Trisequens N Filmtabl 28 Stk
Trisequens N Filmtabl 28 StkTrisequens N Filmtabl 28 Stk

Trisequens N Filmtabl 28 Stk

17.70 Fr.

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Dieses Medikament gehört zur Abgabekategorie B und ist daher rezeptpflichtig. Wenn Sie von einem Arzt ein Rezept erhalten haben, können Sie uns dieses per Post senden worauf wir Ihnen das Medikament zuschicken werden.Genauere Informationen

Was ist Trisequens N und wann wird es angewendet?

Durch den Abfall der Geschlechtshormonspiegel treten oft die sogenannten typischen und unangenehmen Wechseljahrbeschwerden auf: Hitzewallungen, depressive Verstimmungen, Reizbarkeit, Schlafstörungen, Schwindelgefühl, Blasenbeschwerden und trockene Scheide. Diese Symptome können durch die Einnahme von Trisequens N gelindert oder behoben werden. Stimmungsschwankungen oder depressive Zustände werden durch Trisequens N allerdings nur dann günstig beeinflusst, wenn sie im Zusammenhang mit Hitzewallungen auftreten.

Neben den oben beschriebenen, meistens nur kürzere Zeit, zum Teil aber auch jahrelang anhaltenden Wechseljahrbeschwerden kann der Mangel an körpereigenen Estrogenen auch zu langfristigen Störungen führen, z.B. Osteoporose (Entkalkung des Knochens mit erhöhtem Risiko von Knochenbrüchen). Trisequens N kann als Vorbeugung einer Osteoporose (Knochenschwund) von Frauen eingenommen werden, bei denen ein hohes Risiko für zukünftige Knochenbrüche besteht und die andere zu diesem Zweck angewendete Arzneimittel nicht vertragen haben oder nicht anwenden dürfen.

Trisequens N ist ein sogenanntes dreiphasiges Kombinationspräparat, das bei Patientinnen mit intakter Gebärmutter zur Hormonersatzbehandlung (Hormonsubstitutionstherapie) verwendet wird. Es enthält zwei weibliche Geschlechtshormone, die unter der Bezeichnung Estradiol (ein sogenanntes Estrogen) und Norethisteronacetat (ein sogenanntes Gestagen) bekannt sind. Der Wirkstoff Estradiol ist mit dem natürlichen, von den Eierstöcken produzierten weiblichen Geschlechtshormon, identisch. Norethisteronacetat hat eine ähnliche Wirkung wie das natürliche Gestagen Progesteron.

Die Zugabe des zweiten Hormons, d.h. des Gestagens Norethisteronacetat, in der mittleren Phase des Einnahmezyklus bewirkt eine Abstossung der Gebärmutterschleimhaut. Damit wird die Gebärmutterschleimhaut vor den Folgen einer Überstimulation, wie sie die alleinige Verabreichung eines Estrogens verursachen kann, geschützt. Bei der Mehrheit der Patientinnen wird dabei eine regelmässige monatliche Entzugsblutung ausgelöst.

Die geringe Menge von Estradiol in der dritten Phase von Trisequens N verhindert das Wiederaufleben der klimakterischen Beschwerden in den letzten Tagen des Zyklus. Mit Trisequens N wird der natürliche Menstruationszyklus der Frau nachgeahmt.

Die ersten Anzeichen für die Wirkung von Trisequens N sollten bereits während den ersten Wochen der Behandlung spürbar sein und eine laufende Besserung der Wechseljahrbeschwerden wird im weiteren Verlauf eintreten. Sollten nach den ersten drei Behandlungsmonaten weiterhin unakzeptable Beschwerden vorhanden sein, kann Ihnen Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin möglicherweise eine höhere Dosierung zur Behandlung verschreiben.

Die Erfahrung bei der Behandlung von Frauen über 65 Jahren ist beschränkt.

Auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin.

Was sollte dazu beachtet werden?

Eine Hormonersatztherapie (HRT) kann mit erhöhten Risiken wie Brustkrebs, Herz-Kreislauferkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall, venösen Thrombosen und Lungenembolien (Blutgerinnsel) verbunden werden. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird mit Ihnen diese Risiken besprechen und gegenüber dem erwarteten Nutzen abwägen.

Beachten Sie, dass Trisequens N keine empfängnisverhütende Wirkung hat.

Melden Sie sich bei Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin zur jährlichen gynäkologischen Kontrolluntersuchung.

Wann darf Trisequens N nicht angewendet werden?

