Penicillin Spirig Hc Filmtabl 1 Mio E 12 Stk

Fachinformationen

Zusammensetzung

Filmtabletten

Wirkstoff: Phenoxymethylpenicillinum kalicum.

Hilfsstoffe: Conserv.: E 200 (Sorbinsäure); Excip. pro compr. obducto.

Sirup

Wirkstoff: Phenoxymethylpenicillinum benzathinum tetrahydricum.

Hilfsstoffe: Conserv. E 216, E 218; Aromatica, Color: E 127, Natrii cyclamas, Saccharum 823 mg (= 14 kJ); Excip. ad susp. pro 5 ml.

Galenische Form und Wirkstoffmenge pro Einheit

Filmtabletten: 1 Filmtablette enthält 1 Million U.I. Phenoxymethylpenicillinum kalicum.

Sirup: 5 ml enthalten 500’000 U.I. Phenoxymethylpenicillinum benzathinum. Die Dosierspritze (beiliegend) ist mit 0,2 ml Markierungen versehen; dabei entsprechen 0,2 ml Sirup 20’000 U.I. Phenoxymethylpenicillinum benzathinum. Die maximale Füllmenge beträgt 5 ml (= 500’000 U.I.).

Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten

Leichtere Infektionen durch grampositive penicillinempfindliche Bakterien, insbesondere Angina, Bronchopneumonie, Bronchitis, Tonsillitis, Sinusitis, Otitis media, Erysipel, Impetigo, Pyodermie.

Prophylaxe bei kleinen chirurgischen Eingriffen (Zahnheilkunde), Rezidivprophylaxe des rheumatischen Fiebers.

Offizielle Empfehllungen zum angemessenen Gebrauch von Antibiotika sollen beachtet werden, insbesondere Anwendungsempfehlungen zur Verhinderung der Zunahme der Antibiotikaresistenz.

Dosierung/Anwendung

Sirup vor Gebrauch gut schütteln.

Die Dosierung des Sirups erfolgt mit Hilfe einer Dosierspritze, welche der Packung beiliegt.

Übliche Dosierung

Als Tagesdosen gelten folgende Dosierungsempfehlungen, wobei je nach Erregerempfindlichkeit und Art der Erkrankung auch höhere Dosen erforderlich sein können.

Alter                               Tagesdosis U.I. 
Erwachsene und Kinder ab 12 Jahre   1,6–3,2 Mio.    
Kinder von 6 bis 12 Jahre           600’000–1,5 Mio.
Kinder von 2 bis 6 Jahre            500’000–1,5 Mio.
Kinder bis 2 Jahre                  300’000–1 Mio.  

Bei Erwachsenen und Kindern ab 12 Jahren ist die Tagesdosis auf 3 Einnahmen (Dosisintervall 8 Stunden) zu verteilen. Bei Kindern unter 12 Jahren kann die Tagesdosis auf 3 bis 4 Einnahmen (Dosisintervall 6 bis 8 Stunden) verteilt werden.

Die oben erwähnten tabellarischen Richtwerte entsprechen in etwa folgenden Dosierungen:

Alter                              Tagesdosis       
Erwachsene und Kinder ab 12 Jahre  3× 1 Filmtablette
                                   pro Tag          
Kinder von 6 bis 12 Jahre          6 bis 15 ml Sirup
                                   pro Tag*         
Kinder von 2 bis 6 Jahre           5 bis 15 ml Sirup
                                   pro Tag*         
Kinder bis 2 Jahre                 3 bis 10 ml Sirup
                                   pro Tag*         

* Verteilt auf 3 bis 4 Einnahmen.

Spezielle Dosierungsanweisungen

Bei leichter bis mittelgradiger Niereninsuffizienz ist keine Dosisanpassung erforderlich. Bei Anurie sollte das Do­sis­intervall auf 8 bis 12 Stunden verlängert werden.

Art und Dauer der Anwendung

Penicillin Spirig HC sollte auf nüchternen Magen möglichst 1 Stunde, spätestens aber 30 Minuten vor der Mahlzeit eingenommen werden. Die Tabletten sollen unzerkaut mit Wasser geschluckt und nicht gelutscht werden.

