Betahistin Mepha 16 mg 50 Tabletten
Betahistin Mepha 16 mg 50 TablettenBetahistin Mepha 16 mg 50 Tabletten

Betahistin Mepha 16 mg 50 Tabletten

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Dieses Medikament gehört zur Abgabekategorie B und ist daher rezeptpflichtig. Wenn Sie von einem Arzt ein Rezept erhalten haben, können Sie uns dieses per Post senden worauf wir Ihnen das Medikament zuschicken werden.Genauere Informationen

Was ist Betahistin-Mepha und wann wird es angewendet?

Betahistin-Mepha ist ein Arzneimittel gegen Schwindel. Seine Wirkung hat eine Erhöhung der Blutzufuhr nach dem Innenohr zur Folge. Betahistin-Mepha wird zur Verminderung der Frequenz und Schwere von Schwindelanfällen verwendet.

Betahistin-Mepha wird auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin verwendet, zur Behandlung von Schwindel, der auf Durchblutungsstörungen des Innenohrs zurückzuführen ist und für die Behandlung des Ménière-Syndroms und ménièreartige Syndrome (Schwindel, Ohrensausen, Gehörverminderung).

Wann darf Betahistin-Mepha nicht angewendet werden?

Bei Überempfindlichkeit auf einen der Bestandteile des Arzneimittels.

Patienten mit einem Nebennierentumor dürfen nicht mit Betahistin-Mepha behandelt werden.

Wann ist bei der Einnahme von Betahistin-Mepha Vorsicht geboten?

Betahistin-Mepha ist Ihnen zur Behandlung von Schwindel oder des Ménière-Syndroms verschrieben worden. Beide Krankheiten können Benommenheit und Erbrechen auslösen, und damit Ihre Reaktionsfähigkeit, Ihre Fahrtüchtigkeit und Ihre Fähigkeit, Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, ausgeprägt negativ beeinflussen.

Obwohl Untersuchungen an gesunden Personen ergaben, dass Betahistin keinen Einfluss auf die Fahrtüchtigkeit hat, könnte aufgrund von unerwünschten Arzneimittelwirkungen - besonders am Anfang der Behandlung - die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigt werden.

Patienten mit Bronchialasthma und Patienten mit Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür in der Vorgeschichte müssen Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin informieren, da Betahistin-Mepha bei diesen Patienten mit Vorsicht verabreicht werden muss.

Bei bestimmungsgemässer Anwendung sind keine besonderen Vorsichtsmassnahmen erforderlich. Asthmatiker sollen Betahistin-Mepha nur unter ärztlicher Überwachung einnehmen.

Kinder und Jugendliche

Betahistin wird bei Kindern und Jugendlichen nicht empfohlen, da ungenügende Daten bezüglich Sicherheit und Wirksamkeit vorliegen.

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker, bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie

  • an anderen Krankheiten leiden,
  • Allergien haben oder
  • andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte) einnehmen oder äusserlich anwenden!

Darf Betahistin-Mepha während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit einge­nommen werden?

Während der Schwangerschaft darf Betahistin-Mepha nur auf Verordnung Ihres behandelnden Arztes oder Ihrer Ärztin eingenommen werden.

Eine Anwendung während der Stillzeit wird nicht empfohlen.

Wie verwenden Sie Betahistin-Mepha?

Erwachsene

Tabletten: 24 mg bis 48 mg pro Tag, aufgeteilt auf 2-3 Gaben; vorzugsweise während den Mahlzeiten einnehmen.

Beim Auftreten von Magenschmerzen sollte das Arzneimittel strikte während den Mahlzeiten eingenommen werden.

16 mg Tablette (mit Bruchrille)24 mg Tablette (mit Bruchrille)

½-1 Tabl./3× tägl.oder1½ Tabl./2× tägl.

1 Tabl./2× tägl.

Bei einer Tagesdosis von 48 mg, kann jeweils 1 Tablette Betahistin-Mepha 24 mg 2x täglich eingenommen werden.

Eine Besserung kann innerhalb einiger Tage eintreten oder auch nur allmählich, unter Umständen erst nach einigen Behandlungswochen feststellbar sein.

Kinder und Jugendliche

Betahistin wird bei Kindern und Jugendlichen nicht empfohlen, da ungenügende Daten bezüglich Sicherheit und Wirksamkeit vorliegen.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Betahistin-Mepha haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Betahistin-Mepha auftreten (Häufigkeit wo bekannt angegeben):

Sehr häufig (≥1/10); häufig (≥1/100, <1/10); gelegentlich (≥1/1000, <1/100); selten (≥1/10'000, <1/1000); sehr selten (<1/10'000), einschliesslich Einzelfallmeldungen.

Häufig: Kopfschmerzen, Übelkeit und Verdauungsstörungen.

Selten: Nervosität, Augenbrennen.

Sehr selten: Missempfindungen, Brustbeklemmung.

Unbekannt: Überempfindlichkeitsreaktionen, Kopfdruck, Herzklopfen, Erbrechen, Bauchschmerzen, Brechreiz, Sodbrennen, Magendrücken, Blähungen, Durchfall, Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie Juckreiz und Ausschlag, Hitzegefühl.

Kontaktieren Sie sofort einen Arzt bzw. eine Ärztin, wenn Sie plötzlich Schwellungen am Gesicht, an Lippen, Zunge und/oder Rachen (Schluck- oder Atembeschwerden) entwickeln (sog. angioneurotisches Ödem).

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Hinweis zur einfachen Tablettenteilung

Tablette auf flache Unterlage mit Bruchrille nach oben legen und mit dem flachen Daumen auf die Bruchrille drücken.

Haltbarkeit

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

In der Originalverpackung, vor Licht geschützt und nicht über 25 °C lagern.

Für Kinder unerreichbar aufbewahren.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ärztin oder

Apotheke­rin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Betahistin-Mepha enthalten?

Betahistin-Mepha 16: 1 Tablette mit Bruchrille enthält 16 mg Betahistini dihydrochloridum sowie Hilfsstoffe.

Betahistin-Mepha 24: 1 Tablette mit Bruchrille enthält 24 mg Betahistini dihydrochloridum sowie Hilfsstoffe.

Zulassungsnummer

58124 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Betahistin-Mepha? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Tabletten zu 16 mg: Packungen zu 50 und 100.

Tabletten zu 24 mg: Packungen zu 50 und 100.

Zulassungsinhaberin

Mepha Pharma AG, Basel.

Diese Packungsbeilage wurde im Januar 2015 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

Interne Versionsnummer: 7.2

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