Fentanyl Sintetica Inj Loes 0.5 Mg/10ml 10 X 10 Ml

Fachinformationen

Präparat untersteht dem Bundesgesetz über die Betäubungsmittel und die psychotropen Stoffe

Zusammensetzung

Konzentration von Fentanyl Sintetica0,02 mg/ml0,1 mg/2 ml0,5 mg/10 ml

Wirkstoff:

Fentanylum0,02 mg0,1 mg0,5 mg
(ut Fentanyli citras)0,031 mg0,157 mg0,78 mg

Hilfsstoffe:

Natrii chloridum9 mg18 mg90 mg
Aqua ad iniectabilia ad solutionem q.s.à 1 mlà 2 mlà 10 ml
pH: 6,0–7,5

Galenische Form und Wirkstoffmenge pro Einheit

Injektionslösung:

Fentanyl Sintetica 0,02 mg/1 ml enthält 0,02 mg Fentanyl von 1 ml

(Lösung 0,02 mg/ml, 20 µg/ml)

Fentanyl Sintetica 0,1 mg/2 ml enthält 0,1 mg Fentanyl pro 2 ml

(Lösung 0,05 mg/ml, 50 µg/ml)

Fentanyl Sintetica 0,5 mg/10 ml enthält 0,5 mg Fentanyl pro 10 ml

(Lösung 0,05 mg/ml, 50 µg/ml)

Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten

Stark wirksames Analgetikum, nur für die Allgemeinanästhesie und die postoperative Schmerztherapie. Es ist indiziert als Basisanalgetikum in der Allgemein- und Lokalanästhesie und als Dauerinfusion zur Aufrechterhaltung der Analgesie bei längeren Interventionen. Fentanyl Sintetica ist ausserdem indiziert bei chirurgischen Eingriffen an älteren und/oder Risikopatienten sowie in der Traumatologie und Intensivmedizin.

Dosierung/Anwendung

Übliche Dosierung

Anwendungsdauer und Dosis richten sich nach Art und Länge des Eingriffs, Ko-medikation und Zustand des Patienten.

Einleitung der Narkose

Die Dosis der initialen Bolus-Injektion kann, entsprechend der voraussichtlichen Dauer der Operation, gemäss folgendem Schema bestimmt werden:

Voraussichtliche Dauer des Eingriffsµg/kg Körpergewicht i.v.ml/10 kg Körpergewicht
Lösung 20 µg/mlLösung 50 µg/ml
30 min–2 h2–201–100,4–4
2–4 h20–5010–254–10

Aufrechterhaltung der Analgesie

Bei Nachlassen der Analgesie können Nachinjektionen von 20–250 μg verabreicht werden, je nach individuellen Bedürfnissen und Schwere des Eingriffs.

Die Anwendung einer Dauerinfusion gewährleistet eine gleichmässige Analgesie. Je nach Intensität des Schmerzreizes wird folgende Dosierung empfohlen: 0,045–0,3 μg/kg/Min. Die Verabreichung von Fentanyl ist ca. 20 Minuten vor Beendigung des Eingriffs einzustellen, um eine postoperative Atemdepression möglichst zu vermeiden.

Spezielle Dosierungsanweisungen

Hohe Fentanyldosen (20–50 μg/kg KG) können bei sehr schmerzhaften chirurgischen Eingriffen zur Verminderung der hormonalen Stressantwort indiziert sein. Die hochdosierten Patienten müssen postoperativ prolongiert beatmet werden, da mit einer langanhaltenden Atemdepression zu rechnen ist.

Aufgrund einer verminderten Clearance ist die Elimination von Fentanyl bei älteren Patienten verzögert. Bei Patienten mit verminderter hepatischer Perfusion oder Leberinsuffizienz ist bei wiederholten Injektionen oder bei einer Dauerinfusion die Dosis zu verringern. Patienten mit Niereninsuffizienz können unter den üblichen Vorsichtsmassnahmen normal dosiert werden. Um eine Bradykardie zu verhindern, wird empfohlen, kurz vor der Induktion intravenös eine kleine Dosis eines Anticholinergikums zu verabreichen. Kinder von 2–12 Jahren erhalten zur Einleitung und Aufrechterhaltung eine reduzierte Dosis von 2–3 μg/kg Körpergewicht (0,1–0,15 ml/kg Lösung 20 µg/ml).