Wie bei allen antibakteriell wirksamen Arzneimitteln sollte die Therapie mit Penicillin Spirig HC nachdem die Krankheitserscheinungen abgeklungen sind und sich eine vorher erhöhte Temperatur normalisiert hat, noch einige Tage fortgesetzt werden, um Rückfälle zu vermeiden.

Bei Streptokokkeninfektionen sollte die Therapie mindestens 10 Tage dauern.

Kontraindikationen

Bekannte Allergie gegen Penicilline, andere β-Lactam-Antibiotika oder andere Bestandteile des Arzneimittels.

Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen

Bei Magen-Darmstörungen (Erbrechen, Durchfälle) sollte Penicillin Spirig HC nicht eingesetzt werden, da keine ausreichende Absorption gewährleistet ist (hier empfiehlt sich eine parenterale Therapie). Da oral verabreichte Antibiotika die Wirksamkeit oraler Kontrazeptiva herabsetzen können, sollten Patientinnen darauf hingewiesen werden, während der Behandlung mit Penicillin V zusätzliche empfängnisverhütende Massnahmen zu treffen. Vorsicht ist ebenfalls geboten bei Neigung zu Allergien und Asthma und bei Patienten mit stark eingeschränkter Leber- und/oder Nierenfunktion (vgl. «Kinetik spezieller Patientengruppen»). Die Antibiotikabehandlung kann zu einem Überwuchern durch nicht empfindliche Keime führen. Die ständige Überwachung des Patienten ist daher unerlässlich. Treten während einer Behandlung neue Bakterien- oder Pilzinfektionen auf, sollte das Arzneimittel abgesetzt und geeignete Massnahmen eingeleitet werden.

Wenn bei schweren Nierenfunktionsstörungen die Kaliumausscheidung betroffen ist, ist zu berücksichtigen, dass in 100 mg Kalium-Phenoxymethylpenicillin (ca. 120’000 U.I.) etwa 0,26 mmol Kalium enthalten sind.

Bei Patienten mit Pfeiffer’schem Drüsenfieber oder lymphatischer Leukämie besteht ein erhöhtes Risiko auf allergische Reaktionen. Deshalb sollte bei solchen Patienten auf eine Therapie mit Penicillinen verzichtet werden.

Interaktionen

Gleichzeitige Gabe von Probenecid führt durch Hemmung der tubulären Sekretion zu höheren und länger anhaltenden Serumkonzentrationen. Die Halbwertszeit wird um den Faktor 2–3 verlängert. Die gleichzeitige Gabe von Penicillin Spirig HC und Indometacin, Phenylbutazon, Salicylaten und Sulfinpyrazon kann zu erhöhten und verlängerten Serumspiegeln führen.

Die Gabe von Penicillinen kann vorübergehend den Plasmaspiegel von Östrogenen und Gestagenen senken. Die Wirkung oraler Kontrazeptiva ist daher unsicher. Die Aufnahme von Penicillin Spirig HC kann bei unmittelbar vorausgegangener oder andauernder Darmsterilisation mit Aminoglykosiden (z.B. Neomycin) vermindert sein. Penicillin sollte nicht gleichzeitig mit bakteriostatischen Antibiotika wie Tetrazyklinen, Sulfonamiden oder Chloramphenicol verwendet werden. Treten Durchfälle auf, so kann die Aufnahme anderer oral verabreichter Arzneimittel gestört und somit deren Wirkung beeinträchtigt werden. Wird Penicillin V zu den Mahlzeiten eingenommen, kommt es zu einer Absorptionsminderung.

Die Penicillin-Serumkonzentration kann durch gleichzeitige Verabreichung von Colestipol erniedrigt werden. Penicillin Spirig HC sollte deshalb mindestens 1 Std. vor oder 4 Std. nach der Einnahme von Colestipol angewendet werden.

Schwangerschaft/Stillzeit

Es liegen keine hinreichenden tierexperimentellen Studien zur Auswirkung auf Schwangerschaft, Embryonalentwicklung, Entwicklung des Föten und/oder die postnatale Entwicklung vor. Das potentielle Risiko für den Menschen ist nicht bekannt.

