Coversum N Combi Filmtabl 10/2.5 Mg 30 Stk
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Dieses Medikament gehört zur Abgabekategorie B und ist daher rezeptpflichtig. Wenn Sie von einem Arzt ein Rezept erhalten haben, können Sie uns dieses per Post senden worauf wir Ihnen das Medikament zuschicken werden.Genauere Informationen

Was ist Coversum N Combi 10/2.5 mg und wann wird es angewendet?

Bei Coversum N Combi 10/2.5 mg handelt es sich um eine feste Kombination aus zwei Wirkstoffen, nämlich Perindopril und Indapamid. Dieses Arzneimittel ist ein Antihypertensivum und somit zur Behandlung arterieller Hypertonie (Bluthochdruck) bestimmt.

Coversum N Combi 10/2.5 mg wird Patienten verordnet, die bereits mit Perindopril und Indapamid in getrennter Form behandelt werden und die dank der Verwendung von Coversum N Combi 10/2.5 mg nur noch eine, die Inhaltsstoffe beider Arzneimittel enthaltende Tablette einnehmen müssen.

Perindopril gehört der Arzneimittelklasse der Angiotensin Converting Enzyme-Hemmer (ACE-Hemmer) an. Solche Arzneimittel tragen zur Erweiterung der Blutgefässe bei und erleichtern somit die Arbeit des Herzens, die darin besteht, das Blut in die Gefässe zu befördern. Indapamid ist ein Diuretikum. Diuretika erhöhen die von den Nieren produzierte Urinmenge. Indapamid unterscheidet sich von anderen Diuretika jedoch dadurch, dass es nur eine leichte Erhöhung der produzierten Urinmenge bewirkt. Gemeinsam Verringern und regulieren beide Wirkstoffe den Blutdruck.

Was sollte dazu beachtet werden?

Coversum N Combi 10/2.5 mg enthält Lactose (eine Art Zucker). Sollte Sie Ihr Arzt oder Ihre Ärztin bereits darauf aufmerksam gemacht haben, dass Sie gewisse Zucker nicht vertragen, müssen Sie ihn oder sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels um Rat fragen.

Wann darf Coversum N Combi 10/2.5 mg nicht angewendet werden?

In den folgenden Fällen darf Coversum N Combi 10/2.5 mg nicht eingenommen werden:

  • wenn Sie eine Überempfindlichkeit gegenüber Perindopril oder andere ACE-Hemmer, gegenüber Indapamid oder andere Sulfamide bzw. gegenüber einem der anderen in Coversum N Combi 10/2.5 mg enthaltenen Inhaltsstoffe (aufgelistet im Abschnitt «Was ist in Coversum N Combi 10/2.5 mg enthalten?») aufweisen,
  • wenn Sie in der Vergangenheit bei einer Behandlung mit ACE-Hemmern bereits Symptome wie pfeifender Atem, Anschwellen des Gesichts oder der Zunge, intensiver Juckreiz oder schwerer Hautausschlag beobachten konnten oder wenn Sie oder ein Mitglied Ihrer Familie unter beliebigen Umständen bereits solche Symptome (bekannt unter der Bezeichnung Angioödem) aufgewiesen haben,
  • wenn Sie ein schweres Leberleiden haben oder unter hepatischer Enzephalopathie (degenerative Erkrankung des Gehirns) leiden,
  • wenn Sie eine Störung der Nierenfunktion aufweisen oder Dialysepatient sind,
  • wenn Sie einen niedrigen Kaliumspiegel im Blut aufweisen,
  • wenn Verdacht auf unbehandelte Herzdekompensation besteht (bedeutende Wasseransammlung, Atemschwierigkeiten),
  • wenn Sie schwanger sind (siehe Abschnitt «Darf Coversum N Combi 10/2.5 mg während der Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?»),
  • wenn Sie stillen,
  • wenn Sie an Diabetes (Typ 1 oder Typ 2) oder an Niereninsuffizienz leiden und Sie mit Aliskiren (z.B. Rasilez) oder einem Aliskiren-haltigen Arzneimittel behandelt werden.

