Diclac Sandoz Filmtabl 25 Mg 10 Stk

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Was ist Diclac Sandoz 25 und wann wird es angewendet?

Diclac Sandoz 25 enthält den Wirkstoff Diclofenac als Natriumsalz. Dieser hat schmerzstillende, fiebersenkende und entzündungshemmende Eigenschaften. Die Wirkung hält etwa 4-6 Stunden an.

Diclac Sandoz 25 eignet sich zur Kurzzeitbehandlung, d.h. zur maximal 3 Tage dauernden Behandlung von:

  • Schmerzen im Bereich von Gelenken und Bändern;
  • Rückenschmerzen;
  • Kopfschmerzen;
  • Zahnschmerzen;
  • Schmerzen während der Monatsblutung;
  • Schmerzen nach Verletzungen;
  • Fieber bei grippalen Erkrankungen.

Diclac Sandoz 25 Filmtabletten sind zur besseren Verträglichkeit mit einer magensaftresistenten Schutzschicht überzogen. Die Wirksubstanz wird somit erst nach der Magenpassage über den Blutkreislauf aufgenommen.

Wann darf Diclac Sandoz 25 nicht angewendet werden?

  • Wenn Sie auf einen der Inhaltsstoffe allergisch reagieren oder nach der Einnahme von Acetylsalicylsäure oder anderen Schmerz- oder Rheumamitteln, so genannten nicht-steroidalen entzündungshemmenden Arzneimitteln, Atemnot oder allergieähnliche Hautreaktionen hatten,
  • wenn Sie schwanger sind oder stillen (siehe auch Kapitel «Darf Diclac Sandoz 25 während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?»),
  • bei aktiven Magen- und/oder Zwölffingerdarmgeschwüren oder Magen-/Darm-Blutungen,
  • bei chronischen Darmentzündungen (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa),
  • bei schwerer Einschränkung der Leber- oder Nierenfunktion,
  • bei schwerer Herzleistungsschwäche,
  • zur Behandlung von Schmerzen nach einer koronaren Bypassoperation am Herzen (resp. Einsatz einer Herz-Lungen-Maschine),
  • bei Kindern unter 14 Jahren. Diclac Sandoz 25 Filmtabletten wurden für die Anwendung bei Kindern unter 14 Jahren nicht geprüft.

Wann ist bei der Einnahme von Diclac Sandoz 25 Vorsicht geboten?

Während der Behandlung mit Diclac Sandoz 25 können im oberen Magen-Darm-Trakt Schleimhautgeschwüre, selten Blutungen oder in Einzelfällen Perforationen (Magen-, Darmdurchbrüche) auftreten. Diese Komplikationen können während der Behandlung jederzeit auch ohne Warnsymptome auftreten. Um dieses Risiko zu verringern, sollte die kleinste wirksame Dosis während der kürzest möglichen Therapiedauer angewendet werden. Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, wenn Sie Magenschmerzen haben und einen Zusammenhang mit der Einnahme des Arzneimittels vermuten.

Ältere Patienten können empfindlicher auf das Arzneimittel reagieren als jüngere Erwachsene. Es ist besonders wichtig, dass ältere Patienten eventuelle Nebenwirkungen sofort Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin melden.

In folgenden Situationen dürfen Sie Diclac Sandoz 25 nur auf ärztliche Verschreibung und unter ärztlicher Überwachung einnehmen:

  • wenn Sie gegenwärtig wegen einer ernsthaften Krankheit in ärztlicher Behandlung sind;
  • wenn Sie früher an einem Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür erkrankt sind;
  • wenn Sie bereits einen Herzinfarkt, Schlaganfall oder eine Venenthrombose hatten, oder falls Sie Risikofaktoren haben (wie hoher Blutdruck, Diabetes (Zuckerkrankheit), hohe Blutfettwerte, Rauchen); für gewisse ähnlich wirkende Schmerzmittel, die sogenannten COX-2-Hemmer, wurde unter hohen Dosierungen und/oder Langzeitbehandlung ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall festgestellt. Ob dieses erhöhte Risiko auch für Diclac Sandoz 25 zutrifft, ist nicht bekannt;
  • wenn Sie eine Herzkrankheit oder ein Nierenleiden haben, falls Sie Arzneimittel gegen Bluthochdruck (z.B. harntreibende Mittel, ACE-Hemmer) einnehmen oder bei einem erhöhten Flüssigkeitsverlust, z.B. durch starkes Schwitzen; die Einnahme von Diclac Sandoz 25 kann die Funktion Ihrer Nieren beeinträchtigen, was zu einer Erhöhung des Blutdrucks und/oder zu Flüssigkeitsansammlungen (Ödemen) führen kann;
  • wenn Sie ein Leberleiden haben;
  • wenn Sie mit gerinnungshemmenden Arzneimitteln (Blutverdünner, Antikoagulantien) behandelt werden oder an einer Störung der Blutgerinnung leiden;
  • wenn Sie an Asthma leiden;
  • wenn Sie Rheumamittel oder andere Schmerzmittel (z.B. Acetylsalicylsäure/Aspirin, Ibuprofen) oder andere Entzündungshemmer (Kortikosteroide) einnehmen;
  • wenn Sie Arzneimittel einnehmen zur Behandlung der Zuckerkrankheit (mit Ausnahme von Insulin); Arzneimittel zur Erhöhung der Urinausscheidung (harntreibende Mittel); Arzneimittel zur Behandlung von Infektionen (Chinolon-Antibiotika); Arzneimittel gegen die Depression (spezifische Serotonin-Wiederaufnahmehemmer) oder Arzneimittel mit einer der folgenden Substanzen: Lithium, Digoxin, Methotrexat, Ciclosporin, Sulfinpyrazon (Gichtmittel) oder Voriconazol (Pilzmittel).

