Efavirenz Mepha Lactabs 600 Mg 30 Stk

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Dieses Medikament gehört zur Abgabekategorie A und ist daher rezeptpflichtig. Wenn Sie von einem Arzt ein Rezept erhalten haben, können Sie uns dieses per Post senden worauf wir Ihnen das Medikament zuschicken werden.Genauere Informationen

Was ist Efavirenz-Mepha und wann wird es angewendet?

Efavirenz-Mepha gehört zu einer Klasse der anti-retroviralen Arzneimittel (virushemmende Substanzen), den nicht nukleo­sidalen Hemmstoffen der Reversen-Transkriptase (NNRTIs). Als anti-retrovirales Medikament bekämpft es die HIV-Infektion und reduziert dabei die Virusmenge im Blut.

Efavirenz-Mepha wird in Kombination mit anderen Anti-HIV-Arzneimitteln zur Behandlung von HIV-Infektionen verwendet.

Efavirenz-Mepha darf nur auf Verschreibung Ihres Arztes bzw. Ihrer Ärztin eingenommen werden.

Was sollte dazu beachtet werden?

Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin hat Ihnen Efavirenz-Mepha gegen Ihre HIV-Infektion verschrieben. Efavirenz-Mepha reduziert in Kombination mit anderen anti-retroviralen Arzneimitteln die Anzahl der Viren im Blut.

Die Behandlung mit Efavirenz-Mepha reduziert in keinem Fall das Risiko, das HI-Virus durch sexuellen Kontakt oder über infiziertes Blut auf andere zu übertragen.

Efavirenz-Mepha muss in Kombination mit anderen Anti-HIV-Arzneimitteln eingenommen werden.

Es ist wichtig zu wissen, dass Efavirenz-Mepha eine HIV-Infektion nicht heilen kann. Es können weiterhin Infektionen oder andere Krankheiten auftreten, die im Zusammenhang mit der HIV-Infektion stehen. Bleiben Sie deshalb während der Behandlung mit Efavirenz-Mepha in Kontakt mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin.

Bei einigen Patienten mit fortgeschrittener HIV-Infektion (Aids) und einer Vorgeschichte von opportunistischen Infektionen, können zu Beginn der Behandlung Anzeichen und Symptome einer Entzündung wie bei einer vorherge­henden Infektion auftreten. Neben den opportunistischen Infektionen können auch Autoimmunerkrankungen (eine Krankheit, die auftritt, wenn das Immunsystem gesundes Körpergewebe angreift) auftreten. Informieren Sie umgehend Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie Symptome einer Infektion oder Entzündung bemerken.

Wann darf Efavirenz-Mepha nicht angewendet werden?

Nehmen Sie Efavirenz-Mepha nicht ein, wenn Sie allergisch auf einen Bestandteil des Arzneimittels reagieren, der in Efavirenz-Mepha Lactab enthalten ist.

Die allgemein verwendete Dosis von Efavirenz-Mepha sollte nicht zusammen mit der allgemein verwendeten Dosis von Vo­riconazol (Vfend®), einem Arzneimittel zur Behandlung von Pilzinfektionen, eingenommen werden. Efavirenz-Mepha könnte die Wirksamkeit von Voriconazol verringern. Voriconazol könnte die Wahrscheinlichkeit für Nebenwirkungen von Efavirenz-Mepha erhöhen. Eine erhöhte Dosis von Voriconazol kann zusammen mit einer niedrigeren Dosis von Efavirenz-Mepha eingenommen werden, aber besprechen Sie das vorher mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin.

Nehmen Sie Efavirenz-Mepha nicht zusammen mit Johanniskraut (Hypericum perforatum), einem pflanzlichen Produkt erhältlich als Nahrungsergänzungsmittel, oder zusammen mit Produkten, die Johanniskrautenthalten ein, da dies die Wirkung von Efavirenz-Mepha und anderen HIV-Arzneimitteln vermindern kann.

Efavirenz-Mepha sollte nicht gleichzeitig mit anderen Arzneimitteln, welche Efavirenz enthalten, eingenommen werden.

Wann ist bei der Einnahme von Efavirenz-Mepha Vorsicht geboten?

Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin über aktuelle oder frühere medizinische Probleme, besonders wenn Sie an Leberkrankheiten (z.B. chronische Hepatitis B oder C), Allergien, an Krampfanfällen oder psychischen Störungen leiden, sowie wenn Sie drogen- oder alkoholabhängig sind. Teilen Sie Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin mit, welche anderen Arzneimittel, Vitamine oder Nahrungsergänzungsmittel Sie momentan einnehmen oder einzunehmen beabsichtigen. Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie ein Kind stillen, schwanger sind oder schwanger werden möchten. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie ein Arzneimittel einnehmen, welches Efavirenz enthält. Efavirenz-Mepha sollte nicht zusammen mit anderen Arzneimitteln, welche Efavirenz enthalten, eingenommen werden.