Wann ist bei der Einnahme von Coversum N Combi 10/2.5 mg Vorsicht geboten?

In den folgenden Fällen sollten Sie vor der Verwendung von Coversum N Combi 10/2.5 mg Ihren Arzt oder Ihre Ärztin verständigen:

  • wenn Sie eine Aortenstenose (Verengung des wichtigsten vom Herzen ausgehenden Blutgefässes), eine hypertrophe Kardiomyopathie (Herzmuskelerkrankung) oder eine Stenose der Nierenarterie (Verengung der das Blut in die Nieren transportierende Arterie) aufweisen,
  • bei sonstigen Herzerkrankungen,
  • wenn Sie Nierenprobleme haben,
  • bei Leberleiden,
  • wenn Sie an einer Kollagenerkrankung (Hautkrankheit) wie Lupus Erythematodes in disseminierter Form oder Sklerodermie leiden,
  • wenn Sie unter Arteriosklerose (Arterienverkalkung) leiden,
  • wenn Sie unter Hyperparathyreose (Hyperaktivität der Nebenschilddrüse) leiden,
  • bei Gicht,
  • wenn Sie Diabetiker sind,
  • wenn Sie eine salzarme Diät einhalten oder kaliumhaltige Salzersatzprodukte verwenden oder wenn Sie andere Arzneimittel, die den Kaliumspiegel im Blut erhöhen, einnehmen (siehe Abschnitt «Einnahme anderer Arzneimittel»),
  • wenn Sie Lithium oder kaliumsparende Diuretika (Spironolacton, Triamteren) einnehmen, da die gleichzeitige Verwendung dieser Produkte mit Coversum N Combi 10/2.5 mg zu vermeiden ist (siehe «Einnahme anderer Arzneimittel»),
  • wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck anwenden:
    • einen «Angiotensin II-Rezeptorantagonisten» (ARA II) (auch bekannt unter dem Namen Sartane – zum Beispiel Valsartan, Telmisartan, Irbesartan), besonders wenn Sie aufgrund eines Diabetes Nierenprobleme haben,
    • Aliskiren.

Unter Umständen wird Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin regelmässige Kontrollen Ihrer Nierenfunktionen, Ihres arteriellen Blutdrucks und der Elektrolytspiegel (z.B. von Kalium) in Ihrem Blut anordnen. Siehe auch die Informationen im Abschnitt «Wann darf Coversum N Combi 10/2.5 mg nicht angewendet werden?».

  • wenn Sie eine ältere Person sind,
  • wenn Sie eine Galaktosämie, einen Lapp-Laktase-Mangel, eine Glukose- und Galaktose-Malabsorption haben,
  • wenn Sie eine erhöhte Empfindlichkeit der Haut gegenüber Sonnenlicht haben,
  • wenn Sie eine schwere allergische Reaktion haben mit Symptomen wie Anschwellen des Gesichts, der Lippen, des Mundes, der Zunge oder der Kehle, Atembeschwerden (Angioödem); dies kann zu jedem Zeitpunkt während der Therapie auftreten. Wenn Sie solche Symptome feststellen, müssen Sie die Einnahme des Arzneimittels sofort unterbrechen und mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin Kontakt aufnehmen.

Das Angioödem kann bei Patienten mit ethnischer Herkunft aus Afrika häufiger auftreten.

Bei Verdacht auf Schwangerschaft (oder geplanter Schwangerschaft) ist ebenfalls der Arzt oder die Ärztin zu verständigen.

