Vipdomet Filmtabl 12.5/850 Mg 56 Stk
Vipdomet Filmtabl 12.5/850 Mg 56 StkVipdomet Filmtabl 12.5/850 Mg 56 Stk

Vipdomet Filmtabl 12.5/850 Mg 56 Stk

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Dieses Medikament gehört zur Abgabekategorie B und ist daher rezeptpflichtig. Wenn Sie von einem Arzt ein Rezept erhalten haben, können Sie uns dieses per Post senden worauf wir Ihnen das Medikament zuschicken werden.Genauere Informationen

Was ist Vipdomet und wann wird es angewendet?

Vipdomet wird auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin eingenommen und enthält zwei unterschiedliche Arzneimittel − Alogliptin und Metformin − in einer Tablette.

Alogliptin gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als DPP-4-Hemmer (Dipeptidylpeptidase-4-Hemmer) bezeichnet werden. Metformin gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als Biguanide bezeichnet werden. Beide Arzneimittel gehören zu den «oralen Antidiabetika». Gemeinsam senken sie den Blutzucker von Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2.

Typ-2-Diabetes wird auch als nicht-insulinabhängiger Diabetes mellitus oder NIDDM bezeichnet.

Vipdomet wird bei Erwachsenen eingesetzt, wenn der Blutzuckerspiegel durch Diät, körperliche Bewegung und andere Antidiabetika nicht ausreichend kontrolliert werden kann.

Wenn Sie bereits Alogliptin und Metformin als separate Tabletten einnehmen, können Sie diese durch eine Tablette Vipdomet ersetzen.

Es ist wichtig, dass Sie weiter die Empfehlungen des Arztes oder der Ärztin zu Ernährungsweise und körperlicher Bewegung beachten.

Wann darf Vipdomet nicht eingenommen werden?

  • Wenn Sie allergisch gegen Alogliptin, Metformin oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • Wenn Sie vor kurzem einen Herzinfarkt hatten oder unter schweren Kreislaufproblemen, einschliesslich Schock, leiden.
  • Wenn Sie unter schweren Atemproblemen leiden.
  • Wenn Sie eine Leberkrankheit haben.
  • Wenn Sie unter diabetischer Ketoazidose (einer schweren Komplikation eines schlecht kontrollierten Diabetes, die zum diabetischen Präkoma führen kann) leiden. Die Symptome sind übermässiger Durst, häufiges Wasserlassen, Appetitverlust, Übelkeit oder Erbrechen und rapider Gewichtsverlust.
  • Wenn Sie unter einer mittelschweren oder schweren Nierenerkrankung leiden.
  • Wenn Sie unter einer schweren Infektion leiden oder viel Körperwasser verloren haben.
  • Wenn Sie sich einer Röntgenuntersuchung, bei der Ihnen ein Kontrastmittel gespritzt wird, unterziehen müssen.
  • Wenn Sie übermässig Alkohol trinken (entweder täglich oder nur von Zeit zu Zeit).
  • Wenn Sie stillen (siehe auch «Darf Vipdomet während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?»).

Wann ist bei der Einnahme von Vipdomet Vorsicht geboten?

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin oder Ihrem Apotheker/Apothekerin, bevor Sie Vipdomet einnehmen, wenn Sie

  • unter Typ-1-Diabetes leiden (Ihr Körper kein Insulin produziert).
  • wenn Sie sich einer Operation unterziehen müssen.
  • wenn Sie Nierenprobleme haben.

Nehmen Sie dieses Arzneimittel nicht zusammen mit Alkohol ein, da dies das Risiko erhöhen könnte, Laktatazidose zu entwickeln, eine schwere Komplikation, die im Krankenhaus behandelt werden muss (siehe «Welche Nebenwirkungen kann Vipdomet haben?»).

Während der Einnahme von Vipdomet:

Es wurden Fälle von Bauchspeicheldrüsenentzündungen (Pankreatitis) bei Patienten, die Vipdomet einnahmen, beobachtet. Eine Pankreatitis ist eine schwerwiegende, potentiell lebensbedrohende Krankheit. Beenden Sie die Einnahme von Vipdomet und suchen Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin auf, falls Sie starke und anhaltende Bauchschmerzen, mit oder ohne Erbrechen bekommen, da Sie an Pankreatitis leiden könnten.

Aufgrund eines zu niedrigen Blutzuckerspiegels kann die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit, Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigt sein.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie

  • an anderen Krankheiten leiden,
  • Allergien haben oder
  • andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte) einnehmen!

Darf Vipdomet während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Frauen, die schwanger sind oder eine Schwangerschaft planen, sollten ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin konsultieren, bevor sie Vipdomet einnehmen. Die Einnahme von Vipdomet während der Schwangerschaft wird nicht empfohlen.

Es ist nicht bekannt, ob Vipdomet in die Muttermilch übergeht. Sie sollten deshalb Vipdomet nicht einnehmen, wenn Sie stillen oder die Absicht haben zu stillen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin.

Wie verwenden Sie Vipdomet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin oder Ihrem Apotheker/Ihrer Apothekerin ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin oder Ihrem Apotheker/Ihrer Apothekerin nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Ihr Arzt/Ihre Ärztin wird Ihnen genau sagen, wie viel Vipdomet Sie einnehmen müssen.

Die empfohlene Dosis beträgt eine Tablette morgens und abends zum Essen, um mögliche Magenbeschwerden zu vermeiden.

Schlucken Sie die Tablette(n) als Ganzes mit etwas Wasser.

Die Anwendung von Vipdomet bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren ist nicht empfohlen.