Während der Schwangerschaft soll das Arzneimittel mit Vorsicht angewendet werden.

Soll Penicillin Spirig HC während der Stillzeit über längere Dauer angewendet werden, soll zur Vermeidung einer Sensibilisierung oder Sprosspilzbesiedelung des Säuglings abgestillt werden.

Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen

Es wurden keine entsprechenden Studien durchgeführt.

Unerwünschte Wirkungen

Wirkungen auf das Blutbild

Sehr selten: Eosinophilie, hämolytische Anämie, Leukopenie, Agranulozytose. Thrombozytopenie und Panzytopenie sind selten.

Immunsystem

Überempfindlichkeitsreaktionen

Während der Behandlung können gelegentlich Überempfindlichkeits-Reaktionen (z.B. Hautausschläge, Juckreiz) auftreten. Sie klingen nach Absetzen des Präparates im Allgemeinen rasch ab. Eine urtikarielle Sofortreaktion zwingt zum Therapieabbruch. Ferner können auftreten: Arzneimittelfieber, Bronchospasmen, Eosinophilie, angioneurotisches Ödem, Larynxödem, Serumkrankheit, hämolytische Anämie, allergische Vaskulitis, Rhinitis und akute Nephritis. Ein anaphylaktischer Schock ist selten, stets aber akut lebensbedrohlich.

In Einzelfällen wurde über das Auftreten schwerer, zum Teil lebensbedrohlicher blasenbildender Hautreaktionen, in der Regel mit Schleimhautbeteiligung berichtet (Stevens-Johnson-Syndrom, Lyell-Syndrom).

Bei Personen mit Neigung zu Überempfindlichkeit ist eher mit allergischen Reaktionen zu rechnen. Diese sind bei oraler Gabe sehr viel seltener als bei parenteraler Applikation von Penicillin V.

Nervensystem

Neurotoxizität: Häufig bei massiver Dosierung (>40 Mega Penicillin), bei Niereninsuffizienz bzw. verminderter Eliminationskapazität älterer Patienten.

Symptome: Tonisch-klonische Krämpfe (0,004%); Enzephalopathie mit Bewusstseinsstörungen.

Gastrointestinale Störungen

Häufig: Gastrointestinale Nebenwirkungen (z.B. Übelkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen, weiche Stühle) zwingen meist nicht zum Absetzen des Arzneimittels. Bei Durchfall und Erbrechen kann die Absorption von Penicillin V verringert werden (evtl. Wechsel auf parenterale Form).

Das Auftreten von schweren und anhaltenden Diarrhöen während oder in den ersten Wochen nach der Therapie kann ein Zeichen für eine pseudomembranöse Colitis sein, wie sie bei der Anwendung zahlreicher Antibiotika beobachtet wird. Eine pseudomembranöse Colitis (Vergiftung mit Clostridium difficile-Toxin) kann lebensbedrohlich sein. Penicillin Spirig HC ist sofort abzusetzen und eine geeignete Therapie (z.B. Vancomycin) einzuleiten. Peristaltikhemmende Präparate sind kontraindiziert.

Häufig kann es zu Stomatitis, Glossitis selten zu Mundtrockenheit und Geschmacksveränderungen kommen.

Leber

Selten kann es zu einem vorübergehenden Anstieg von SGOT und LDH im Serum kommen. Sehr selten wurde auch von einer allergischen hepatotoxischen Reaktion berichtet.

Niere

Sehr selten: Interstitielle Nephritis und Glomerulonephritis, insbesondere bei Langzeitapplikation hoher Dosen.

Sonstige Erscheinungen

Reversible Zahnverfärbungen sind möglich, treten allerdings nur beim Sirup oder bei unsachgemässer Applikation der Tabletten (Kauen bzw. Lutschen) auf.

Überdosierung

Aufgrund der geringen Toxizität von Penicillinen sind toxische Nebenwirkungen nur bei extrem hochdosierter intravenöser Gabe und eingeschränkter Nierenfunktion beobachtet worden.