Auch in den folgenden Fällen sollten Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin oder das Pflegepersonal darüber in Kenntnis setzen, dass Sie Coversum N Combi 10/2.5 mg einnehmen:

  • im Falle einer geplanten Anästhesie und/oder Operation,
  • wenn Sie in der jüngeren Vergangenheit unter Durchfall oder Erbrechen gelitten haben oder dehydriert sind,
  • wenn Sie sich einer Dialyse oder einer LDL-Apherese (das heisst einer maschinellen Entfernung des in Ihrem Blut enthaltenen Cholesterins) unterziehen müssen,
  • wenn Sie sich einer Desensibilisierungsbehandlung zur Verringerung der allergischen Reaktion auf Bienen oder Wespenstiche unterziehen müssen,
  • wenn Sie sich einer ärztlichen Untersuchung unterziehen müssen, die die Injektion eines jodhaltigen Kontrastmittels (einer Substanz, die die Organe, wie beispielsweise die Nieren oder den Magen für Röntgenstrahlen sichtbar macht) unterziehen müssen,
  • wenn Sie Hämodialysepatient sind. Im Falle einer Dialyse informieren Sie bitte den Arzt bzw. die Ärztin und seine/ihre Mitarbeiter bzw. seine/ihre Mitarbeiterinnen über Ihre Behandlung mit ACE-Hemmern; die Verwendung gewisser Membranfilter ist dann nicht möglich.

Sportler müssen darauf aufmerksam gemacht werden, dass Coversum N Combi 10/2.5 mg einen Wirkstoff (Indapamid) enthält, der bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen kann.

Einnahme anderer Arzneimittel

Wenn Sie ein anderes Arzneimittel einnehmen oder in der jüngeren Vergangenheit eingenommen haben, selbst wenn es sich hierbei um ein rezeptfreies Arzneimittel handelt, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker, bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin hierüber in Kenntnis setzen.

Vermeiden Sie die Einnahme von Coversum N Combi 10/2.5 mg in Kombination mit:

  • Lithium (zur Behandlung von manisch-depressiven Erkrankungen),
  • Aliskiren (Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck),
  • kaliumsparenden Diuretika, die in der Behandlung von Herzinsuffizienz eingesetzt werden (Spironolacton, Triamteren, Amilorid, Eplerenon), Kaliumsalzen,
  • Estramustin (zur Krebsbehandlung verwendet),
  • anderen zur Behandlung des Bluthochdrucks verwendeten Arzneimitteln, einschliesslich Angiotensin Converting Enzyme-Hemmern und Angiotensin-Rezeptorantagonisten, Diuretika (Arzneimittel, welche die von der Niere produzierte Urinmenge steigern),
  • iodierten Kontrastmitteln,
  • Vasodilatatoren, einschliesslich Nitratderivaten (Arzneimitteln, die eine Erweiterung der Blutgefässe bewirken),
  • Arzneimitteln zur Behandlung von Kollaps oder Asthma (Ephedrin, Noradrenalin oder Adrenalin),
  • 10/2.5 mg – Procainamid (zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen),
  • Allopurinol (zur Behandlung von Gicht),
  • Terfenadin, Mizolastin oder Astemizol (Antihistaminika zur Behandlung von Heuschnupfen oder Allergien),
  • Corticosteroide zur Behandlung unterschiedlicher Störungen, darunter schweres Asthma und Polyarthritis,
  • Immunsuppressiva zur Behandlung von Autoimmunerkrankungen oder im Anschluss an eine Transplantation zur Verhinderung von Abstossungsreaktionen (z.B.: Ciclosporin, Tacrolimus),
  • Arzneimittel zur Krebsbehandlung,
  • Erythromycin intravenös (ein Antibiotikum),
  • Halofantrin (zur Behandlung bestimmter Formen von Malaria),
  • Pentamidin (zur Behandlung von Pneumonien),
  • Goldsalzen, insbesondere bei intravenöser Verabreichung (symptomatische Behandlung von rheumatoider Arthritis),
  • Vincamin (zur Behandlung symptomatischer kognitiver Störungen bei älteren Patienten einschliesslich Gedächtnisverlust),
  • Bepridil (zur Behandlung von Angina Pectoris),
  • Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen (z.B.: Quinidin, Hydroquinidin, Disopyramid, Amiodaron, Sotalol),
  • Digoxin (zur Behandlung von Herzleiden),
  • Baclofen (zur Behandlung von Muskelstarre bei Krankheiten wie Multiple Sklerose),
  • Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes wie Insulin, Metformin oder Gliptine,
  • Kalzium,
  • anregende Laxativa (z.B.: Senna),
  • nicht steroide Antirheumatika (z.B.: Ibuprofen), COX-2-Hemmer oder hohe Dosen von Salicylaten (z.B.: Aspirin),
  • Amphotericin B IV (zur Behandlung schwerer Pilzinfektionen),
  • Arzneimittel zur Behandlung von geistigen Störungen wie Depressionen, Angstzuständen, Schizophrenie, usw. (z.B. trizyklische Antidepressiva, Neuroleptika),
  • Tetracosactid (zur Behandlung der Crohnschen Krankheit),
  • Trimethoprim (zur Behandlung gewisser Infektionen),
  • Heparin (Arzneimittel zur Blutverdünnung),
  • Sultoprid (Antipsychotikum),
  • Moxifloxacin, Sparfloxacin (Antibiotika zur Infektionsbehandlung),
  • Methadon.

