Omed Antacid Sandoz Kaps 20 Mg (neu) 7 Stk
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Omed Antacid Sandoz Kaps 20 Mg (neu) 7 Stk

13.40 Fr.

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Dieses Medikament gehört zur Abgabekategorie C und ist daher apothekenpflichtig: entweder Sie holen das Medikament persönlich in der Apotheke ab (dafür brauchen Sie kein Rezept) oder Sie senden uns ein Rezept eines Arztes damit wir Ihnen das Medikament zuschicken können.Genauere Informationen

Was ist Omed antacid Sandoz und wann wird es angewendet?

Omed antacid Sandoz Kapseln (ein Arzneimittel aus der Gruppe der «Protonenpumpenhemmer») enthalten den Wirkstoff Omeprazol und führen zu einer Verminderung der Magensäureproduktion durch Hemmung des für die Säureausscheidung verantwortlichen Enzyms.

Die vom Magen normal produzierten Säuren erlauben die adäquate Verdauung von Nahrung. Aus verschiedenen Gründen kann aber eine vermehrte Ausscheidung von Magensäure stattfinden, welche als Magenbrennen (saurer Magen/Hyperazidität) empfunden werden kann. Wenn saurer Mageninhalt in die Speiseröhre zurückkehrt (saures Aufstossen) kann sogenanntes Sodbrennen auftreten, ein schmerzhaftes oder brennendes Gefühl unmittelbar unterhalb des Brustbeines oder im Hals.

Omed antacid Sandoz Kapseln dienen bei Erwachsenen und Jugendlichen über 18 Jahren zur kurzfristigen Behandlung von Sodbrennen und saurem Aufstossen.

Was sollte dazu beachtet werden?

Verschiedene Faktoren können zu saurem Aufstossen und Sodbrennen beitragen: z.B. übermässiges Essen, fehlerhafte Ernährung (z.B. zu fettes Essen), Übergewicht, Bewegungsmangel, Rauchen oder übermässiger Alkoholgenuss.

Wenn einer oder mehrere dieser Faktoren an Ihren Beschwerden mitbeteiligt sein könnten, sollten Sie nach Möglichkeit Ihre Lebensgewohnheiten ändern.

Häufiges durch Magensäure hervorgerufenes Sodbrennen kann nur richtig behandelt werden, wenn Sie sich genau an die in dieser Packungsbeilage beschriebenen und gegebenenfalls mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin bzw. Ihrem Apotheker oder Ihrer Apothekerin besprochenen Anweisungen halten.

Wann darf Omed antacid Sandoz nicht eingenommen werden?

Omed antacid Sandoz darf nicht eingenommen werden bei bekannter Überempfindlichkeit (Allergie) auf den Wirkstoff, andere Protonenpumpenhemmer oder einen der Hilfsstoffe.

Wenn Sie Clopidogrel (ein Arzneimittel zur Verhütung eines Herzinfarktes oder Schlaganfalls) einnehmen müssen, dürfen Sie Omed antacid Sandoz nicht einnehmen.

Im Falle einer Behandlung mit Atazanavir (ein Arzneimittel gegen HIV-Infektion) darf Omed antacid Sandoz nicht eingenommen werden.

Omed antacid Sandoz darf von Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht ohne ärztliche Überwachung eingenommen werden.

Wann ist bei der Einnahme von Omed antacid Sandoz Vorsicht geboten?

Sie müssen umgehend den Arzt oder die Ärztin aufsuchen bei:

  • unbeabsichtigtem Gewichtsverlust;
  • Anämie;
  • schwarzem Stuhl;
  • Auftreten von Durchfall während der Behandlung mit Omed antacid Sandoz, da die Behandlung mit einem leicht erhöhten Risiko von infektiösem Durchfall verbunden ist;
  • Mühe oder Schmerzen beim Schlucken;
  • anhaltendem oder blutigem Erbrechen;
  • Gelbsucht;
  • Ausbleiben einer Symptombesserung während einer zweiwöchigen Behandlung.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin, bzw. Ihrem Apotheker oder Ihrer Apothekerin bevor Sie Omed antacid Sandoz einnehmen, falls Sie:

  • älter als 45 Jahre sind und neue oder kürzlich veränderte Beschwerden im Bereich des Oberbauchs haben;
  • in der Vergangenheit ein Magengeschwür oder eine Magenoperation hatten;
  • Probleme mit Ihrer Leber oder Ihren Nieren haben bzw. gehabt haben – deren Funktion kann von Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin durch Bluttests kontrolliert werden;
  • schwer krank sind und Seh- bzw. Gehörstörungen haben;
  • sich einer Endoskopie unterziehen müssen;
  • schwanger sind, glauben schwanger zu sein, eine Schwangerschaft planen oder stillen.

Während der Behandlung mit Omed antacid Sandoz sollen keine anderen «Säurehemmer» wie H2-Antagonisten (z.B. Ranitidin, Cimetidin) eingenommen werden.

Gewisse Arzneimittel können Probleme verursachen, falls sie zusammen mit Omed antacid Sandoz angewendet werden, sie können die Wirkung von Omed antacid Sandoz beeinflussen oder durch die Wirkung von Omed antacid Sandoz beeinflusst werden.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin bevor sie Omed antacid Sandoz einnehmen, falls Sie eines oder mehrere der folgenden Arzneimittel anwenden:

  • Beruhigungs- und/oder Schlafmittel;,
  • Mittel gegen Depressionen;,
  • Mittel gegen Epilepsie;
  • Blutverdünnungsmittel;
  • Mittel zur Behandlung von Alkoholabhängigkeit (Disulfiram);
  • Mittel gegen Organabstossung, nach Transplantation von Organen;
  • Mittel für die Behandlung von Infektionen;
  • Mittel gegen Pilze (Ketoconazol, Itraconazol);
  • Mittel zur Behandlung bestimmter Krebsarten;
  • Mittel zur Behandlung von HIV-Infektion (siehe auch «Wann darf Omed antacid Sandoz nicht eingenommen werden?»);
  • Mittel zur Behandlung von Tuberkolose;
  • Mittel für Herzschwäche.

