Staloral 3-baeume Loes Anf Be 4 Fl 10 Ml

145.35 Fr.

Momentan nicht lieferbar.Details
Dieses Medikament gehört zur Abgabekategorie A und ist daher rezeptpflichtig. Wenn Sie von einem Arzt ein Rezept erhalten haben, können Sie uns dieses per Post senden worauf wir Ihnen das Medikament zuschicken werden.Genauere Informationen

Was ist STALORAL Pollen und wann wird es angewendet?

STALORAL Pollen ist eine Lösung zur sublingualen Anwendung aus Allergenextrakten von Pollen und wird zur Behandlung von Pollenallergien (genannt Allergen-Immuntherapie) verwendet.

STALORAL Pollen kann bei Kindern ab 5 Jahren angewendet werden. STALORAL Pollen darf nur von einem in der Allergologie geschulten Arzt verordnet werden.

Was sollte dazu beachtet werden?

Intensive körperliche Betätigung ist vor und nach jeder Einnahme zu vermeiden.

STALORAL Pollen enthält 590 mg Natriumchlorid je Flasche. Dies sollte bei Patienten, die eine natriumarme (salzarme) Diät einhalten müssen, berücksichtigt werden.

Wann darf STALORAL Pollen nicht eingenommen werden?

STALORAL Pollen darf nicht eingenommen werden:

•wenn Sie allergisch (überempfindlich) gegen einen der Hilfsstoffe von STALORAL Pollen sind (siehe Abschnitt «Was ist in STALORAL Pollen enthalten?»);

•wenn Sie an schwerem oder unkontrolliertem Asthma leiden;

•bei Vorliegen einer Erkrankung, die Ihr Immunsystem beeinträchtigt, oder wenn Ihr Immunsystem geschwächt ist;

•wenn Sie an einer bösartigen Erkrankung bzw. einem bösartigen Tumor (Krebs) leiden;

•wenn Sie an irgendeiner Art von Entzündung in der Mundhöhle leiden.

Wann ist bei der Einnahme von STALORAL Pollen Vorsicht geboten?

Wenn Sie nach der Einnahme von Staloral Juckreiz, Nesselausschlag, Schwellung im Mund oder der Schleimhaut, Schwierigkeiten beim Atmen oder Schlucken, Übelkeit oder Erbrechen bemerken, sollten Sie unverzüglich Kontakt mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin aufnehmen, der bzw. die Massnahmen ergreifen und eine entsprechende Behandlung durchführen wird. Gegebenenfalls hat Ihnen Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin ein Notfallset mit einem Adrenalin-Autoinjektor verschrieben und Ihnen erklärt, wie dieses zu verwenden ist, wenn die oben erwähnten Symptome auftreten.

Treten während der Behandlung schwere oder anhaltende Schmerzen im Oberbauch, Schluckbeschwerden oder Schmerzen im Brustkorb auf, wenden Sie sich bitte unverzüglich an Ihren Arzt bzw. an Ihre Ärztin, der bzw. die Ihre Behandlung überprüfen und entscheiden soll, ob diese fortgesetzt wird.

Kinder unter 12 Jahren müssen nach Anwendung von Staloral Pollen mindestens eine halbe Stunde unter Aufsicht einer erwachsenen Person bleiben.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin:

-wenn Sie vor kurzem geimpft wurden oder eine Impfung geplant ist;

-wenn Sie sich einem chirurgischen Eingriff in der Mundhöhle unterziehen müssen oder Ihnen ein Zahn extrahiert wird. In diesen Fällen müssen Sie die Behandlung mit STALORAL Pollen so lange unterbrechen, bis die Mundhöhle vollständig abgeheilt ist.

-wenn Sie an anderen Krankheiten leiden;

-wenn Sie bestimmte Arzneimittel gegen Depressionen einnehmen (trizyklische Antidepressiva oder Monoaminoxidase-Hemmer [MAO-Hemmer]);

-wenn Sie Betablocker einnehmen (Arzneimittel, die häufig bei Herzproblemen und Herz/Kreislauf-Erkrankungen, z.B. Bluthochdruck sowie Angststörung verordnet werden) oder anwenden (Augentropfen oder Salbe);

-wenn Sie an schwerem oder unzureichend kontrolliertem Asthma leiden;

-wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen oder äusserlich anwenden;

-wenn sich Ihre Allergie in letzter Zeit verschlimmert hat oder Sie nach einer Einnahme von STALORAL Pollen allergische Symptome verspüren.