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte) anwenden!

Diclac Sandoz 25 kann die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit, Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen!

Diclac Sandoz 25 Filmtabletten enthalten Lactose. Patienten mit Galactose- oder Lactose-Unverträglichkeit oder Malabsorption von Glucose-Galactose dürfen dieses Arzneimittel nicht einnehmen.

Darf Diclac Sandoz 25 während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Schwangerschaft

Sollten Sie schwanger sein oder eine Schwangerschaft planen, sollten Sie Diclac Sandoz 25 nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin einnehmen. Im letzten Drittel der Schwangerschaft darf Diclac Sandoz 25 nicht eingenommen werden.

Stillzeit

Diclac Sandoz 25 sollte während der Stillzeit nicht eingenommen werden, ausser Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin hat es Ihnen ausdrücklich erlaubt.

Wie verwenden Sie Diclac Sandoz 25?

Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren

1 Filmtablette Diclac Sandoz 25 bis zu 3-mal täglich mit reichlich Wasser ganz schlucken, vorzugsweise vor dem Essen. Vor der nächsten Einnahme ist ein Abstand von mindestens 4 bis 6 Stunden einzuhalten.

Maximale Tagesdosis: Nehmen Sie nicht mehr als 3 Filmtabletten Diclac Sandoz 25 innerhalb von 24 Stunden ein, ausser auf ärztliche Verschreibung.

Sollten Sie versehentlich mehr Filmtabletten eingenommen haben, wenden Sie sich unverzüglich an Ihren Arzt oder an Ihre Ärztin.

Nehmen Sie Diclac Sandoz 25 nicht länger als 3 Tage und nur zur Behandlung der oben aufgeführten Beschwerden ein.

Sollten die Beschwerden anhalten oder sich verschlimmern, konsultieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, damit der Grund abgeklärt werden kann. Eine ernsthafte Krankheit kann die Ursache sein.

Kinder unter 14 Jahren

Diclac Sandoz 25 Filmtabletten dürfen bei Kindern unter 14 Jahren nicht angewendet werden. Die Anwendung und Sicherheit von Diclac Sandoz 25 Filmtabletten bei Kindern unter 14 Jahren ist bisher nicht systematisch geprüft worden.

Ältere Patienten

Ältere Patienten können empfindlicher auf das Arzneimittel reagieren als jüngere Erwachsene. Es ist besonders wichtig, dass ältere Patienten eventuelle Nebenwirkungen sofort Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin melden.

Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt bzw. von der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Diclac Sandoz 25 haben?

In seltenen Fällen können folgende Nebenwirkungen bei der Einnahme von Diclac Sandoz 25 auftreten, die unter Umständen einer ärztlichen Behandlung bedürfen.

Informieren Sie sofort Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, wenn bei Ihnen eine oder mehrere der folgenden Erscheinungen auftreten und nehmen Sie Diclac Sandoz 25 nicht weiter ein:

  • starke Magenschmerzen;
  • Erbrechen von Blut, Blut im Stuhl oder Schwarzfärbung des Stuhls;
  • allergische Reaktion mit Schwellung im Gesicht, Mund, Zunge oder Rachen, oft verbunden mit Ausschlag, Kollaps;
  • keuchende Atmung oder Kurzatmigkeit, Gefühl der Erstickung;
  • Brustschmerz, Ohnmacht, Blutdruckanstieg;
  • plötzliche und schwere Kopfschmerzen, Schwierigkeiten zu sprechen, starrer Nacken, Krampfanfälle;
  • Hautausschlag mit Blasen, abschälende Haut, purpurne Haut, Blasenbildung an Augen und Mund;
  • Schwellungen im Gesicht, an den Füssen oder den Beinen;
  • Verfärbung des Urins oder Veränderung der Harnmenge;
  • Gelbfärbung der Haut oder der Augen;
  • Blutungen oder Bildung ungewöhnlicher blauer Flecken, hohes Fieber oder andauernde Halsschmerzen.