Kontraindikationen

Bekannte Unverträglichkeit gegenüber einem der Bestandteile von Fentanyl Sintetica.

Bekannte Unverträglichkeit gegenüber Fentanyl oder Morphinomimetika. Atemdepression ohne Behandlung. Morphin-Agonisten/-Antagonisten: Nalbuphin, Buprenorphin, Pentazocin (s. Abschnitt «Interaktionen»).

Konsum alkoholischer Getränke oder Einnahme alkoholhaltiger Arzneimittel. Bestehende Schwangerschaft.

Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen

Warnhinweise

Bei Patienten, die mit nicht-selektiven MAO-Hemmern behandelt werden, wird die engmaschige Überwachung der Herz-Kreislauf-Funktion empfohlen; ausserdem ist das Präparat bei Herzoperationen in dieser Patientengruppe nur mit besonderer Vorsicht anzuwenden (es wurden zwei Fälle von Hypertonie mit Tachykardie gemeldet, davon war ein Fall schwerwiegend).

Vorsichtsmassnahmen

An Patienten mit Herz- und Atmungsstörungen ist Fentanyl Sintetica nur unter besonderer Vorsicht zu verabreichen, da Fentanyl wie alle Opioidanalgetika eine Atemdepression oder Apnoe auslösen kann. Wenn Dosen über 4 µg/kg KG erforderlich sind, muss der Patient intubiert und beatmet werden. Die Atemdepression kann jederzeit durch Gabe eines spezifischen Opioid-Antagonisten (Naloxon) aufgehoben werden. Dabei ist unbedingt die lange Dauer der Atemdepression infolge der langsamen Rückverteilung des Fentanyls aus seinem Gewebedepot zu beachten.

Bei einer tiefen Analgesie kann die Atemdepression bis in die postoperative Phase andauern oder dann erneut auftreten. Deshalb sind die Patienten ständig zu überwachen und eine Reanimationsausrüstung sowie ein Opioid-Antagonist bereitzuhalten.

Während der Einleitung kann Fentanyl Muskelrigidität bewirken, der durch eine der folgenden Massnahmen vorgebeugt werden kann: langsame i.-v.-Injektion, Prämedikation mit Benzodiazepinen und Verabreichung von Muskelrelaxantien.

Bradykardie oder möglicherweise Asystolie können auftreten, wenn dem Patienten eine ungenügende Menge eines Anticholinergikums verabreicht wurde oder wenn Fentanyl mit einem nicht vagolytischen Muskelrelaxans kombiniert wurde.

Eine Bradykardie kann mit einem Anticholinergikum (Atropin) behandelt werden.

Insbesondere bei hypovolämischen Patienten können Opioide Hypotonie auslösen.

Bei Patienten mit stark verminderter Dehnbarkeit der zerebralen Gefässe müssen schnelle Bolus-Injektionen vermieden werden, da bei diesen Patienten die vorübergehende Senkung des Arteriendrucks in der Regel mit einer kurz andauernden Reduktion des zerebralen Perfusionsdrucks einhergeht.

Bei älteren und geschwächten Patienten wird empfohlen, die Dosis zu reduzieren; ausserdem ist bei diesen Patienten eine längere postoperative Überwachung erforderlich.

Bei Patienten mit unbehandelter Hypothyreose oder Alkoholismus ist besondere Vorsicht angezeigt.

Bei Schnittentbindungen ist Fentanyl erst nach der Abnabelung zu verabreichen, da beim Neugeborenen das Risiko einer langanhaltenden Atemdepression besteht.

Interaktionen

Zentral wirkende Pharmaka wie Barbiturate, Benzodiazepine, Neuroleptika, halogenierte Gase und andere nicht-selektive zentral dämpfende Substanzen (z.B. Alkohol) können die durch Narkotika induzierte Atemdepression verstärken. Wenn Patienten Medikamente dieser Art erhalten haben, ist die Fentanyl-Dosis zu reduzieren. Ebenso sollte nach der Verabreichung von Fentanyl die Dosierung von ZNS-dämpfenden Substanzen herabgesetzt werden. Bei gleichzeitiger Verabreichung von Sedativa (z.B. Droperidol) besteht ein erhöhtes Risiko für Hypotonie. Zudem kann Droperidol extrapyramidale Symptome verursachen, die mit einem Antiparkinsonmittel behandelt werden können.