In seltenen Fällen kann es zu direkten neurotoxischen Erscheinungen z.B. EEG-Veränderungen, Muskelzucken, Krämpfen kommen. Die Therapie muss je nach Symptomen angeordnet werden.

Eigenschaften/Wirkungen

ATC-Code: J01CE02 (Filmtabletten)/J01CE10 (Sirup)

Penicillin V ist ein säurestabiles Oral-Penicillin, Benzathin-Penicillin V eine oral applizierbare Depotform speziell für die Pädiatrie. Wie alle Penicilline hemmt es die Transpeptidase und damit die bakterielle Zellwandsynthese und wirkt deshalb auf proliferierende Keime, nicht jedoch auf Bakterien im Ruhestand, bakterizid. Penicillin V ist in vitro wirksam gegen Kokken, grampositive Bakterien, Spirochäten und gewisse gramnegative Keime.

In vitro Wirkspektrum

Species                                    MHK90    
                                           (mcg/ml) 
Empfindlich:  Staph. aureus                         
              (Beta-Lactamase negativ)     0,05     
              Corynebacterium diphtheriae  0,06–0,3 
              Streptococcus pyogenes (A)  <0,06     
              Streptococcus viridans       0,06–1,5 
              Peptostreptococcus           0,13     
              Actinomyces israelii        <0,06     
              Neisseria gonorrhoeae        0,03–0,06
              Bifidobakterien              0,13     
              Propionibakterien           <0,06     
              Bacteroides                  0,13     
              Fusobakterien               <0,06     
Mässig oder   Clostridien                  0,1–0,6  
unterschied-  Diplococcus pneumoniae       0,02–0,05
lich          Veillonella spp.             4        
empfindlich:  Streptococcus faecalis (D)   1,5–3–6  
              Listeria spp.                0,3–0,6  
              Haemophilus influenzae       3–10     
Resistent:    Klebsiellen                 >250      
              Pseudomonas aeruginosa      >250      
              Enterobakterien             >250      
              Staph. aureus                         
              (Beta-Lactamase positiv)    >250      
              Shigellen                    250      
              E. coli                       50      
              Proteus spp.                >250      
              Salmonellen                  125–250  

Bei durch mässig empfindliche Keime verursachte Infektionen oder bei ungewisser Resistenzsituation ist die Durchführung eines Empfindlichkeitstestes zu empfehlen. Die Empfindlichkeit auf Penicillin V kann anhand von standardisierten Verfahren, wie sie beispielsweise vom Clinical and Laboratory Standards Institute (CLSI) empfohlen werden, mit Disk- (Penicillin-Testblättchen) oder Verdünnungstests bestimmt werden. Dabei gelten die folgenden Empfindlichkeitskriterien:

                      Disktest (10 mcg/ml)          
                      Durchmesser (mm)              
                      Sensibel Intermediär Resistent
Für Staphylokokken    >29      –           <28      
Für Streptokokken                                   
(ausser Enterokokken) >28      20–27       <19      
Für Enterokokken      >15      –           <14      
Für L. monocytogenes  >20      –           <19      
                        Verdünnungstest MHK (mcg/ml)
                        Sensibel      Resistent     
Für Staphylokokken      <0,1          Betalactamase 
Für Streptokokken                                   
(ausser Enterokokken)   <0,12         >4            
Für Enterokokken        –             >16           
Für L. monocytogenes    <2            >4            

Resistenzentwicklung

Eine Resistenzentwicklung während der Behandlung geschieht selten und langsam. Sie kann (z.B. bei Staphylokokken) als Folge einer Penicillinasebildung auftreten. Eine andere Form der Resistenzentwicklung ist die Penicillintoleranz (Veränderung im Zellwandaufbau). Kreuzresistenz besteht zwischen Penicillin V und Penicillin G, Depotpenicillinen und Oralpenicillinen; Resistenz von empfindlichen grampositiven Bakterien kann durch Induktion von Betalaktamasen (inkl. Penicillinasen) entstehen.

Ein Wirkungsantagonismus besteht bei gleichzeitiger Einnahme von bakteriostatisch wirksamen Antibiotika wie z.B. Tetrazyklinen oder Chloramphenicol.

