Coveram Plus Filmtabl 10/5/2.5mg 30 Stk
Coveram Plus Filmtabl 10/5/2.5mg 30 Stk

Coveram Plus Filmtabl 10/5/2.5mg 30 Stk

45.50 Fr.

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Dieses Medikament gehört zur Abgabekategorie B und ist daher rezeptpflichtig. Wenn Sie von einem Arzt ein Rezept erhalten haben, können Sie uns dieses per Post senden worauf wir Ihnen das Medikament zuschicken werden.Genauere Informationen

Was ist Coveram plus und wann wird es angewendet?

Coveram plus ist eine Kombination von drei Wirkstoffen: Perindopril, Amlodipin und Indapamid. Es ist ein blutdrucksenkendes Medikament und wird zur Behandlung des arteriellen Bluthochdrucks (arterielle Hypertonie) angewendet.

Patienten, welche bereits die Kombination Perindopril/Indapamid und Amlodipin in separaten Tabletten einnehmen, können stattdessen eine Tablette Coveram plus einnehmen, welche die drei Wirkstoffe enthält.

Jeder der Wirkstoffe vermindert den Blutdruck, und sie wirken zusammen zur Kontrolle Ihres Blutdrucks:

  • Perindopril gehört zur Klasse der sogenannten Angiotensin-Konversionsenzym-Hemmern (ACE-Hemmer). Es erweitert die Blutgefässe, wodurch Ihr Herz das Blut leichter durch die Gefässe pumpen kann.
  • Indapamid ist ein Diuretikum (es gehört zur Klasse der Sulfonamid-Derivate mit Indolkern). Diuretika erhöhen die Produktionsmenge des Urins durch die Niere. Indapamid unterscheidet sich allerdings von anderen Diuretika, indem es die Menge des produzierten Urins bloss leicht steigert.
  • Amlodipin ist ein Kalziumantagonist (und gehört zur Klasse der Dihydropyridine). Seine Wirkung besteht in der Entspannung der Blutgefässe, wodurch der Blutfluss erleichtert wird.

Coveram plus darf nur auf Verschreibung des Arztes verwendet werden.

Wann darf Coveram plus nicht angewendet werden?

Coveram plus darf nicht eingenommen werden:

  • Wenn Sie allergisch gegen Perindopril oder andere ACE-Hemmer, Indapamid oder andere Sulfonamide, Amlodipin oder andere Dihydropyridine oder einen der im Abschnitt «Was ist in Coveram plus enthalten?» enthaltenen Inhaltsstoffe allergisch sind.
  • Wenn Sie bereits Symptome wie pfeifende Atmung, geschwollenes Gesicht oder Zunge (sogenanntes Angioödem), starken Juckreiz oder schwere Hautausschläge hatten, zum Beispiel bei einer früheren Behandlung mit ACE-Hemmer oder wenn Sie oder eine Familienmitglied diese Symptome, gleichgültig in welchen Umständen, bereits hatte.
  • Wenn Sie Dialysepatient sind.
  • Wenn Sie an einer schweren Leberkrankheit oder an der sogenannten hepatischen Enzephalopathie (eine durch Leberstörung hervorgerufene Hirnkrankheit) leiden.
  • Wenn Ihr Arzt vermutet, dass Sie an einer unbehandelten dekompensierten Herzinsuffizienz leiden (starke Wasserretention, Atemschwierigkeit).
  • Wenn Sie Medikamente nehmen, welche nicht zu den Antiarrhythmika gehören und zu lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen (Torsades de pointes) führen können.
  • Wenn Sie an einer Hauptschlagaderverengung (Aortenstenose) oder kardiogenem Schock (wenn das Herz den Organismus nicht mit genügend Blut versorgen kann) leiden.
  • Wenn Sie nach einem Herzinfarkt an Herzinsuffizienz leiden.
  • Wenn Sie einen sehr tiefen Blutdruck haben (schwere Hypotonie).
  • Wenn Ihr Blut einen tiefen Kaliumspiegel aufweist.
  • Wenn Sie an einer schweren Nierenkrankheit leiden.
  • Wenn Sie an einer mittelschweren Nierenkrankheit leiden (für die Dosierungen von Coveram plus 10mg/5mg/2.5 mg und Coveram plus 10mg/10mg/2.5mg).
  • Wenn Sie schwanger sind.
  • Wenn Sie stillen.
  • Wenn Sie Diabetiker/in (Typ 1 oder 2) sind oder wenn Sie Nierenprobleme haben und zur Senkung Ihres Blutdrucks daher Aliskirenhaltige Medikamente einnehmen.