MAO-Hemmer sind 2 Wochen vor der Verabreichung von Fentanyl abzusetzen.

Fentanyl wird vorwiegend über das Enzym Cytochrom P450 3A4 abgebaut. Inhibitoren des Isoenzyms CYP450 3A4 (wie Ketoconazol oder Erythromycin) wirken in vitro hemmend auf die Metabolisierung von Fentanyl.

Schwangerschaft/Stillzeit

Schwangerschaft

Es liegen keine Studien zu schwangeren Frauen oder trächtigen Tieren vor. Das Risiko für den Menschen ist nicht bekannt. Das Arzneimittel darf nicht während der Schwangerschaft verwendet werden, es sei denn, dies ist eindeutig erforderlich.

Eine Verabreichung während der Geburt (inklusive Sectio caesarea) wird nicht empfohlen, weil Fentanyl die Plazentaschranke passiert und beim Neugeborenen eine langanhaltende Atemdepression hervorrufen kann. Bei Schnittentbindungen ist Fentanyl erst nach der Abnabelung zu verabreichen, da beim Neugeborenen das Risiko einer langanhaltenden Atemdepression besteht.

Stillzeit

Fentanyl kann in die Muttermilch übertreten. Deshalb ist bis 24 Stunden nach der Anwendung von Fentanyl Sintetica auf das Stillen zu verzichten.

Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen

Der Patient ist darüber aufzuklären, dass nach Verabreichung von Fentanyl Sintetica seine Fähigkeit zu komplexeren Aufgaben wie der aktiven Teilnahme am Strassenverkehr oder dem Bedienen von Maschinen für gewisse Zeit beeinträchtigt sein kann. Der Patient muss nach Hause gebracht werden und ist anzuweisen, keine alkoholischen Getränke zu sich zu nehmen.

Unerwünschte Wirkungen

Im Zusammenhang mit der intravenösen Gabe von Fentanyl sind in klinischen Studien die folgenden unerwünschten Wirkungen beobachtet worden:

Störungen des Immunsystems

Gelegentlich (≥0,1%–<1%): Allergische Reaktionen (Anaphylaxis, Bronchospasmus, Pruritus, Urticaria).

Störungen des Nervensystems

Häufig (≥1%–≤10%): Muskelrigidität (auch Thoraxmuskeln, s. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»), myoklonische Bewegungen, Schwindel.

Funktionsstörungen des Herzens

Häufig (≥1%–≤10%): Bradykardie, transitorische Hypotonie.

Atmungsorgane

Häufig (≥1%–≤10%): Apnoe, Atemdepression.

Gelegentlich (≥0,1%–<1%): Laryngospasmus.

Gastrointestinale Störungen

Sehr häufig (>10%): Übelkeit und Erbrechen.

Zusätzlich zu den in klinischen Studien beobachteten unerwünschten Wirkungen sind in der Anwendungsbeobachtung auch seltene Fälle von Asystolie gemeldet worden.

Secondary-rebound-Atemdepression nach Operationen wurde in vereinzelten Fällen gemeldet.

Wenn Fentanyl zusammen mit einem Neuroleptikum angewendet wird, können folgende unerwünschten Wirkungen auftreten: Frieren und/oder Frösteln, Rastlosigkeit, postoperative Halluzinationen und extrapyramidale Symptome.

Fentanyl kann zu einer Abhängigkeit vom Morphintyp führen. Auch Dysphorie und Erregtheitszustände können auftreten. Wie auch andere Opioid-Analgetika kann Fentanyl Spasmen des Sphincter Oddi sowie Obstipation hervorrufen.

Überdosierung

Symptome

Eine Überdosierung mit Fentanyl Sintetica manifestiert sich in einer Ausweitung seiner pharmakologischen Wirkungen. Das klinische Bild wird hauptsächlich vom Grad der langanhaltenden Atemdepression bestimmt (von Bradypnoe bis Apnoe).

