Colpermin Kaps 100 Stk
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Colpermin Kaps 100 Stk

33.30 Fr.

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Dieses Medikament gehört zur Abgabekategorie C und ist daher apothekenpflichtig: entweder Sie holen das Medikament persönlich in der Apotheke ab (dafür brauchen Sie kein Rezept) oder Sie senden uns ein Rezept eines Arztes damit wir Ihnen das Medikament zuschicken können.Genauere Informationen

Pflanzliches Arzneimittel

Was ist Colpermin und wann wird es angewendet?

Der wirksame Bestandteil von Colpermin besteht aus natürlichem Pfefferminzöl, das aus den oberirdischen Teilen von Mentha Piperita L. (Pfefferminze) gewonnen wird. Colpermin Kapseln enthalten Pfefferminzöl mit seinem Hauptbestandteil Menthol, eingebettet in eine pastöse Grundlage. Colpermin wirkt bei Übererregbarkeit des Darmes, insbesondere des Dickdarmes (Reizkolon), bei Darmkrämpfen, besonders bei Dickdarmkrämpfen, spannungs- und krampflösend auf die Muskulatur des Darmes. Die entspannende Wirkung des Pfefferminzöls vermindert unangenehmes Völlegefühl, Blähungen und erleichtert den Abgang von Darmgasen. Begleitende krampfartige Schmerzen werden so beseitigt. Damit das Pfefferminzöl seine Wirkung örtlich im Darm entfalten kann, ist jede Kapsel mit einem magensaft-resistenten Schutzfilm überzogen, der eine vorzeitige Freisetzung des Pfefferminzöls im Magen verhindert.

Was sollte dazu beachtet werden?

Die Einnahme sollte möglichst weder während der Mahlzeit, noch zusammen mit Präparaten gegen Sodbrennen erfolgen. Dies könnte zum vorzeitigen Auflösen der Kapsel führen und durch austretendes Pfefferminzöl Sodbrennen verursachen.

Neben der medikamentösen Behandlung der Reizkolonbeschwerden ist eine entsprechende Diätumstellung oft nützlich. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin.

Es liegen wenige Erfahrungen mit Kindern unter 15 Jahren vor, weshalb Colpermin nur auf ausdrückliche Verschreibung des Arztes verabreicht werden sollte.

Wann darf Colpermin nicht oder nur mit Vorsicht angewendet werden?

Colpermin darf nicht angewendet werden bei bekannter Überempfindlichkeit gegen Pfefferminzöl, Menthol, Erdnüsse und Soya (Kreuzallergie möglich) oder einem der Hilfsstoffe gemäss Zusammensetzung. Colpermin soll bei Verschluss der Gallenwege, Entzündung der Gallenblase sowie bei einem Leberschaden nicht eingenommen werden. Bei Jugendlichen oder Kindern unter 15 Jahren sollte Colpermin nur auf ausdrückliche Verschreibung des Arztes verabreicht werden.

Die gleichzeitige Einnahme von Präparaten gegen Sodbrennen sowie die Einnahme bei Salzsäuremangel im Magen sollte vermieden werden.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an andern Krankheiten leiden, Allergien haben, andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen!

Darf Colpermin während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen/angewendet werden?

Aufgrund der bisherigen Erfahrungen ist bei bestimmungsgemässer Anwendung kein Risiko für das Kind bekannt. Systematische wissenschaftliche Untersuchungen wurden aber nie durchgeführt. Vorsichtshalber sollten Sie während der Schwangerschaft und Stillzeit möglichst auf Arzneimittel verzichten oder den Arzt oder Apotheker, bzw. die Ärztin oder Apothekerin um Rat fragen.

Wie verwenden Sie Colpermin?

Erwachsene, Jugendliche ab 15 Jahre

Falls vom Arzt nicht anders verschrieben, 3× 1 (bei starken Beschwerden 2) Kapseln täglich, ½–1 Stunde vor dem Essen, auf nüchternen Magen, mit etwas Flüssigkeit.

Die Einnahme sollte solange fortgeführt werden, bis Sie frei von Beschwerden sind. Dies ist normalerweise innerhalb von 1–2 Wochen der Fall. Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, sollten die Beschwerden in der angegebenen Zeit nicht abklingen.

Die Kapseln dürfen nicht gebrochen oder zerkaut werden, da freigesetztes Pfefferminzöl zu Reizerscheinungen, insbesondere Sodbrennen, führen könnte.

Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt oder der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Colpermin haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme oder Anwendung von Colpermin auftreten: Bei Einnahme auf vollen Magen oder bei Patienten bzw. Patientinnen mit Magensäuremangel kann eventuell Sodbrennen auftreten. Bei Patienten bzw. Patientinnen, welche unter Hämorrhoiden leiden, können während der Behandlung mit Colpermin lokale Reizungen auftreten (Perianalirritation). In sehr seltenen Fällen können Patienten bzw. Patientinnen auf den Wirkstoff oder dessen Hauptkomponente Menthol allergisch reagieren. Andere sehr seltene Nebenwirkungen, über die berichtet worden ist, waren Kopfschmerzen, verlangsamter Herzschlag und bei gleichzeitiger Einnahme von Alkohol Zittern und Störung der Bewegungskoordination. Die beobachteten Reaktionen waren jedoch stets vorübergehend und von harmloser Art. In solchen Fällen ist das Arzneimittel sofort abzusetzen und Sie sollten unverzüglich Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin darüber informieren.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Kapseln sorgfältig den Blistern entnehmen.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Nicht über 25 °C lagern. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht und Feuchtigkeit zu schützen.

Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.

Was ist in Colpermin enthalten?

1 magensaft-resistente Hartgelatinekapsel enthält 0,2 ml Pfefferminzöl (187 mg). Dieses Präparat enthält zusätzlich Hilfsstoffe sowie den Farbstoff Indigotin (E 132) und Erdnussöl.

Zulassungsnummer

45214 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Colpermin? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken ohne ärztliche Verschreibung.

Packungen zu 30 und 100 Kapseln.

Zulassungsinhaberin

Tillotts Pharma AG, 4310 Rheinfelden.

Herstellerin

Tillotts Pharma AG, 4417 Ziefen.

Diese Packungsbeilage wurde im Juni 2012 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

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