Wann ist bei der Einnahme von Coveram plus Vorsicht geboten?

In den folgenden Fällen sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker, bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin vor der Einnahme von Coveram plus informieren:

  • Wenn Sie an hypertropher Kardiomyopathie (Herzmuskelkrankheit) oder Nierenarterienstenose (Verengung der Arterie, welche die Niere mit Blut versorgt) leiden.
  • Wenn Sie an Herzinsuffizienz oder einem anderen Herzproblem leiden.
  • Wenn Sie an einer starken Erhöhung des Blutdrucks leiden (hypertensive Krise).
  • Wenn Sie an einer Lebererkrankung leiden.
  • Wenn Sie an einer Kollagenerkrankung (Hauterkrankung) wie generalisiertem Lupus erythematodes oder Sklerodermie leiden.
  • Wenn Sie an Atherosklerose (Arterienverhärtung) leiden.
  • Wenn Sie sich einer Untersuchung der Nebenschilddrüse unterziehen müssen.
  • Wenn Sie an Gicht leiden.
  • Wenn Sie Diabetiker/in sind.
  • Wenn Sie eine kochsalzarme Ernährung befolgen, in längerer Diuretikabehandlung sind (dazu gehören auch kaliumsparende Diuretika wie Spironolocton oder Triamteren) oder wenn Sie kaliumhaltige Salze oder Salzersatzprodukte verwenden (das Kaliumgleichgewicht im Blut ist lebensnotwendig).
  • Wenn Sie Lithium einnehmen,
  • Wenn Sie photosensible Reaktionen zeigen
  • Wenn Sie Hämodialysepatient sind,
  • wenn Sie Nierenprobleme haben,
  • wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel zur Behandlung von hohem Blutdruck einnehmen:
    • einen Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (diese werden auch als Sartane bezeichnet - z.B. Valsartan, Telmisartan, Irbesartan), insbesondere wenn Sie Nierenprobleme aufgrund von Diabetes mellitus haben.
    • Aliskiren.

Ihr Arzt wird gegebenenfalls Ihre Nierenfunktion, Ihren Blutdruck und die Elektrolytwerte (z.B. Kalium) in Ihrem Blut in regelmässigen Abständen überprüfen. Siehe auch Abschnitt «Wann darf Coveram plus nicht angewendet werden?».

Unter Umständen wird Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin Ihnen Blutkontrollen verordnen, um niedrige Kalium- und Natriumspiegel oder hohe Kalziumspiegel zu überwachen.

Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie schwanger sind oder die Möglichkeit besteht, dass Sie schwanger werden könnten. Coveram plus ist während der Schwangerschaft kontraindiziert (siehe Abschnitt «Darf Coveram plus während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?»).

Informieren Sie ebenfalls Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin oder das Pflegepersonal, dass Sie Coveram plus nehmen:

  • wenn Sie sich einer Anästhesie und/oder einem chirurgischen Eingriff unterziehen müssen,
  • wenn Sie kürzlich an Durchfall und Erbrechen litten, oder wenn Sie dehydriert sind,
  • wenn Sie sich einer Dialyse oder Apherese der Lipoproteine geringer Dichte (LDL) unterziehen müssen (letzteres entfernt mit einer Maschine Cholesterin aus ihrem Blut),
  • wenn Sie sich einer Desensibilisierungstherapie zur Verminderung der allergischen Reaktionen auf Bienen- und Wespenstiche unterziehen müssen,
  • wenn Sie vor einer medizinischen Untersuchung stehen, wo Ihnen ein iodiertes Kontrastmittel injiziert wird (Eine Substanz, welche Organe wie die Niere oder den Magen in Röntgenaufnahmen sichtbar macht),
  • wenn Sie unter Gelbsucht leiden.