Pharmakokinetik

Absorption

Penicillin Spirig HC wird zu 30 bis 60% resorbiert. Maximale Plasmaspiegel werden innerhalb von 30 bis 60 Minuten erreicht. Sie liegen nach der Einnahme einer Filmtablette 1 Mio. U.I. bei 7 bis 9 U.I./ml. Die Maximalwerte im Serum verlaufen annähernd dosisproportional.

Die Resorption von Phenylmethylpenicillin-Benzathin ist gegenüber dem Kalium-Salz etwas protrahiert.

Die Absorptionsquoten sind bei leerem Magen grösser und verlässlicher als bei der Einnahme nach Mahlzeiten. Bei Säuglingen wird eine verzögerte Absorption beobachtet. Die gleichzeitige Gabe von Laktose und/oder Saccharose verbessert die Absorption.

Distribution

Das Verteilungsvolumen beträgt 0,73 l/kg. Die Plasmaproteinbindung liegt bei 60 bis 80%. Die Gewebskonzentrationen von Penicillin betragen ca. 20 bis 60% der Blutwerte. In ischämischen Geweben werden noch 10 bis 15% der Serumkonzentrationen erreicht. Die Diffusion in den Liquor ist in den üblichen Dosierungen gering und liegt bei entzündeten Meningen bei 10 bis 20%. Bei entzündlichen Prozessen treten ca. 40% der Serumkonzentration in die Pleura-, Perikard- und Synovialflüssigkeit über.

Der Übergang in die Muttermilch ist gering, während bis 50% der Blutkonzentration die Placentaschranke passieren.

Metabolismus

30 bis 55% der aufgenommenen Dosis werden in der Leber metabolisiert, als Hauptmetabolit im Urin findet man die mikrobiologisch inaktive Penicilloylsäure.

Elimination

Die Ausscheidung erfolgt weitgehend renal (80–90%) durch tubuläre Sekretion, davon 20–30% in mikrobiologisch aktiver Form. Die renale Clearance beträgt 400 ml/Minute, die extrarenale Dosisfraktion Q0 0,8. Die Halbwertszeit im Blut liegt bei 45 Minuten.

Kinetik spezieller Patientengruppen

Bei Leber- und Nierenfunktionsstörungen sowie bei Neugeborenen und Säuglingen sind die Eliminationshalbwertszeiten verlängert. Dies ist bei der Wahl des Dosierungsintervalls zu berücksichtigen. Hämo- und Peritonealdialyse beeinflussen die Halbwertszeit geringfügig. Bei Durchfall oder Darmerkrankungen (z.B. Zöliakie) muss mit einer signifikanten Absorptionsverminderung gerechnet werden.

Präklinische Daten

Es sind keine für die Anwendung von Penicillin Spirig HC relevanten präklinischen Daten bekannt.

Sonstige Hinweise

Beeinflussung diagnostischer Methoden

Unter der Therapie mit Penicillinpräparaten können die nicht enzymatischen Harnzuckerbestimmungen sowie der Urobilinogennachweis falsch positiv ausfallen.

Haltbarkeit

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP.» bezeichneten Datum verwendet werden.

Besondere Lagerungshinweise

Für Kinder unerreichbar aufbewahren.

Die Filmtabletten bei Raumtemperatur (15–25 °C), in der Originalpackung vor Feuchtigkeit geschützt aufbewahren.

Den Sirup im Kühlschrank (2–8 °C) in der Originalpackung aufbewahren.

Die Flasche stets gut verschlossen halten.

Hinweise zur Handhabung

Sirup vor Gebrauch gut schütteln.

Die Dosierung des Sirups erfolgt mit Hilfe einer Dosierspritze, welche der Packung beiliegt. Zur Einnahme die abgemessene Sirup-Menge auf einen Löffel oder in ein Glas geben. Die Dosierspritze nach Gebrauch unter mehrmaligem Füllen und Entleeren mit Leitungswasser reinigen.

Zulassungsnummer

36631, 37911 (Swissmedic).

Zulassungsinhaberin

Spirig HealthCare AG, 4622 Egerkingen.

Stand der Information

April 2010.

Verwendung dieser Informationen

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