Wenn Sie mehr Tabletten eingenommen haben, als Sie sollten, suchen Sie unverzüglich Ihren Arzt resp. Ihre Ärztin oder die nächstgelegene Notfallaufnahme auf. Nehmen Sie diese Packungsbeilage oder einige Tabletten mit, damit der Arzt/die Ärztin genau weiss, was Sie eingenommen haben.

Wenn Sie eine Einnahme vergessen haben, holen Sie diese nach, sobald Sie sich daran erinnern. Wenn es jedoch schon fast Zeit für die nächste Einnahme ist, lassen Sie die vergessene Dosis aus. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge (zwei Dosen gleichzeitig) ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Setzen Sie Vipdomet nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin ab. Ihr Blutzuckerspiegel kann ansteigen, wenn Sie die Einnahme von Vipdomet abbrechen.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Vipdomet haben?

Brechen Sie die Einnahme von Vipdomet ab und wenden Sie sich umgehend an einen Arzt/eine Ärztin, wenn Sie eine der folgenden schweren Nebenwirkungen bemerken:

  • Selten kann Metformin, eine der in Vipdomet enthaltenen Substanzen, eine schwere Nebenwirkung, die «Laktatazidose» (Ansammlung von Milchsäure im Blut), verursachen. Laktatazidose ist ein medizinischer Notfall und muss im Spital behandelt werden. Zu den Symptomen gehören: Gefühl von Kälte oder Unwohlsein, schwere Übelkeit mit oder ohne Erbrechen, Magenschmerzen, Muskelschmerzen, langsamer oder unregelmässiger Herzschlag, unerklärlicher Gewichtsverlust oder schnelle Atmung. Sie müssen die Einnahme von Vipdomet sofort abbrechen und einen Arzt/eine Ärztin konsultieren, wenn einige dieser Symptome bei Ihnen auftreten.
  • Allergische Reaktion. Zu den Symptomen gehören: Hautausschlag, Nesselausschlag, Schluck- oder Atemprobleme, Schwellung von Lippen, Gesicht, Hals oder Zunge und Schwächegefühl. Eine schwere allergische Reaktion mit allgemeinem Juckreiz und Hitzegefühl – insbesondere an Kopfhaut, Mund, Hals, Handflächen oder Fusssohlen (Stevens-Johnson-Syndrom) wurde für eine sehr kleine Zahl von Patienten gemeldet.
  • Starke und anhaltende Schmerzen im Oberbauch, die in den Rücken ausstrahlen können, da dies ein Anzeichen einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse sein könnte.
  • Symptome eines niedrigen Blutzuckerspiegels: Zittern, Schwitzen, Angstgefühle, verschwommenes Sehen, Kribbeln in den Lippen, Blässe, Stimmungsveränderung oder Gefühl der Verwirrtheit (Hypoglykämie). Ihr Blutzuckerspiegel kann unter den normalen Wert fallen, lässt sich aber durch die Einnahme von Zucker wieder erhöhen. Es wird empfohlen, immer einige Zuckerstückchen, Süssigkeiten, Kekse oder gesüssten Fruchtsaft dabei zu haben.

Informieren Sie Ihren Arzt/Ihre Ärztin, wenn bei Ihnen folgende Nebenwirkungen auftreten:

Sehr häufige Nebenwirkungen

  • Bauchschmerzen
  • Durchfall
  • Appetitverlust
  • Übelkeit
  • Erbrechen

Häufige Nebenwirkungen

  • Erkältungssymptome wie Halsweh, verstopfte Nase, Müdigkeit, Fieber, Frieren, trockener Husten
  • Hautausschlag
  • juckende Haut mit oder ohne Nesselausschlag
  • Kopfschmerzen
  • Verdauungsstörungen, Sodbrennen
  • Rückenschmerzen
  • Muskel- und Knochenschmerzen
  • Muskelkrämpfe
  • Schlafstörungen
  • metallischer Geschmack im Mund

Sehr seltene Nebenwirkungen

  • verringerte Vitamin-B12-Werte oder Anämie; die Symptome sind Müdigkeit, Lethargie, Schwächegefühl, Kurzatmigkeit
  • Leberprobleme (Hepatitis)

Nebenwirkungen mit unbekannter Häufigkeit

  • erhöhte Leberenzymwerte, die sich in Blutuntersuchungen zeigen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Bewahren Sie Vipdomet ausserhalb der Reichweite von Kindern und bei Raumtemperatur unter 25 °C auf.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Vipdomet enthalten?

1 Filmtablette Vipdomet 12.5 mg/500 mg enthält 12.5 mg Alogliptin als Alogliptinbenzoat und 500 mg Metformin als Metforminhydrochlorid und Hilfsstoffe.

1 Filmtablette Vipdomet 12.5 mg/850 mg enthält 12.5 mg Alogliptin als Alogliptinbenzoat und 850 mg Metformin als Metforminhydrochlorid und Hilfsstoffe.

1 Filmtablette Vipdomet 12.5 mg/1000 mg enthält 12.5 mg Alogliptin als Alogliptinbenzoat und 1000 mg Metformin als Metforminhydrochlorid und Hilfsstoffe.

Zulassungsnummer

62966 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Vipdomet? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Vipdomet 12,5 mg/500 mg: Packungen zu 56 oder 112 Filmtabletten.

Vipdomet 12,5 mg/850 mg: Packungen zu 56 oder 112 Filmtabletten.

Vipdomet 12,5 mg/1000 mg: Packungen zu 56 oder 112 Filmtabletten.

Zulassungsinhaberin

Takeda Pharma AG, Freienbach.

Diese Packungsbeilage wurde im September 2014 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

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