Andere Nebenwirkungen

Folgende Nebenwirkungen sind in der Regel nicht schwerwiegend und wurden nur bei höheren Dosen des Wirkstoffes Diclofenac und bei längerer Anwendungsdauer beobachtet. Sprechen Sie bei Bedarf mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Häufig auftretende Nebenwirkungen (bei 1 bis 10 von 100 Patienten)

  • Bauchschmerzen, Magenschmerzen, Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Blähungen, Verdauungsstörungen, verminderter Appetit;
  • Kopfschmerzen, Benommenheit;
  • Hautausschlag;
  • Schwindel;
  • Erhöhung der Leberenzymwerte.

Gelegentlich auftretende Nebenwirkungen (bei 1 bis 10 von 1'000 Patienten):

  • Herzklopfen, plötzliche und beklemmende Brustkorbschmerzen (Anzeichen von Herzinfarkt und Herzanfall)*;
  • Atemnot, Atemschwierigkeiten beim Liegen, Schwellung der Füsse oder Beine (Anzeichen von Herzschwäche)*.

Selten auftretende Nebenwirkungen (bei 1 bis 10 von 10'000 Patienten)

  • Ungewöhnliche Müdigkeit;
  • juckender Hautausschlag;
  • Blut im Stuhl oder Schwarzfärbung des Stuhls, Erbrechen von Blut, blutiger Durchfall;
  • Allergische Reaktion einschliesslich Atemschwierigkeiten oder Schwierigkeiten beim Schlucken, Schwellung von Gesicht, Mund, Zunge oder Rachen, oft verbunden mit Ausschlag, Kollaps;
  • Keuchende Atmung oder Kurzatmigkeit, Gefühl der Erstickung (Anzeichen von Asthma);
  • Schwellungen an den Armen, Beinen und Füssen (Ödeme);
  • Gelbfärbung der Haut oder der Augen (Anzeichen von Leberentzündung oder von Leberversagen).

Sehr selten auftretende Nebenwirkungen (weniger als 1 von 10'000 Patienten)

  • Blutungen oder Bildung ungewöhnlicher blauer Flecken;
  • wenig weisse Blutkörperchen (was zu hohem Fieber oder andauernden Halsschmerzen, häufigen Infektionen führen kann), wenig rote Blutkörperchen;
  • Verstopfung, Entzündung der Mundschleimhaut, Entzündung und Rötung der Zunge, Geschmacksstörungen, Oberbauchkrämpfe;
  • Jucken und Rötung der Haut, Haarausfall;
  • Kribbeln oder Starrheit an den Händen oder Füssen, Zittern;
  • verschwommenes Sehen, Ohrensausen, Hörstörungen;
  • Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen, Verwirrtheit;
  • Hautausschlag mit Blasen, abschälende Haut, purpurne Haut, Blasenbildung an Augen und Mund, Entzündung der Haut mit Schuppenbildung;
  • Verfärbung des Urins (kann durch Blut oder Proteine im Urin verursacht sein) oder Veränderung der Harnmenge;
  • Erhöhte Empfindlichkeit der Haut auf die Sonne;
  • Krampfanfälle;
  • Plötzliche und schwere Kopfschmerzen, Schwierigkeiten zu sprechen, starrer Nacken.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, falls Sie eine dieser Nebenwirkungen feststellen.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

* Diese Häufigkeit kann bei Einnahme einer hohen Tagesdosis (150 mg) über eine längere Zeitdauer auftreten.

Was ist ferner zu beachten?

Das Arzneimittel in der Originalpackung, bei Raumtemperatur (15-25 °C) und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Diclac Sandoz 25 enthalten?

1 magensaftresistente Filmtablette Diclac Sandoz 25 enthält 25 mg Diclofenac natricum, Lactose sowie andere Hilfsstoffe.

Zulassungsnummer

58067 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Diclac Sandoz 25? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken ohne ärztliche Verschreibung.

Filmtabletten zu 25 mg: Packung zu 10.

Zulassungsinhaberin

Sandoz Pharmaceuticals AG, Risch; Domizil: Rotkreuz.

Diese Packungsbeilage wurde im Mai 2014 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

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