Sportler müssen darauf aufmerksam gemacht werden, dass Coveram plus einen Wirkstoff (Indapamid) enthält, welcher bei Dopingtests zu einem positiven Resultat führen kann.

Kinder und Jugendliche

Coveram plus darf bei Kindern und Jugendlichen nicht angewendet werden.

Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit, Maschinen zu bedienen

Coveram plus kann die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit, Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen. Falls die Medikamenteneinnahme zu Übelkeit, Schwindelgefühl, Müdigkeit oder Kopfschmerzen führt, sollten Sie keine Fahrzeuge führen oder Maschinen bedienen.

Andere Medikamente und Coveram plus

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin , wenn Sie

  • an anderen Krankheiten leiden,
  • Allergien haben oder
  • andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen.

Coveram plus darf mit folgenden Medikamenten nicht eingenommen werden:

  • Lithium (wird verwendet zur Behandlung gewisser psychischer Störungen wie Manie, manisch-depressive Störung und wiederkehrende Depression);
  • Kaliumsparende Medikamente ( Amilorid, Triamteren), Kaliumzusätze oder Salzersatz, welcher Kalium enthält;
  • Dantrolen (als Infusion), welches auch zur Behandlung maligner Überwärmung während der Anästhesie verwendet wird;
  • Estramustin (angewendet in der Krebstherapie);
  • Andere blutdrucksenkende Mittel.

Die Wirkung von Coveram plus kann durch andere Medikamente beeinflusst werden. Wenn Sie eines der folgenden Medikamente einnehmen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin, es könnten besondere Vorsichtsmassnahmen erforderlich sein:

  • Andere Medikamente zur Behandlung des Bluthochdrucks (darunter Diuretika, welche die von der Niere produzierte Menge Urin steigern);
  • Kalium-sparende Arzneimittel zur Behandlung von Herzinsuffizienz: Eplerenon und Spironolacton in Dosen zwischen 12,5 mg und 50 mg täglich;
  • Medikamente zur Anästhesie;
  • Iodierte Kontrastmittel;
  • Bepridil (zur Behandlung der Angina pectoris);
  • Methadon (zur Behandlung einer Abhängigkeit),
  • Dofetilid, Ibutilid, Bretylium, Cisaprid, Diphemanil, Procainamid, Quinidin, Hydroquinidin, Disopyramid, Amiodaron, Sotalol (zur Behandlung von unregelmässigem Herzrhythmus);
  • Verapamil, Diltiazem (Herzmedikamente);
  • Digoxin und andere Herzglycoside (zur Behandlung von Herzproblemen);
  • Gewisse Antibiotika, welche zur Behandlung von Infektionen verwendet werden, wie Rifampicin, Erythromycin, Clarithromycin, Moxifloxacin, Sparfloxacin;
  • Itraconazol, Ketoconazol, Amphotericin B als Injektion (zur Behandlung von Krankheiten, welche durch mikroskopische Pilze verursacht werden);
  • Allopurinol (zur Behandlung der Gicht);
  • Mizolastin, Terfenadin oder Astemizol (Antihistaminika zur Behandlung von Heuschnupfen oder Allergien);
  • Corticosteroide, welche zum Beispiel zur Behandlung verschiedener Krankheiten wie starkem Asthma und rheumatischer Polyarthritis verwendet werden, und nicht-steroidale Entzündungshemmer (z.B. Ibuprofen) oder hochdosierte Salicylate (z.B. Acetylsalicylsäure);
  • Immunosuppressoren, welche zur Behandlung von Autoimmunkrankheiten oder nach einer chirurgischen Transplantation zur Verhinderung von Abstossreaktionen verwendet werden (z.B. Ciclosporin, Tacrolimus);
  • Tetracosactid (zur Behandlung des Morbus Crohn);
  • Goldsalze, insbesondere intravenös (zur Behandlung der Symptome einer rheumatischen Polyarthritis);
  • Halofantrin (zur Behandlung gewisser Malaria-Arten);
  • Baclofen, zur Behandlung von Muskelsteife, welche bei Krankheiten wie der multiplen Sklerose auftreten;
  • Diabetesmedikamente wie Insulin, Gliptine oder Metformin;
  • Kalzium oder Kalziumzusätze;
  • anregende Laxative (z.B.: Senna);
  • Medikamente zur Krebsbehandlung;
  • Vincamin (zur Behandlung symptomatischer kognitiver Störungen bei älteren Patienten, einschliesslich Gedächtnisverlust);
  • Medikamente zur Behandlung psychischer Störungen wie Depression, Angstzustände, Schizophrenie… (z.B. trizyklische Antidepressiva, Antipsychotika, Antidepressiva vom Imipamin-Typ, Neuroleptika);
  • Pentamidin (wird zur Behandlung der Lungenentzündung verwendet);
  • Ritonavir, Indinavir, Nelfinavir (sogenannte Proteaseninhibitoren, welche zur HIV-Behandlung verwendet werden);
  • Hypericum perforatum (Johanniskraut);
  • Trimethoprim (zur Behandlung von Infektionen);
  • Heparin, Warfarin (Arzneimittel zur Blutverdünnung);
  • Arzneimittel zur Behandlung von niedrigem Blutdruck, Schock oder Asthma (z.B. Ephedrin, Noradrenalin oder Adrenalin);
  • Simvastatin, Atorvastatin (Arzneimittel zur Senkung des Fett-Spiegels im Blut)
  • Nitroglycerin und andere Nitratderivate, sowie andere gefässerweiternde Medikamente, welche den Blutdruck senken können.

