Amorolfin Mepha Nagellack 5 % 5 Ml
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Amorolfin Mepha Nagellack 5 % 5 Ml

47.00 Fr.

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Dieses Medikament gehört zur Abgabekategorie B und ist daher rezeptpflichtig. Wenn Sie von einem Arzt ein Rezept erhalten haben, können Sie uns dieses per Post senden worauf wir Ihnen das Medikament zuschicken werden.Genauere Informationen

Was ist Amorolfin-Mepha und wann wird es angewendet?

Amorolfin-Mepha Nagellack ist ein Arzneimittel gegen Pilzinfektionen (Mykosen) der Nägel, das äusserlich angewendet wird. Es ist nur auf Verschreibung des Arztes bzw. der Ärztin zu verwenden.

Der im Amorolfin-Mepha Nagellack enthaltene Wirkstoff Amorolfin hemmt das Wachstum der Pilze und tötet sie ab. Amorolfin-Mepha Nagellack wirkt gegen verschiedenste Pilzarten, wie Hefen, die eigentlichen Hautpilze (Dermatophyten) und Schimmelpilze. Bakterien sind jedoch auf Amorolfin nicht empfindlich.

Amorolfin-Mepha Nagellack darf nur auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin angewendet werden.

Was sollte dazu beachtet werden?

Pilzinfektionen sind oft sehr hartnäckig. Der Erfolg einer Behandlung mit Amorolfin-Mepha Nagellack bedingt seine ununterbrochene Anwendung, die je nach Pilzart, Infektionsort und Schweregrad mehrere Monate erfordern kann.

Wann darf Amorolfin-Mepha nicht angewendet werden?

Amorolfin-Mepha Nagellack darf bei Patienten bzw. Patientinnen, die auf die Behandlung überempfindlich reagiert haben, nicht wieder verwendet werden.

Während der Schwangerschaft und Stillzeit ist auf die Anwendung von Amorolfin-Mepha Nagellack zu verzichten.

Wann ist bei der Anwendung von Amorolfin-Mepha Vorsicht geboten?

Kinder, vor allem Kleinkinder und Säuglinge, sollen nicht mit Amorolfin-Mepha Nagellack behandelt werden, weil bisher zu wenig Erfahrungen darüber vorliegen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte) einnehmen oder äusserlich anwenden!

Darf Amorolfin-Mepha während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?

Während der Schwangerschaft darf Amorolfin-Mepha nur mit ausdrücklicher Genehmigung Ihres Arztes oder Ihrer Ärztin verwendet werden.

Während der Stillzeit ist auf die Anwendung von Amorolfin-Mepha zu verzichten.

Wie verwenden Sie Amorolfin-Mepha?

Amorolfin-Mepha Nagellack muss gemäss den Anweisungen Ihres Arztes bzw. Ihrer Ärztin angewendet werden.

Die befallenen Finger- oder Fussnägel werden ein- oder zweimal pro Woche mit Amorolfin-Mepha Nagellack behandelt.

Der Nagellack soll wie folgt angewendet werden:

  1. Erkrankte Teile der Nägel (vor allem Nagelflächen) mit einer der Packung beiliegenden Nagelfeile so gut wie möglich abfeilen. Im Laufe der Behandlung nach Bedarf nachfeilen.Achtung: Eine für die Behandlung benützte Nagelfeile darf für die Pflege gesunder Nägel nicht mehr verwendet werden, da sonst die Infektion verschleppt werden könnte.
  2. Vor jeder Anwendung die erkrankten Nägel unbedingt entfetten und eventuell vorhandene Lackreste entfernen. Verwenden Sie zum Entfetten und Reinigen der Nageloberfläche beiliegende getränkte Tupfer.
  3. Tauchen Sie einen der mitgelieferten, wiederverwendbaren Spatel in das Fläschchen mit dem Medizinallack. Der Nagellack darf nicht am Fläschchenhals abgestreift werden.
  4. Den Nagellack auf die ganze Fläche des erkrankten Nagels auftragen und trocknen lassen. Den Spatel für jeden zu behandelnden Nagel neu eintauchen.
  5. Fläschchen nach Gebrauch sofort gut verschliessen.
  6. Zur Wiederverwendung den Spatel nach Gebrauch mit dem schon für die Nägel benutzten getränkten Tupfer reinigen. Achten Sie darauf, frisch behandelte Nägel nicht mit dem Tupfer zu berühren.

Dauer der Behandlung

Die Behandlung ist ununterbrochen so lange fortzusetzen, bis die befallenen Stellen vollständig geheilt sind und der Nagel nachgewachsen ist. Die Heilung der befallenen Fingernägel dauert meist etwa sechs Monate, die der Fussnägel neun bis zwölf Monate.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Amorolfin-Mepha haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Anwendung von Amorolfin-Mepha Nagellack auftreten:

Gelegentlich wurde nach der Anwendung des Nagellacks ein leichtes, vorübergehendes Brennen im Nagelbereich beobachtet.

In seltenen Fällen wurde über Nagelveränderungen wie Verfärbungen, spröde oder gebrochene Nägel berichtet. Solche Veränderungen können auch von der Pilzerkrankung des Nagels selbst hervorgerufen werden.

Sehr selten sind brennende Hautempfindungen oder Kontaktdermatitis in der Nähe des Nagels beobachtet worden.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Das Arzneimittel ist ausserhalb der Reichweite von Kindern aufzubewahren und darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP:» angegebenen Datum verwendet werden.

Nicht über 25 °C lagern, nicht im Kühlschrank aufbewahren, nicht einfrieren. Nach Gebrauch die Flasche sofort fest verschliessen. Für Kinder unerreichbar aufbewahren.

Da der auf den Nagel aufgetragene Lack beim Umgang mit organischen Lösungsmitteln (Nitroverdünner, Terpentinersatz usw.) angelöst oder entfernt werden kann, empfiehlt es sich, bei solchen Arbeiten, zum Schutz der Amorolfin-Mepha Lackschicht, undurchlässige Handschuhe zu tragen.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker, bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Amorolfin-Mepha enthalten?

1 ml Nagellack enthält als Wirkstoff 50 mg Amorolfin (als Hydrochlorid), als Lösungsmittel wasserfreies Ethanol sowie weitere Hilfsstoffe.

Zulassungsnummer

65132 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Amorolfin-Mepha? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Nagellack (5%): Packung mit 1 Fläschchen zu 5 ml.

Die Packung enthält zusätzlich 30 mit Isopropylalkohol getränkte Tupfer zur Reinigung, 10 Spatel und 30 Feilen.

Zulassungsinhaberin

Mepha Pharma AG, Basel.

Diese Packungsbeilage wurde im März 2009 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

Interne Versionsnummer: 1.3

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