Coversum N Combi 10/2.5 mg beeinträchtigt im Allgemeinen nicht die Aufmerksamkeit. Bei einigen Patienten können jedoch individuelle Reaktionen wie Schwindel oder Müdigkeit aufgrund einer Senkung des Blutdrucks auftreten. In diesem Fall kann Ihre Fahrtüchtigkeit oder Ihre Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt werden.

Darf Coversum N Combi 10/2.5 mg während der Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin um Rat.

Setzen Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin in Kenntnis, wenn Sie den Verdacht haben, schwanger zu sein (oder eine Schwangerschaft planen). Coversum N Combi 10/2.5 mg darf während der Schwangerschaft nicht verwendet werden.

Ihr Arzt oder Ihre Ärztin wird Ihnen in der Regel dazu raten, Coversum N Combi 10/2.5 mg im Falle einer Schwangerschaft abzusetzen.

Wenn Sie während der Behandlung mit Coversum N Combi 10/2.5 mg feststellen dass Sie schwanger sind, müssen Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin hierüber unverzüglich in Kenntnis setzen.

Coversum N Combi 10/2.5 mg darf während der Stillzeit nicht eingenommen werden.

Sprechen Sie sofort mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin.

Wie verwenden Sie Coversum N Combi 10/2.5 mg?

Über die Verwendung und Arzneimittelsicherheit von Coversum N Combi 10/2.5 mg bei Kindern und Jugendlichen liegen keine ausreichenden Informationen vor. Deshalb wird dieses Arzneimittel für Kinder und Jugendliche nicht empfohlen.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Die Tablette ist mit einem Glas Wasser, möglichst morgens und vor dem Essen einzunehmen. Dieses Arzneimittel ist für Patienten bestimmt, die bereits mit Perindopril und Indapamid in Form getrennter Tabletten behandelt werden.

Die Wochentage sind auf der Pillendose angegeben. Mit dem Pfeil auf dem Deckel können Sie die tägliche Einnahme kontrollieren.

Wenn Sie mehr Coversum N Combi 10/2.5 mg als verordnet eingenommen haben

Wenn Sie zu viele Tabletten eingenommen haben, nehmen Sie sofort mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin oder dem nächsten Krankenhaus Kontakt auf.

Die wahrscheinlichste Reaktion auf eine Überdosierung ist erniedrigter Blutdruck (Hypotonie).

Bei bedeutender Hypotonie (in Verbindung mit Übelkeit, Erbrechen, Krämpfen, Schwindel, Schläfrigkeit, Verwirrung und einer mehr oder weniger starken Verminderung der durch die Nieren produzierten Urinmenge), legen Sie sich hin und lagern Sie die Beine hoch.