Den Personen, welche Coveram plus einnehmen, wird empfohlen, keine Grapefruits oder Grapefruitsaft zu konsumieren. Grapefruits und Grapefruitsaft können zu einem erhöhten Blutspiegel des Wirkstoffs Amlodipin führen, wodurch die blutdrucksenkende Wirkung von Coveram plus auf nicht vorhersagbare Art verstärkt werden kann.

Darf Coveram plus während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?

Schwangerschaft

Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie vermuten, dass Sie schwanger sind (oder wenn Sie schwanger werden könnten).

Coveram plus darf während der Schwangerschaft nicht angewendet werden.

Stillzeit

Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie stillen oder stillen möchten. Coveram plus wird für stillende Frauen nicht empfohlen. Wenn Sie trotzdem stillen möchten, kann Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin Ihnen eine alternative Behandlung verschreiben.

Wie verwenden Sie Coveram plus?

Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin setzt die für Sie geeignete Dosierung fest. Achten Sie darauf, das Medikament stets einzunehmen und folgen Sie den exakten Anweisungen Ihres Arztes oder Apothekers bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin. Falls Sie unsicher sind, fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin nach. Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Die übliche Dosis beträgt eine Tablette pro Tag.

Schlucken Sie die Tablette mit einem Glas Wasser, vorzugsweise morgens und vor dem Essen.

Die Anwendung und die Sicherheit von Coveram plus bei Kindern und Jugendlichen sind bislang noch nicht untersucht worden.

Wenn Sie eine grössere Menge von Coveram plus, Filmtabletten eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie zu viele Tabletten eingenommen haben, kann sich Ihr Blutdruck bis auf ein gefährliches Niveau senken. Es ist möglich, dass Sie Schwindelgefühle und Schwindel verspüren, in Ohnmacht fallen oder sich schwach fühlen. Ist der Blutdruck zu schwach, so kann es zu einem Schock kommen. Ihre Haut kann kalt und feucht werden und sie können das Bewusstsein verlieren. Wenn Sie zu viele Coveram plus Tabletten eingenommen haben, kontaktieren Sie unverzüglich Ihren Arzt oder das nächste Spital.