Behandlung

Bei Hypoventilation oder Apnoe ist Sauerstoff zu verabreichen und eine kontrollierte Beatmung durchzuführen.

Im Falle einer Atemdepression ist ein spezifischer Opioid-Antagonist (Naloxon) zu verabreichen. Dabei ist zu beachten, dass die Atemdepressionswirkung von Fentanyl Sintetica länger anhalten kann als die Wirkung des Opioid-Antagonisten. Es kann deshalb notwendig werden, mehrere Dosen des Antagonisten zu verabreichen. Bei gleichzeitig auftretender Muskelrigidität ist ein Muskelrelaxans intravenös zu verabreichen, um die Beatmung zu erleichtern. Die Körpertemperatur ist zu überwachen. Bei schwerer und anhaltender Hypotonie ist die Möglichkeit einer Hypovolämie in Betracht zu ziehen; diese ist gegebenenfalls durch parenterale Flüssigkeitszufuhr zu korrigieren.

Bei gleichzeitig mit Atemdepression auftretender Muskelrigidität kann es erforderlich werden, intravenös ein depolarisierendes Muskelrelaxans zu verabreichen, um die Einleitung der (kontrollierten) Beatmung zu erleichtern. Der Patient ist engmaschig zu überwachen, und es ist auf die Aufrechterhaltung der Körpertemperatur und eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Bei schwerer oder anhaltender Hypotonie ist die Möglichkeit einer Hypovolämie zu bedenken; diese ist gegebenenfalls durch externe Flüssigkeitszufuhr zu korrigieren.

Eigenschaften/Wirkungen

ATC-Code: N01AH01

Fentanyl Sintetica enthält den Wirkstoff Fentanyl (als Citrat). Fentanyl ist ein synthetisches Opioid mit µ-agonistischer Wirkung aus der Klasse der Phenylpiperidine. Als potentes Narko-Analgetikum ist es 100× stärker als Morphin und 700× stärker als Pethidin. Es bewirkt eine kürzer andauernde Atemdepression als Meperidin. Fentanyl hemmt die Schmerzempfindung auch bei sehr starkem Schmerzreiz und induziert eine chirurgische Analgesie. Die maximale analgetische Wirkung tritt bereits 2–3 Minuten nach der intravenösen Injektion ein und hält 30–60 Minuten lang an. Die Analgesietiefe ist dosisabhängig und dadurch gut steuerbar.

Klinisch manifeste Histaminfreisetzungen treten selten auf.

Fentanyl kann zu einer Abhängigkeit vom Morphintyp führen. Durch ordnungsgemässe Anwendung (nur bei opioidsensitiven Schmerzen und kurzen Eingriffen) lässt sich das Suchtpotenzial jedoch reduzieren.

Pharmakokinetik

Absorption

Nach intravenöser Bolusinjektion wird die maximale Wirkung nach 2–3 Min. erreicht.

Distribution

Die Distribution von Fentanyl in die Gewebe nach intravenöser Injektion erfolgt schnell und ist infolge der hohen Lipophilie des Arzneimittels ausgedehnt. Das Verteilungsvolumen Vd im Gleichgewichtszustand beträgt 2–4 l/kg. Die höchsten Konzentrationen werden in der Skelettmuskulatur und im Fettgewebe gefunden, wo Fentanyl aufgrund seiner hohen Affinität ein Depot bildet. Die Rückverteilung aus den peripheren Speichern erfolgt langsam.

Die beiden Verteilungsphasen weisen sehr kurze Halbwertszeiten auf (2 bzw. 13 Min.). Die Bindung von Fentanyl an Plasmaproteine scheint vom pH-Wert abzuhängen. Bei pH 7,4 beträgt der gebundene Anteil im Blut ca. 84%, davon ist gut die Hälfte an Plasmaproteine gebunden, der Rest an Blutzellen. Bei niedrigeren pH-Werten steigt die freie Wirkstoffkonzentration, bei höheren pH-Werten nimmt sie ab. Der für eine analgetische Wirkung erforderliche Plasmaspiegel schwankt je nach Begleitmedikation, Art des Eingriffs und individuellen Unterschieden zwischen 1 und 25 ng/ml. Die Blut-Hirn-Schranke wird leicht passiert, so dass die Konzentration von freiem Wirkstoff im Liquor der im Plasma entspricht.