Wenn Sie die Einnahme von Coversum N Combi 10/2.5 mg vergessen haben

Es ist wichtig, Ihr Arzneimittel täglich einzunehmen, denn eine regelmässige Behandlung ist wirksamer. Sollten Sie jedoch doch einmal eine Einnahme von Coversum N Combi 10/2.5 mg vergessen haben, nehmen Sie ganz einfach Ihre Behandlung am darauffolgenden Tag wie gewohnt wieder auf.

Nehmen Sie keinesfalls eine doppelte Dosis, um die vergessene Dosis auszugleichen.

Absetzen von Coversum N Combi 10/2.5 mg

Da Bluthochdruck in der Regel eine langfristige Behandlung erfordert, müssen Sie vor dem Absetzen der Behandlung Ihren Arzt oder Ihre Ärztin um Rat fragen.

Für alle weiteren Fragen zur Verwendung dieses Arzneimittels, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Coversum N Combi 10/2.5 mg haben?

Bei der Verwendung von Coversum N Combi 10/2.5 mg können Nebenwirkungen auftreten.

Wenn Sie eine der folgenden Nebenwirkungen feststellen, müssen Sie die Einnahme des Arzneimittels sofort unterbrechen und mit Ihrem Arzt Kontakt aufnehmen:

  • Bronchospasmen (Engegefühl in der Brust, lauter und kurzer Atem) (gelegentlich, kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen),
  • Anschwellen des Gesichts, der Arme oder Beine, der Lippen, des Mundes, der Zunge oder der Kehle, Atemnot, (gelegentlich, kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen),
  • schwere Hautreaktionen, insbesondere starker Hautausschlag, Nesselsucht, Hautrötung am ganzen Körper, starker Juckreiz, Bläschenbildung, anschwellende und sich schälende Haut, Schleimhautentzündungen (Stevens Johnson-Syndrom) oder andere allergische Reaktionen (sehr selten, kann bis zu 1 von 10'000 Behandelten betreffen),
  • Herz-Kreislaufstörungen (unregelmässiger Herzschlag, Angina pectoris, Herzanfall) (sehr selten, kann bis zu 1 von 10'000 Behandelten betreffen).

Zu den möglichen unerwünschten Arzneimittelwirkungen zählen nach abnehmender Häufigkeit:

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen): Kopfschmerzen, Benommenheit, Schwindel, Parästhesie, Sehstörungen, Ohrensausen, tiefer arterieller Blutdruck (Hypotonie), Husten, Atemlosigkeit, Magen-Darm-Beschwerden (Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, gestörtes Geschmacksempfinden, Mundtrockenheit, Dyspepsie oder Verdauungsstörungen, Durchfall, Verstopfung), allergische Reaktionen (wie Hautausschlag, Juckreiz), Muskelkrämpfe, Müdigkeit.

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen): Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen, allergische Reaktionen vor allem der Haut bei Patienten mit einer Neigung zu Allergien oder Asthma, Nesselsucht, Purpura (rote Punkte auf der Haut), Schwellungen und Blasenbildung auf der Haut, Nierenprobleme, Impotenz, Schwitzen, Eosinophilie (übermässige Vermehrung bestimmter weisser Blutkörperchen), Veränderung der biologischen Parameter wie erhöhter Kaliumspiegel im Blut (reversibel beim Absetzen der Behandlung) oder niedriger Natriumspiegel, Schläfrigkeit, Ohnmacht, Palpitation (spürbares Herzklopfen), Tachykardie (Pulsbeschleunigung), Hypoglykämie (sehr niedriger Blutzuckerspiegel) bei Diabetespatienten, Vaskulitis (Blutgefässentzündung), Photosensibilität (erhöhte Empfindlichkeit der Haut auf Sonnenlicht), Arthralgie (Gelenkschmerzen), Myalgien (Muskelschmerzen), Brustschmerzen, Unwohlsein, peripheres Ödem, Fieber, erhöhter Harnstoffspiegel im Blut und erhöhter Kreatininspiegel im Blut, Stürze. Möglichkeit der Verschlimmerung eines vorbestehenden akuten disseminierten Lupus erythematodes (Kollagenkrankheit).