Wenn Sie vergessen haben Coveram plus, Filmtablette einzunehmen

Wenn Sie vergessen haben eine Tablette Coveram plus einzunehmen, setzen Sie Ihre Behandlung am folgenden Tag wie gewohnt fort. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis, um die vergessene Tablette zu kompensieren.

Wenn Sie die Coveram plus-Behandlung unterbrechen

Da Bluthochdruck in der Regel eine langfristige Behandlung erfordert, müssen Sie vor dem Absetzen der Behandlung Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin um Rat fragen.

Welche Nebenwirkungen kann Coveram plus haben?

Wie jedes Medikament kann auch dieses Medikament Nebenwirkungen hervorrufen. Sie treten allerdings nicht systematisch bei allen Patienten auf.

Unterbrechen Sie die Einnahme des Medikamentes und suchen Sie unverzüglich einen Arzt auf, falls Sie eine der folgenden Nebenwirkungen bemerken:

  • Plötzlich auftretende pfeifende Atmung, Brustschmerzen, Atemnot oder Atemprobleme (gelegentlich) (kann bis zu 1 von 100 Personen betreffen);
  • Anschwellen der Augenlider, des Gesichts oder der Lippen (sehr selten) (kann bis zu 1 von 10000 Personen betreffen);
  • Schwellungen im Mund, der Zunge und im Hals, welche zu grossen Atemproblemen führen (sehr selten) (kann bis zu 1 von 10000 Personen betreffen);
  • Schwere Hautreaktionen wie starke Hautausschläge, Nesselsucht, Hautrötungen am ganzen Körper, starker Juckreiz, Blasenbildung, sich aufblähende und schälende Haut, Schleimhautentzündungen (Stevens Johnson-Syndrom) oder andere allergische Reaktionen (sehr selten) (kann bis zu 1 von 10000 Personen betreffen);
  • Starke Schwindelanfälle (häufig) (kann bis zu 1 von 10 Personen betreffen) oder Bewusstseinsverlust (gelegentlich) (kann bis zu 1 von 100 Personen betreffen);
  • Herzinfarkt (sehr selten) (kann bis zu 1 von 10000 Personen betreffen), zu schneller oder abnormaler Herzschlag (sehr selten) (kann bis zu 1 von 10000 Personen betreffen) oder unregelmässiger Herzschlag, welcher lebensbedrohlich ist (unbestimmte Häufigkeit);
  • Entzündung der Bauchspeicheldrüse, welche zu starken Bauch- und Rückenschmerzen führen kann und mit starkem Unwohlsein verbunden ist (sehr selten) (kann bis zu 1 von 10000 Personen betreffen).

Zu den möglichen Nebenwirkungen zählen nach abnehmender Häufigkeit:

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Patienten betreffen): Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, Herzklopfen (wenn Sie ihren Herzschlag spühren), Flush, Schwindel, Kribbelgefühl, Sehstörungen, Tinnitus (Gefühl von Rauschen in den Ohren), Schwindelgefühl aufgrund von Blutdruckabfall, Husten, Atemnot, Magen-Darm-Störungen (Übelkeit, , Erbrechen, Bauchschmerzen, Geschmacksstörungen, , Dyspepsie oder Verdauungsstörungen, Durchfall, Verstopfung), allergische Reaktionen (wie Hautausschlag, Juckreiz), Krämpfe, Müdigkeit, Asthenie, Somnolenz, Schwellung der Knöchel (Ödeme).