Darf STALORAL Pollen während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

STALORAL Pollen darf nicht während der Schwangerschaft oder Stillzeit angewendet werden, es sei denn, dies ist unbedingt erforderlich. Wenn Sie schwanger sind bzw. planen, schwanger zu werden oder Ihr Kind stillen möchten, sprechen Sie mit Ihrem verordnenden Arzt bzw. Ihrer verordnenden Ärztin. Er bzw. sie sagt Ihnen, ob die Behandlung mit STALORAL Pollen fortgeführt werden muss.

Wie verwenden Sie STALORAL Pollen?

Die Dosierung wird stets an jeden Patienten bzw. jede Patientin angepasst und von Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin bestimmt. Das empfohlene Dosierungsschema dient nur als Richtlinie und muss dem individuellen Therapieverlauf angepasst werden. Bitte halten Sie sich an die Empfehlungen Ihres Arztes bzw. Ihrer Ärztin.

Die Anwendung und die Sicherheit von STALORAL Pollen wurden bei Kindern unter 5 Jahren bisher nicht geprüft. Eine Behandlung mit STALORAL Pollen wird daher bei Kindern unter 5 Jahren nicht empfohlen.

Nehmen Sie die Tropfen von STALORAL Pollen tagsüber ohne Nahrung und Getränke ein. Behalten Sie sie etwa 2 Minuten unter der Zunge und schlucken Sie sie dann hinunter.

Anfangsbehandlung: Normalerweise beginnt die Behandlung mit der Flasche zu 0,1 IR/ml oder 0,1 IC/ml (gelber Verschluss).

Bei wenig empfindlichen Patienten kann die Behandlung mit der Flasche zu 1 IR/ml oder 1 IC/ml (grüner Verschluss) begonnen werden. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird entscheiden, mit welcher Flasche Sie Ihre Therapie starten sollen.

Anfangsbehandlung

Tag

Flasche/Konzentration

Dosis in Tropfen

1

0,1 IR/ml

1

2

oder 0,1 IC/ml

2

3

(gelb)

3

4

4

5

5

6

6

7

7

8

8

9

9

10

10

11

1 IR/ml

1

12

oder 1 IC/ml

2

13

(grün)

3

14

4

15

5

16

6

17

7

18

8

19

9

20

10

21

10 IR/ml

1

22

oder 10 IC/ml

2

23

(blau)

3

24

4

25

5

26

6

27

7

28

8

29

9

30

10

31

100 IR/ml

1

32

oder 100 IC/ml

2

33

(rot)

3

34

4

35

5

36

6

37

7

38

8

39

9

40

10

41

11

42

12

43

13

44

14

45

15

46

16

47

17

48

18

49

19

50

20

Fortsetzungsbehandlung: Die Therapiedauer beträgt normalerweise drei Jahre. Die während der Anfangsbehandlung erreichte gut vertragene Höchstdosis wird bis zum 60. Tag täglich, dann für einen Monat 3 Mal wöchentlich und anschliessend 2 Mal pro Woche eingenommen. Während der Pollensaison wird die Therapie unterbrochen oder aber mit einer verminderten Dosis weitergeführt. Nach der Pollensaison wird die Dosis nach dem obigen Schema wieder erhöht.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark (siehe auch «Wann ist bei der Einnahme von STALORAL Pollen Vorsicht geboten?»), so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann STALORAL Pollen haben?

Wie alle Arzneimittel kann STALORAL Pollen Nebenwirkungen haben, die jedoch nicht bei jedem auftreten müssen.

Während der Behandlung mit STALORAL Pollen kommen Sie in Kontakt mit Substanzen, die in der Lage sind, schwere allergische Reaktionen im ganzen Körper hervorzurufen.

Diese Reaktionen können am Anfang der Behandlung auftreten oder später während der Behandlung.

Unterbrechen Sie die Behandlung mit STALORAL Pollen und benachrichtigen Sie sofort Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, wenn Sie folgende Symptome entwickeln oder bemerken: schwere allergische Reaktion des Körpers mit raschem Auftreten der Symptome wie starkes Jucken, Ausschlag, Schwierigkeiten beim Atmen, Bauchschmerzen oder Symptome, die durch den Abfall des Blutdrucks verursacht werden, wie Schwindel und Unwohlsein.

Die Verträglichkeit einer eingenommenen Dosis kann im Laufe der Zeit und in Abhängigkeit von Ihrem Gesundheitszustand und Ihrer Umgebung variieren.

Beim Auftreten von Nebenwirkungen müssen Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin benachrichtigen, damit er bzw. sie Ihre Behandlung überprüfen kann.

Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin kann Ihnen als Vorbehandlung Antiallergika verschreiben, um die Häufigkeit und den Schweregrad von Nebenwirkungen zu verringern.

