybost enthalten?

1 Filmtablette enthält:

Wirkstoff: 150 mg Cobicistat.

Hilfsstoffe: Farbstoffe: Gelborange S (E110) und weitere Hilfsstoffe zur Herstellung einer Filmtablette.

Zulassungsnummer

62965 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Tybost? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken gegen ärztliche Verschreibung, die nur zum einmaligen Bezug berechtigt.

Packungen zu 30 (1 Flasche mit 30) Filmtabletten.

Zulassungsinhaberin

Gilead Sciences Switzerland Sàrl, Steinhausen.

Diese Packungsbeilage wurde im November 2014 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

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