Selten (kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen): Veränderung der biologischen Parameter: erhöhte Leberenzym- und Bilirubinwerte, erhöhter Kalziumblutspiegel.

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10'000 Behandelten betreffen): Verwirrung, eosinophile Pneumonie (eine seltene Form der Pneumonie), Rhinitis (verstopfte oder laufende Nase), akute Niereninsuffizienz, Veränderungen im Blutbild wie verminderte Zahl weisser und roter Blutkörperchen, verminderte Hämoglobinwerte, verminderte Blutplättchenzahl, Leberfunktionsstörungen, Entzündung der Bauchspeicheldrüse (mit starken Bauch- und Rückenschmerzen als Folge), Schlaganfall.

Häufigkeit unbestimmt (Häufigkeit konnte aufgrund der verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden): Kurzsichtigkeit, verschwommene Sicht, Erhöhung des Blutzuckerspiegels.

Störungen des Blutbilds, Beeinträchtigungen der Leber-, Nieren- und Bauchspeicheldrüsenfunktion sowie Veränderungen der Laborparameter (Bluttests) können ebenfalls auftreten. Ihr Arzt oder Ihre Ärztin kann Laboruntersuchungen veranlassen, um diese Parameter zu kontrollieren.

Sollten Sie eine der als schwer eingestuften unerwünschten Arzneimittelwirkungen bei sich beobachten oder wenn sie unerwünschte Ereignisse bemerken, die nicht in dieser Packungsbeilage aufgeführt sind, informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin.

Was ist ferner zu beachten?

Das Arzneimittel ist ausserhalb der Reichweite und Sichtweite von Kindern aufzubewahren.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Aufbewahrung/Lagerung

Die Pillendose sorgfältig verschlossen, vor Feuchtigkeit geschützt aufbewahren (den Behälter zum Schutz vor Feuchtigkeit fest verschlossen halten) und bei Temperaturen nicht über 30 °C lagern. In der äusseren Originalverpackung aufbewahren. Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren. Die Wochentage sind auf der Pillendose angegeben. Mit dem Pfeil auf dem Deckel können Sie die tägliche Einnahme kontrollieren.

Nach Abschluss der Behandlung die übrigbleibenden Arzneimittel an den Ort Ihres Kaufs (Arzt, Apotheke) zurückbringen, um deren ordnungsgemässe Entsorgung zu gewährleisten.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, die über eine ausführliche Fachinformation verfügen.

Was ist in Coversum N Combi 10/2.5 mg enthalten?

1 Filmtablette enthält 10 mg Perindopril Arginin (entsprechend 6.79 mg Perindopril) und 2.5 mg Indapamid als Wirkstoffe.

Die weiteren Inhaltsstoffe sind:

Tablettenkern: Lactose-Monohydrat, Magnesiumstearat (E470B), Maltodextrin, hydrophobe kolloidale Kieselsäure (E551), Natrium Carboxymethylstärke (Typ A).

Tablettenfilm: Glycerol (E422), Hypromellose (E464), Makrogol 6000, Magnesiumstearat (E470B), Titandioxyd (E171).

Zulassungsnummer

59446 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Coversum N Combi 10/2.5 mg? Welche Packungen sind erhältlich?

In der Apotheke gegen ärztliches Rezept.

Coversum N Combi 10/2.5 mg: Packung zu 30 Filmtabletten in Pillendose.

Coversum N Combi 10/2.5 mg: Grosspackung zu 90 Filmtabletten mit 3 Pillendosen zu je 30 Filmtabletten.

Zulassungsinhaberin

Servier (Suisse) SA, 1242 Satigny.

Diese Packungsbeilage wurde im Mai 2015 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

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