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Patienten betreffen): Stimmungsschwankungen, Angst, Depression, Schlafstörungen, Zittern, Ohnmacht, Fieber, Kollaps, Verlust des Schmerzempfindens, Rhinitis (verstopfte oder laufende Nase), Bronchospasmen (Engegefühl in der Brust, lauter und kurzer Atmen), Störungen der Darmtätigkeit, Haarverlust, Angioödem (Symptome wie pfeifender Atem, Anschwellen des Gesichts und der Zunge), Purpura (rote Punkte auf der Haut), rote Flecken auf der Haut, Hautverfärbungen, Juckreiz, Nesselsucht, Schwitzen, Brustschmerzen, Gelenk- oder Muskelschmerzen, Rückenschmerzen, allgemeine Schmerzen, Unwohlsein, Synkope, Nierenprobleme, Schwierigkeiten beim Wasserlassen, häufiges Wasserlassen in der Nacht, vermehrtes Wasserlassen, Impotenz, Brustbeschwerden oder -entwicklung bei Männern, Fieber oder erhöhte Temperatur, Gewichtszunahme oder –verlust, Anstieg der Anzahl bestimmter weisser Blutkörperchen, Veränderungen Ihrer Laborwerte sowie erhöhte Kaliumwerte im Blut, niedrige Natriumwerte im Blut, Hypoglykämie (sehr niedriger Blutzuckerspiegel), schneller Herzschlag, Vaskulitis (Entzündung der Blutgefässe), Lichtempfindlichkeitsreaktionen (verändertes Aussehen der Haut) nach Einwirkung von Sonnen- oder künstlichen UV-A-Strahlen, Ansammlung von Blasen auf der Haut, Schwellung von Händen, Knöcheln und Füssen, Kreatininspiegel und Harnsäurespiegel im Blut erhöht, Sturz, Mundtrockenheit, Doppeltsehen.

Selten (kann bis zu 1 von 1 000 Patienten betreffen): Verwirrung, Veränderung der Laborwerte: erhöhte Leberenzyme, erhöhtes Serum-Bilirubinspiegel

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10 000 Patienten betreffen): Verminderte Anzahl der weissen Blutkörperchen, verminderte Thrombozytenzahl (kann zu blauen Flecken oder Nasenbluten führen), Anämie (Mangel an roten Blutkörperchen), Herz-Kreislaufstörungen (unregelmässiger Herzrhythmus, Angina pectoris, Schlaganfall (möglicherweise aufgrund eines aussergewöhnlich niedrigen Blutdrucks)), eosinophile Pneumonie (eine seltene Form der Lungenentzündung), geschwollenes Zahnfleisch, Anschwellen des Augenlids, des Gesichts oder der Lippen, Anschwellen der Zunge und der Kehle, welche zu grossen Atemproblemen führen; schwere Hautreaktionen wie schwerer Hautausschlag, Rötung der Haut des ganzen Körpers, starker Juckreiz, Blasenbildung, Schälen der Haut und Schwellung, Entzündung der Schleimhäute (Stevens-Johnson Syndrom), Erythema multiforme (Hautausschlag, oft beginnend mit roten Flecken und Juckreiz im Gesicht, an Armen oder Beinen), Entzündung der Bauchspeicheldrüse, welche zu starken Bauch- und Rückenschmerzen führen kann und mit starkem Unwohlsein verbunden ist, Leberfunktionsstörungen, Leberentzündung (Hepatitis), schwere Nierenprobleme, Gelbfärbung der Haut (Gelbsucht), Blähungen (Gastritis), Nervenstörungen welche Schwäche, Kribbeln oder Taubheitsgefühl verursachen können, erhöhte Muskelspannung, Hyperglykämie, hohe Kalziumwerte im Blut.

Unbestimmte Häufigkeit (kann auf Grund der zur Verfügung stehenden Daten nicht abgeschätzt werden): unregelmässiger Herzschlag welcher lebensbedrohlich ist (Torsades de pointes), ungewöhnliche EKG-Aufzeichnungen, Hepatische Enzephalopathie (Gehirnerkrankung, welche durch eine Lebererkrankung verursacht wird), bei Leberinsuffizienz Veränderung der Laborwerte wie Kalium (Abnahme),; falls Sie an generalisiertem Lupus erythematodes (Kollagen-Krankheit) leiden, kann sich dieser verschlimmern, Kurzsichtigkeit (Myopie), verschwommenes Sehen, extrapyramidale Erkrankung (extrapyramidales Syndrom: Bewegungsstörungen, Steifheit, unbeabsichtigte Muskelkrämpfe).