Metabolismus

Fentanyl unterliegt einer intensiven Biotransformation in der Leber. Die Clearance beträgt bei Gesunden 0,78 l/h/kg KG. Die ersten Metaboliten können bereits wenige Minuten nach der intravenösen Verabreichung nachgewiesen werden. Die Hauptabbauwege sind N-Desalkylierung und oxidative Hydroxylierung. Die Metaboliten zeigen keine oder nur sehr geringe pharmakologische Aktivität.

Elimination

Die terminale Eliminationshalbwertszeit t½β beträgt 219 Min.

Rund 75% einer i.v. verabreichten Dosis werden mit dem Urin ausgeschieden, hauptsächlich als Metaboliten, zu weniger als 10% in unveränderter Form.

Kinetik spezieller Patientengruppen

Bei Patienten mit verminderter hepatischer Perfusion oder mit ausgeprägter Leberinsuffizienz kann die Fentanyl-Clearance vermindert und dadurch die Elimination verzögert sein.

Bei Patienten mit Niereninsuffizienz sind bisher keine Fälle von verzögerter Elimination bekannt.

Präklinische Daten

In vitro zeigte Fentanyl, wie andere Opioidanalgetika auch, mutagene Wirkungen in Versuchen mit Säugerzellen; dies aber nur in zytotoxischen Konzentrationen und zusammen mit metabolischer Aktivierung. In-vivo-Tests zur Mutagenität bei Nagetieren und Bakterien ergaben keine Hinweise auf eine mutagene Wirkung von Fentanyl. Langzeitstudien am Tier zum tumorerzeugenden Potential von Fentanyl wurden nicht durchgeführt.

Versuche an weiblichen Ratten zeigten eine Embryomortalität und eine Verminderung der Fertilität. Diese Befunde hängen mit der Toxizität für das Muttertier zusammen und beruhen nicht auf einer direkten Wirkung des Präparates auf die embryonale Entwicklung.

Es liegen keine Hinweise auf eine teratogene Wirkung vor.

Sonstige Hinweise

Inkompatibilitäten

Fentanyl Sintetica ist nicht mit alkalischen oder gepufferten Lösungen zu vermischen. Es ist physisch inkompatibel mit Methoexital, Pentobarbital, Phenytoin und Thiopental.

Wichtigste Inkompatibilität: Bei intravenöser Verabreichung von Nafcillin-Natrium und kurz darauf folgender Gabe einer Kombination aus Fentanyl und Droperidol bildet sich ein weisses Präzipitat. Aufgrund möglicher Inkompatibilitäten, die zur Bildung von Präzipitaten führen könnten, sind solche Mischungen entweder zu vermeiden oder zu validieren und von qualifiziertem Klinikpersonal in der Pharmazie zuzubereiten.

Kompatibilitäten

Fentanyl Sintetica darf mit NaCl- oder Glukose-Injektionslösungen vermischt werden. Die Fentanyl Sintetica-Verdünnungen sind mit Kunststoff-Infusionssets kompatibel.

Haltbarkeit

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «Verw. bis» aufgedruckten Datum verwendet werden. Bei Raumtemperatur (15–25 °C) lichtgeschützt in der Originalverpackung aufbewahren.

Die Injektionslösung unmittelbar nach Öffnen der Ampulle verabreichen.

Eventuelle Reste von Injektionslösung sind zu verwerfen.

Informationen

Das Präparat untersteht dem Bundesgesetz über die Betäubungsmittel und die psychotropen Stoffe.

Zulassungsnummer

53987 (Swissmedic).

Zulassungsinhaberin

Sintetica SA, Mendrisio.

Stand der Information

Juli 2013.

Verwendung dieser Informationen

Die Informationen auf dieser Seite sind für Fachpersonal gedacht. Bei Fragen lassen Sie sich von einer Fachperson (z.B. Arzt oder Apotheker) beraten.