Weitere Nebenwirkungen können sein:

Erkrankungen des Mundraums (z.B. Schwellung, Beschwerden, Kribbeln, Jucken, Taubheit, Blasenbildung, Geschwüre), Schwellung der Zunge, Schwellung der Lippen, Halsbeschwerden oder Halsschmerzen oder Schwellung oder Irritation des Halses, Nasenschleimhautentzündung (verstopfte Nase, Nasentropfen, Niesen, Nasenjucken, Nasenbeschwerden), Husten, Störungen der Speicheldrüsen, Kribbeln der Augen, Jucken der Ohren, Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Durchfall, Rötung oder Jucken der Haut.

Störungen der Augen (Rötung, Irritation, wässrige Augen), Schnupfen, Heiserkeit, Atembeschwerden, Asthma, Nesselausschlag, abnorme Hautempfindungen (Brennen, Kribbeln, Prickeln), Magenentzündung, Zusammenziehen der Speiseröhre.

Kopfschmerzen, Ekzeme, Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen, Schwächegefühl, geschwollene Lymphknoten, Fieber.

Ausserdem wurden folgende Nebenwirkungen berichtet:

Veränderung des Geschmackssinnes, Mundtrockenheit, Schwindel, Schwellung des Gesichts, schwere allergische Reaktion, Ösophagitis (Entzündung der Speiseröhre).

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

STALORAL Pollen im Kühlschrank (2-8 °C) in der Originalverpackung und ausserhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren. Nicht einfrieren.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in STALORAL Pollen enthalten?

Wirkstoffe: Allergenextrakt aus einem oder mehrerer Allergene entsprechend dem jeweiligen Präparat in den folgenden Konzentrationen:

0,1 IR/ml oder 0,1 IC/ml

1 IR/ml oder 1 IC/ml

10 IR/ml oder 10 IC/ml

100 IR/ml oder 100 IC/ml

IR = Reaktivitätsindex

IC = Konzentrationsindex relativ zur Reaktivität

Liste der Pflanzen, deren Pollenallergenextrakte als Wirkstoffe in den verschiedenen Präparaten von STALORAL Pollen enthalten sind:

-Ambrosia

-Beifuss

-Erle

-Birke

-Esche

-Buche

-Hasel

-Olivenbaum

-Aufrechtes Glaskraut

-Wiesenlieschgras

-Spitzwegerich

-Mischung von 5 Süssgräsern (Knäuelgras, Ruchgras, Weidelgras, Wiesen-Rispengras, Wiesenlieschgras)

-Mischung von 5 Süssgräsern und 4 Getreiden (Knäuelgras, Ruchgras, Weidelgras, Wiesen-Rispengras, Wiesenlieschgras, Hafer, Weizen, Mais, Gerste)

-Mischung von 5 Süssgräsern und Roggen (Knäuelgras, Ruchgras, Weidelgras, Wiesen-Rispengras, Wiesenlieschgras, Roggen)

-Erle, Birke und Hasel

-Mischung von 5 Süssgräsern und Beifuss (Knäuelgras, Ruchgras, Weidelgras, Wiesen-Rispengras, Wiesenlieschgras, Beifuss)

-Birke und Esche

-Erle, Birke, Hasel und Esche

Hilfsstoffe: Natriumchlorid, Glycerol, Wasser.

Zulassungsnummer

60838, 60839, 60840, 60843, 60856, 60858, 60870, 60873, 60880, 60886, 60889, 60904, 60906, 60911, 60912, 61671, 61672, 61673 (Swissmedic)

Wo erhalten Sie STALORAL Pollen? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken gegen ärztliche Verschreibung, die nur zum einmaligen Bezug berechtigt.

0,1 IR/ml oder 0,1 IC/ml (Flasche mit gelbem Verschluss)

1 IR/ml oder 1 IC/ml (Flasche mit grünem Verschluss)

10 IR/ml oder 10 IC/ml (Flasche mit blauem Verschluss)

100 IR/ml oder 100 IC/ml (Flasche mit rotem Verschluss)

Anfangsbehandlung: 4 Flaschen à 10 ml in aufsteigender Konzentration:

- 1 Allergen oder

- Allergenmischung

Fortsetzungsbehandlung: 1 Flasche à 10 ml mit der höchsten Konzentration:

- 1 Allergen oder

- Allergenmischung

Zulassungsinhaberin

Stallergenes AG

8305 Dietlikon

Diese Packungsbeilage wurde im Oktober 2015 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

Fachinformationen zum Medikament anzeigen