Es können Veränderungen Ihrer Laborwerte (Bluttests) auftreten. Um Ihren Zustand zu kontrollieren, kann Ihnen Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin Blutkontrollen verordnen.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt oderApotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin.

Was ist ferner zu beachten?

Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Nicht über 30 °C lagern.

Entsorgen Sie Ihre Medikamente nie im Abfluss oder im Haushaltsabfall. Bitten Sie Ihren Apotheker/Ihre Apothekerin, die nicht mehr gebrauchten Medikamente zu entsorgen. Diese Massnahme hilft, die Umwelt zu schützen.

Für weitere Informationen, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, welche über eine detaillierte Fachinformation verfügen.

Was ist in Coveram plus enthalten?

Die Wirkstoffe sind Perindopril Arginin, Indapamid und Amlodipin.

Eine Filmtablette Coveram plus 5 mg/5 mg/1.25 mg enthält 5 mg Perindopril- Arginin (entspricht 3.395 mg Perindopril), 5 mg Amlodipin (entspricht 6.935 mg Amlodipin besilat) und 1.25 mg Indapamid (weisse länglich Filmtablette, mit 21193.png-Gravur auf der einen Seite und 21194.png -Gravur auf der anderen).

Eine Filmtablette Coveram plus 5 mg/10mg/1.25 mg enthält 5 mg Perindopril- Arginin (entspricht 3.395 mg Perindopril), 10 mg Amlodipin (entspricht 13.870 mg Amlodipin besilat) und 1.25 mg Indapamid (weisse längliche Filmtablette, mit 21195.png-Gravur auf der einen Seite und 21196.png -Gravur auf der anderen).

Eine Filmtablette Coveram plus 10 mg/5 mg/2.5 mg enthält 10 mg Perindopril- Arginin (entspricht 6.790 mg Perindopril), 5 mg Amlodipin (entspricht 6.935 mg Amlodipin besilat) und 2.5 mg Indapamid (weisse längliche Filmtablette, mit 21197.png-Gravur auf der einen Seite und 21198.png -Gravur auf der anderen).

Eine Filmtablette Coveram plus 10 mg/10 mg/2.5 mg enthält 10 mg Perindopril- Arginin (entspricht 6.790 mg Perindopril), 10 mg Amlodipin (entspricht 13.870 mg Amlodipin besilat) und 2.5 mg Indapamid (weisse längliche Filmtablette, mit 21199.png-Gravur auf der einen Seite und 21200.png -Gravur auf der anderen).

Die weiteren Inhaltsstoffe sind:

Tablettenkern: Besteht aus vorgelatinisierter Stärke und Kalziumcarbonat, mikrokristalliner Zellulose, Croscarmellose Natrium, Magnesiumstearat, wasserfreiem kolloidalem Silicium.

Filmüberzug: Glycerol, Hypromellose, Macrogol 6000, Magnesiumstearat, Titandioxid (E 171).

Zulassungsnummer

63043 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Coveram plus? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Coveram plus 5 mg/5 mg/1.25 mg: 30 Tabletten in Pillendose, 90 Tabletten (3 Pillendosen zu je 30 Tabletten).

Coveram plus 5 mg/10 mg/1.25 mg: 30 Tabletten in Pillendose, 90 Tabletten (3 Pillendosen zu je 30 Tabletten).

Coveram plus 10 mg/5 mg/2.5 mg: 30 Tabletten in Pillendose, 90 Tabletten (3 Pillendosen zu je 30 Tabletten).

Coveram plus 10 mg/10 mg/2.5 mg: 30 Tabletten in Pillendose, 90 Tabletten (3 Pillendosen zu je 30 Tabletten).

Zulassungsinhaberin

Servier (Suisse) S.A., 1242 Satigny.

Diese Packungsbeilage wurde im Oktober 2015 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

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