Zusammen mit folgenden Arzneimitteln sollte Efavirenz-Mepha in der ersten Therapiewoche gar nicht, danach mit Vorsicht eingenommen werden: Cisapride (Prepulsid®), Midazolam (Dormicum®), Triazolam (Halcion®), Pimozid, Bepridil und Ergotderivate. Mit Efavirenz-Mepha zusammen könnten diese Arzneimittel schwere oder sogar lebensgefährliche Nebenwirkungen auslösen.

Unter antiretroviraler Kombinationstherapie können einige Patienten eine Knochenerkrankung, genannt Osteonekrose (Zugrundegehen von Knochengewebe durch verringerte Blutzufuhr im Knochen), entwickeln. Risikofaktoren für die Entwicklung dieser Erkrankung sind unter anderem die Dauer der antiretroviralen Kombinationstherapie, eine Kortisontherapie, Alkoholkonsum, eine schwere Immunsupression und ein hoher Body Mass Index. Anzeichen für eine Osteonekrose sind Gelenksteifigkeit, Schmerzen (besonders im Hüft-, Knie- und Schultergelenk) und Bewegungsschwierigkeiten. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie diese Symptome beobachten.

Efavirenz-Mepha kann in Kombination mit verschiedenen anti-retroviralen Arzneimitteln eingenommen werden. Dazu gehören Protease-Hemmer, sowie andere Hemmer der reversen Transkriptase. Die optimale Dosis von Indinavir bei Kombination mit Efavirenz ist nicht bekannt. Bei gleichzeitiger Anwendung mit Efavirenz-Mepha und Ritonavir muss die Dosis von Atazanavir angepasst werden. In Kombination mit Efavirenz-Mepha und Ritonavir kann die Dosis von Darunavir angepasst werden. Die Kombination von Efavirenz-Mepha mit Saquinavir (Invirase®) und/oder Ritonavir (Norvir®) wird nicht empfohlen. Eine Dosiserhöhung von Lopinavir/Ritonavir kann bei einer Kombination mit Efavirenz-Mepha erforderlich sein.

Wenn Sie mit Telaprevir (einem Medikament zur Behandlung von Hepatitis C) behandelt werden während Sie Efavirenz-Mepha einnehmen, muss Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin möglicherweise Ihre Telaprevirdosis anpassen.

Wenn Sie das Antibiotikum Clarithromycin (Klacid®) einnehmen, wird Ihnen Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin ein anderes Antibiotikum vorschlagen.

Wenn Sie Methadon einnehmen, könnte Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin die Methadondosis nach Einnahme von Efavirenz-Mepha anpassen.

Wenn Sie mit Sertralin behandelt werden, könnte Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin die Sertralindosis nach Einnahme von Efavirenz-Mepha anpassen.

Wenn Sie zu Beginn der Einnahme von Efavirenz-Mepha mit Bupropion behandelt werden, wird Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin die Bupropiondosis allenfalls anpassen.

Efavirenz-Mepha kann die Wirkung von Itraconazol (Sporanox®) (wird zur Behandlung von Pilzinfektionen eingesetzt) abschwächen. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie Itraconazol einnehmen.

Wenn Sie gleichzeitig zur Behandlung mit Efavirenz-Mepha Lipidsenker, sogenannte Statine, wie Atorvastatin (Sortis®), Pravastatin (Selipran®) oder Simvastatin (Zocor®) einnehmen, könnte Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin die Statindosis anpassen.

Wenn Sie bei Behandlungsbeginn oder -ende mit Efavirenz-Mepha mit einem Immunsuppressivum wie z.B. Ciclosporin, Tacrolimus oder Sirolimus behandelt werden, so wird Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin Ihre Blutplasmawerte des Immunsuppressivums engmaschig überwachen und möglicherweise die Dosis des Immunsuppressivums anpassen.

Efavirenz-Mepha kann die Wirkung von Carbamazepin (zur Vorbeugung von Krampfanfällen) abschwächen. Auch kann Carbamazepin die Wirkung von Efavirenz-Mepha abschwächen. Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin wenn Sie Carbamazepin einnehmen.

Wenn Sie bei Behandlungsbeginn mit Efavirenz Diltiazem oder ähnliche Arzneimittel (sogenannte Kalziumkanalblocker) einnehmen, muss Ihr Arzt möglicherweise die Dosis des Kalziumkanalblockers anpassen. Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie ein solches Arzneimittel einnehmen.

