Betacorton Fettcreme Tb 20 G
Betacorton Fettcreme Tb 20 GBetacorton Fettcreme Tb 20 G

Betacorton Fettcreme Tb 20 G

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Dieses Medikament gehört zur Abgabekategorie B und ist daher rezeptpflichtig. Wenn Sie von einem Arzt ein Rezept erhalten haben, können Sie uns dieses per Post senden worauf wir Ihnen das Medikament zuschicken werden.Genauere Informationen

Was ist Betacorton und wann wird es angewendet?

Betacorton ist ein stark wirksames Hautkortikoidpräparat mit den Wirkstoffen Halcinonid und Harnstoff (Ureum). Es besitzt ausgeprägte entzündungshemmende, juckreizstillende und antiallergische Eigenschaften. Der Zusatz von Harnstoff verstärkt die Wirksamkeit des Präparates durch die Feuchthaltung der Hornschicht und eine dadurch erhöhte Aufnahme des Wirkstoffes. Betacorton wird auf Verordnung des Arztes oder der Ärztin zur Behandlung von entzündlichen Hauterkrankungen, die auf eine äusserliche Kortikoidbehandlung ansprechen, eingesetzt:

Kontaktekzeme, seborrhoisches Ekzem, Neurodermitis, Schuppenflechte (Psoriasis).

Die Crème wird vor allem auf nässender Haut verwendet, die Fettcrème auf trockener und schuppender Haut.

Was sollte dazu beachtet werden?

Dieses Präparat wurde Ihnen vom Arzt bzw. von der Ärztin für Ihr jetziges Hautleiden verordnet. Verwenden Sie es nur auf seine bzw. ihre Anweisung für andere Hautkrankheiten und geben Sie es nicht an andere Personen weiter.

Wann darf Betacorton nicht angewendet werden?

Bei Infektionen der Haut durch Viren, Bakterien oder Pilze, nach Impfungen und bei bekannter Überempfindlichkeit auf einen der Inhaltsstoffe des Präparates. Nicht im Augenbereich und auf offenen Wunden anwenden.

Wann ist bei der Anwendung von Betacorton Vorsicht geboten?

Betacorton ist ein stark wirksames Arzneimittel. Überschreiten Sie nicht die vom Arzt bzw. von der Ärztin verschriebene Behandlungsdauer, die normalerweise 2 bis 3 Wochen beträgt, da sich sonst Hautschäden einstellen können.

Wenn eine Hautkrankheit nicht innert einiger Tage auf die Behandlung anspricht oder sich gar verschlimmert, konsultieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin. Teilen Sie ihm bzw. ihr ebenfalls mit, wenn Juckreiz und Rötung, Bläschen oder eine starke Verdünnung der Haut und Verletzungen auftreten.

Eine grossflächige Anwendung (mehr als 10% der Körperoberfläche) sowie eine Anwendung auf verstärkt resorbierenden Hautarealen (offene Wunden, geschädigte Haut, Hautfalten [Achselhöhle, Leistengegend], Gelenkbeugen, Haut-Schleimhautgrenzen [um die Augen herum], zwischen den Fingern bzw. Zehen) ist zu vermeiden.

Im Gesicht vorsichtig und möglichst kurz anwenden.

Die Sicherheit und Wirksamkeit von Betacorton bei Kindern und Jugendlichen ist bisher nicht untersucht worden.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte) einnehmen oder äusserlich anwenden!

Darf Betacorton während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?

Wenn Sie schwanger sind oder es werden möchten und während des Stillens sollten Sie Betacorton ausschliesslich nach Rücksprache mit dem Arzt bzw. der Ärztin anwenden.

Wie verwenden Sie Betacorton?

Falls vom Arzt bzw. von der Ärztin nicht anders verordnet, zweimal täglich dünn auf die erkrankten Hautstellen auftragen und leicht einreiben. Nach Abklingen der Entzündung genügt eine einmalige Applikation pro Tag, eventuell im Wechsel mit einem reinen Grundlagenpräparat. Die Anwendungsdauer sollte in der Regel 2-3 Wochen nicht übersteigen.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Betacorton haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Anwendung von Betacorton auftreten:

Lokale unerwünschte Wirkungen wie Reizungen der Haut, Brennen, Jucken und Trockenheit sowie Überempfindlichkeitsreaktionen können auftreten.

Bei längerer Anwendung können die typischen Kortikoid-Nebenwirkungen wie eine Abnahme der Hautdicke, das Sichtbarwerden der Blutgefässe und weisse Streifen auftreten. Diese Erscheinungen können jedoch durch eine abwechselnde Behandlung mit wirkstofffreien Grundlagenpräparaten und durch eine Beschränkung der Anwendungsdauer weitgehend vermieden werden.

Bei Kindern, besonders bei Säuglingen und Kleinkindern ist zu beachten, dass der Wirkstoff vermehrt in die Blutbahn aufgenommen wird, so dass bei längerer Anwendung u.a. Wachstumsstörungen auftreten können.

Wenn sich der Zustand der Haut während der Behandlung verschlechtert oder wenn die Symptome länger als eine Woche andauern, ist der Arzt bzw. die Ärztin erneut zu konsultieren. Eine Infektion (z.B. durch Pilze) oder eine Überempfindlichkeit auf einen der Bestandteile von Betacorton könnte die Ursache sein.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Betacorton ist für Kinder unerreichbar und bei Raumtemperatur (15-25 °C) aufzubewahren. Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP.» bezeichneten Datum verwendet werden.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Betacorton enthalten?

1 g Crème enthält 1 mg Halcinonid, 50 mg Ureum, die Konservierungsmittel Triclosan und Chlorhexidindihydrochlorid, das Antioxidans Butylhydroxyanisol (E 320) und andere Hilfsstoffe.

1 g Fettcrème enthält 1 mg Halcinonid, 100 mg Ureum, die Konservierungsmittel Triclosan und Chlorhexidindihydrochlorid und andere Hilfsstoffe.

Zulassungsnummer

44205, 44206 (Swissmedic)

Wo erhalten Sie Betacorton? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Crème: Tuben zu 20 g und 50 g.

Fettcrème: Tuben zu 20 g und 50 g.

Zulassungsinhaberin

Galderma Schweiz AG, 4622 Egerkingen/Schweiz

Herstellerin

Spirig Pharma AG, 4622 Egerkingen/Schweiz.

Diese Packungsbeilage wurde im Dezember 2006 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

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