Omed antacid Sandoz enthält Lactose, daher sollten Patienten und Patientinnen mit der seltenen hereditären Galactose-Intoleranz, Lapplactase-Mangel oder Glucose-Galactose-Malabsorption Omed antacid Sandoz nicht einnehmen.

Omed antacid Sandoz kann aufgrund der Nebenwirkungen (Kopfschmerzen und Schwindel) die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit, Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie

  • an anderen Krankheiten leiden,
  • Allergien haben oder
  • andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen.

Darf Omed antacid Sandoz während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Wenn Sie schwanger sind oder es werden möchten sowie auch in der Stillzeit, darf Omed antacid Sandoz nur nach Rücksprache mit dem Arzt oder der Ärztin eingenommen werden.

Wie verwenden Sie Omed antacid Sandoz?

Erwachsene und Jugendliche über 18 Jahren

Beim Auftreten der Beschwerden beträgt die Dosierung im Regelfall 1× täglich 1−2 Kapseln Omed antacid Sandoz 10 mg oder 1 Kapsel Omed antacid Sandoz 20 mg. Es ist möglich, dass zur Besserung der Symptome die Kapseln an 2−3 aufeinanderfolgenden Tagen eingenommen werden müssen. Insgesamt sollen nicht mehr als 20 mg innerhalb von 24 Stunden eingenommen werden. Beenden Sie die Kapselneinnahme, wenn Sie vollständig beschwerdefrei sind.

Nehmen Sie Omed antacid Sandoz nicht länger als 2 Wochen ohne Unterbrechung ein. Sollten sich die Beschwerden während der Behandlung verschlimmern oder nach 2 Wochen Behandlung weiter andauern, nehmen Sie mit Ihrem Arzt resp. Ihrer Ärztin Kontakt auf.

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren dürfen Omed antacid Sandoz nicht ohne ärztliche Überwachung einnehmen.

Die Omed antacid Sandoz Kapseln sind am besten morgens unzerkaut mit Flüssigkeit einzunehmen.

Schlucken Sie die Kapseln ganz, mit einem Glas Wasser.

Die Kapseln dürfen weder zerkaut noch zerdrückt werden.

Bei Patientinnen oder Patienten mit Schwierigkeiten beim Schlucken kann die Kapsel geöffnet und deren Inhalt direkt geschluckt oder vermischt mit leicht sauren Getränken (z.B. Säfte, Joghurt oder Sauermilch) eingenommen werden. Eine solche Zubereitung soll sofort eingenommen werden.

Das Glas mit einem halben Glas Wasser nachspülen und leer trinken. Milch oder kohlensäurehaltiges Wasser dürfen nicht verwendet werden.

Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt oder der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Omed antacid Sandoz haben?

Häufig können Kopfschmerzen, Durchfall, Verstopfung, Blähungen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen bzw. gelegentlich Schlaflosigkeit, Schwindel, Kribbeln und Ameisenlaufen, Juckreiz und Hautreaktionen auftreten.

Andere selten beobachtete Nebenwirkungen sind Nesselsucht, Müdigkeit, gesteigerte Lichtempfindlichkeit, Schleiersehen, Haarausfall, Entzündung der Mundschleimhaut (Stomatitis), Unruhezustände, Vergrösserung der männlichen Brustdrüse, Ödeme (Wassereinlagerungen in den Beinen), Verengung der Atemwege und Schwellungen der Haut, v.a. des Gesichts, Lippen oder Schleimhaut (Angioödem), Entzündungen des Darms.

Falls Sie irgendein Krankheitszeichen beobachten, welches Sie mit dem Gebrauch dieses Arzneimittels verbinden, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin davon in Kenntnis setzen.

In folgenden Fällen müssen Sie umgehend den Arzt oder die Ärztin aufsuchen: starker unbeabsichtigter Gewichtsverlust, anhaltendes Erbrechen, Schluckbeschwerden, blutiges Erbrechen oder schwarzer Stuhl.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

In der Originalverpackung, bei Raumtemperatur (15−25 °C), vor Feuchtigkeit geschützt und ausser Reichweite von Kindern lagern.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Der Kunststoffbehälter mit fest eingebautem Trocknungsmittel im Verschluss sollte stets gut verschlossen werden.

Falls Sie im Besitze von verfallenen Omed antacid Sandoz Kapseln sind, bringen Sie diese zur Entsorgung in die Apotheke zurück.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Omed antacid Sandoz enthalten?

1 Kapsel Omed antacid Sandoz 10 mg enthält als Wirkstoff 10 mg Omeprazol sowie als Hilfsstoff Lactose und Kapselhilfsstoffe.

1 Kapsel Omed antacid Sandoz 20 mg enthält als Wirkstoff 20 mg Omeprazol sowie als Hilfsstoff Lactose und Kapselhilfsstoffe.

Zulassungsnummer

60019 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Omed antacid Sandoz? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken ohne ärztliche Verschreibung.

Omed antacid Sandoz 10 mg: Packungen mit 7 und 14 Kapseln.

Omed antacid Sandoz 20 mg: Packungen mit 7 und 14 Kapseln.

Zulassungsinhaberin

Sandoz Pharmaceuticals AG, Risch; Domizil: Rotkreuz.

Diese Packungsbeilage wurde im August 2015 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

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