Wenn Sie zu Beginn der Einnahme von Efavirenz-Mepha mit Warfarin oder Acenocoumarol (Arzneimittel zur Hemmung der Blutgerinnung) behandelt werden, wird Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin die Dosis dieser Arzneimittel allenfalls anpassen.

Wenn Sie mit Atovaquone/Proguanil oder Artemether/Lumefantrin (Arzneimittel zur Behandlung von Malaria) behandelt werden, könnte Efavirenz-Mepha die Menge von Atovaquone/Proguanil oder Artemether/Lumefantrin im Blut verringern. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird daher die Dosis dieser Arzneimittel allenfalls anpassen oder ein anderes Arzneimittel verschreiben.

Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit, die Fähigkeit Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen und die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen! Als unerwünschte Wirkung von Efavirenz-Mepha können Schwindelgefühle, Konzentrationsstörungen und Schläfrigkeit auftreten. Falls Sie eines dieser Symptome an sich feststellen, sollten Sie auf Tätigkeiten verzichten, bei denen Unfälle entstehen können, speziell auf das Autofahren und das Arbeiten an Maschinen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie

  • an anderen Krankheiten leiden
  • Allergien haben oder
  • andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!, Phytopharmaka (= pflanzliche Heilmittel) oder Nahrungsergänzungsmittel) einnehmen.

Darf Efavirenz-Mepha während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Frauen sollten nicht schwanger werden während der Behandlung mit Efavirenz-Mepha und 12 Wochen danach. Falls eine Frau während der Efavirenz-Mepha-Therapie dennoch schwanger wird, sollte sie ihren Arzt informieren.

Wenn Sie während der Therapie mit Efavirenz-Mepha schwanger werden könnten, sollten Sie eine zuverlässige Verhütungsmethode inklusive Pille oder andere hormonale Verhütungsmittel (z.B. Implantate, Injektionen) benutzen. Efavirenz kann auch nach Beendigung der Therapie für einige Zeit im Blut bleiben. Deshalb sollten Sie das Verhütungsmittel bis 12 Wochen nach Beendigung der Efavirenz-Mepha-Therapie benutzen.

Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin sofort, wenn Sie schwanger sind oder schwanger werden möchten. Wenn Sie bereits schwanger sind, sollten Sie Efavirenz-Mepha nur einnehmen, wenn Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin entscheidet, dass es unbedingt notwendig ist.

Bei Tieren und bei Neugeborenen von Frauen, die während der Schwangerschaft mit Efavirenz-Mepha behandelt wurden, wurden Missbildungen der Foeten beobachtet. Deshalb sollte bei Frauen, die Efavirenz-Mepha erhalten, eine Schwangerschaft vermieden werden. Wenn Sie als Frau Efavirenz-Mepha erhalten, sollten Sie zur Empfängnisverhütung gleichzeitig eine zuverlässige mechanische Schutzmethode (Kondom o.ä.) und eine orale (Pille) oder eine andere hormonelle Form der Verhütung (z.B. Hormonimplantate, -spritzen) anwenden.

Es wird empfohlen, dass HIV-infizierte Frauen ihre Kinder nicht stillen sollten, da die Möglichkeit besteht, dass Ihr Kind durch die Muttermilch mit HIV infiziert werden kann.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztinüber den besten Weg um Ihr Kind zu ernähren.

Wie verwenden Sie Efavirenz-Mepha?

Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin gibt Ihnen Anleitung zur richtigen Dosierung.

Die Dosis für Erwachsene und Kinder von 40 kg Körpergewicht oder mehr beträgt einmal täglich 600 mg.

Es wird empfohlen, Efavirenz-Mepha Lactab auf nüchternen Magen einzunehmen.

Efavirenz-Mepha muss jeden Tag eingenommen werden.

Efavirenz-Mepha sollte zur Bekämpfung von HIV nie allein eingenommen werden, sondern nur in Kombination mit anderen Anti-HIV-Arzneimitteln.

Es ist wichtig, dass Sie Efavirenz-Mepha genau nach Verschreibung Ihres Arztes bzw. Ihrer Ärztin einnehmen. Setzen Sie die Behandlung mit Efavirenz-Mepha nicht ohne das Einverständnis Ihres Arztes bzw. Ihrer Ärztin ab. Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Anwendung bei Kindern: Die Wirkung von Efavirenz-Mepha wurde bei Kindern unter 3 Jahren oder unter 13 kg nicht untersucht. Efavirenz-Mepha Lactab können Kindern gegeben werden, die Lactab schlucken können und deren Körpergewicht ≥40 kg ist. Für Kinder mit einem Körpergewicht von 13 bis 40 Kg sind Filmtabletten mit niedrigen Dosisstärken und eine Lösung zum Einnehmen einer anderen Zulassungsinhaberin erhältlich.

Was sollen Sie tun, wenn Sie eine Dosis vergessen haben?

Versuchen Sie, Efavirenz-Mepha wirklich jeden Tag einzunehmen. Wenn Sie eine Dosis verpasst haben, nehmen Sie die nächste Dosis so schnell wie möglich, jedoch ohne sie zu verdoppeln. Falls Sie Hilfe brauchen, um die beste Zeit für die Einnahme zu planen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Wenn Ihr Vorrat an Efavirenz-Mepha zur Neige geht, sorgen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin früh genug für Nachschub. Es ist sehr wichtig, dass Sie die Einnahme von Efavirenz-Mepha nicht unterbrechen, auch nicht für kurze Zeit, da sonst die Anzahl der Viren wieder zunehmen kann. Dadurch kann auch die Bekämpfung des Virus stark erschwert werden.

Was tun, wenn Sie zuviel Efavirenz-Mepha eingenommen haben?

Wenn Sie zu viele Lactab eingenommen haben, konsultieren Sie sofort Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin oder Ihre Klinik.

Welche Nebenwirkungen kann Efavirenz-Mepha haben?

Folgenden Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Efavirenz-Mepha auftreten: zu den häufigsten unerwünschten Wirkungen von Efavirenz-Mepha in Kombination mit anderen Anti-HIV-Arzneimitteln gehören Hautausschläge, Übelkeit, Schwindel, Durchfall, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Müdigkeit und Konzentrationsschwäche.

Die häufigsten unerwünschten Wirkungen sind Hautausschläge und neurologische Symptome wie Schwindelgefühl, Schlaflosigkeit, Schläfrigkeit, beeinträchtigtes Konzentrationsvermögen und ungewöhnliches Träumen.

Sollten bei Ihnen Hautausschläge auftreten, konsultieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, denn die Ausschläge könnten schwerer Natur sein. Allerdings verschwinden sie in den meisten Fällen, ohne dass Sie Ihre Therapie mit Efavirenz-Mepha ändern müssen. Bei Kindern, die mit Efavirenz-Mepha behandelt wurden, zeigten sich häufiger Ausschläge als bei Erwachsenen.

Die neurologischen Symptome treten eher zu Beginn der Behandlung auf, schwächen sich aber im Laufe der ersten Wochen ab. Wenn Sie davon betroffen sind, kann die Verträglichkeit verbessert werden, wenn die Einnahme vor dem Schlafengehen erfolgt. Selten hatten einige Patienten schwerwiegendere Symptome, welche die Stimmungslage oder die Denkfähigkeit beeinträchtigten, wie Depressionen, Selbstmordgedanken, aggressives Verhalten oder ungewöhnliche Gedanken. Einige Patienten haben Selbstmord begangen. Diese Probleme treten eher bei Patienten auf, die bereits psychische Störungen in ihrer medizinischen Vorgeschichte aufweisen. Sprechen Sie auf jeden Fall mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin, wenn diese oder andere unerwünschte Wirkungen auftreten.

Selten wurden Störungen der Koordination und des Gleichgewichts, Konvulsionen (= Krämpfe), Juckreiz, photoallergene Dermatitis, Magenschmerzen, verschwommenes Sehen, Brustvergrösserung beim Mann, Leberschäden, Entzündung der Bauchspeicheldrüse, vermehrtes Auftreten von Fett in Regionen wie Nacken, Brust, Bauch und Rücken, Erröten, Zittern und Ohrensausen beobachtet.

Bei der Behandlung mit Efavirenz-Mepha sind weitere unerwünschte Wirkungen möglich. Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin besitzt eine vollständigere Liste der unerwünschten Wirkungen. Informieren Sie deshalb sofort Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn die hier genannten oder andere ungewöhnliche Symptome auftreten. Auch sollten Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin informieren, wenn diese nicht zurückgehen oder sich verschlimmern.

Was ist ferner zu beachten?

Bewahren Sie das Arzneimittel ausserhalb der Reichweite von Kindern auf.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Efavirenz-Mepha nicht über 25 °C lagern.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker, bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin denen ausführliche Informationen über Efavirenz-Mepha und HIV-Infektion zur Verfügung stehen.

Was ist in Efavirenz-Mepha enthalten?

1 Lactab Efavirenz-Mepha 600 enthält: 600 mg Efavirenz als Wirkstoff sowie Hilfsstoffe.

Zulassungsnummer

63083 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Efavirenz-Mepha? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken gegen ärztliche Verschreibung, die nur zum einmaligen Bezug berechtigt.

Efavirenz-Mepha 600 mgLactab erhalten Sie in Packungen zu 30 Lactab.

Zulassungsinhaberin

Mepha Pharma AG, Basel.

Diese Packungsbeilage wurde im Januar 2014 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

Interne Versionsnummer: 1.4

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