Teilen Sie Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin mit, wenn eine der folgenden Situationen auf Sie zutrifft, da Sie Trisequens N in diesem Fall nicht einnehmen dürfen:

  • falls Sie Brustkrebs haben oder hatten, oder falls ein solcher Verdacht vorliegt
  • falls Sie einen Sexualhormon-abhängigen Tumor (z.B. Krebs der Gebärmutterschleimhaut) haben oder hatten oder dieser bei Ihnen vermutet wird
  • falls Sie ein übermässiges Wachstum der Gebärmutterschleimhaut (Endometriumshyperplasie) haben, welche unbehandelt ist
  • falls Sie ungewöhnliche, nicht abgeklärte Scheidenblutungen haben
  • falls Sie gutartige oder bösartige Lebertumore hatten oder haben
  • falls Sie eine Lebererkrankung haben oder hatten und sich die Werte Ihrer Lebertests noch nicht normalisiert haben
  • falls Sie ein Blutgerinnsel in den Blutgefässen der Beine oder Lunge (z.B. tiefe Venenthrombose oder Lungenembolie) haben oder hatten oder falls bei Ihnen ein erhöhtes Risiko für solche Erkrankungen bekannt ist (z.B. falls Sie eine Blutgerinnungsstörung haben (Thrombophilie-Störung wie z.B. Protein C-, Protein S- oder Antithrombin-Mangel)
  • falls Sie kürzlich einen Herzinfarkt, Schlaganfall hatten oder Angina pectoris haben oder hatten
  • falls Sie an Porphyrie (eine seltene erbliche Stoffwechselerkrankung mit Störung der Bildung des roten Blutfarbstoffs) leiden
  • falls Sie schwanger sind bzw. vermuten, schwanger zu sein, sowie während der Stillzeit
  • falls Sie allergisch bzw. überempfindlich auf Estradiol, Norethisteronacetat oder irgendeinen anderen Inhaltsstoff von Trisequens N reagieren

Wann ist bei der Einnahme von Trisequens N Vorsicht geboten?

Bevor Sie mit der Einnahme von Trisequens N beginnen, wird Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin Sie über die Risiken und Vorteile der Behandlung informieren (siehe dazu auch «Welche Nebenwirkungen kann Trisequens N haben?»). Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird sowohl vor Beginn als auch während der Behandlung regelmässig beurteilen, ob Trisequens N für Ihre Behandlung geeignet ist und mit Ihnen die niedrigste wirksame Dosierung und die kürzest mögliche Behandlungsdauer ermitteln.

Dazu gehören auch die Erfassung der persönlichen und familiären Krankengeschichte sowie die Beurteilung des allgemeinen Gesundheitszustandes.

Zusätzlich zu regelmässigen Kontrolluntersuchungen bei Ihrem Arzt bzw. bei Ihrer Ärztin, bei welchen unter anderem auch Vorsorgeuntersuchungen der Brüste (ggf. einschliesslich Mammographie) und Gebärmutterhalsabstriche durchgeführt werden, denken Sie bitte daran Ihre Brüste regelmässig auf jegliche Veränderungen hin zu kontrollieren: z.B. eine Wölbung oder Vertiefung der Haut, Veränderungen an der Brustwarze oder jegliche Art von Knoten, die Sie sehen oder fühlen können. Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin über jede Veränderung in Ihrer Brust.

Falls eine der folgenden Erkrankungen bei Ihnen vorliegt oder vorlag, dürfen Sie Trisequens N möglicherweise nur unter bestimmten Voraussetzungen und unter sorgfältiger Überwachung durch den Arzt bzw. durch die Ärztin einnehmen, da diese Beschwerden während der Behandlung mit Trisequens N erneut auftreten oder sich verschlechtern könnten, insbesondere:

  • falls bei Ihnen Risikofaktoren für Sexualhormon-abhängige Tumore vorliegen, z.B. Brustkrebs bei Verwandten 1. Grades
  • gutartige Brustveränderung
  • übermässiges Wachstum der Gebärmutterschleimhaut Endometriumhyperplasie
  • Leiomyome (gutartige Gebärmuttertumore) oder Endometriose (eine Erkrankung, bei der Gebärmutterschleimhautgewebe auch ausserhalb der Gebärmutter vorkommt und dabei Schmerzen verursacht
  • vorhandene Risikofaktoren für thromboembolische Erkrankungen (Bildung von Blutgerinnseln in Blutgefässen)
  • Migräne oder (starke) Kopfschmerzen
  • Bluthochdruck;
  • Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) mit oder ohne Gefässbeteiligung
  • Lebererkrankungen (z.B. Leberadenom, das ist ein gutartiger Lebertumor)
  • Gallensteinleiden
  • Asthma
  • Epilepsie
  • systemischer Lupus erythematodes (eine Autoimmunerkrankung)
  • Chorea minor (eine Erkrankung mit Bewegungsstörungen)
  • Gehörverlust (Otosklerose)
  • Herz- und Nierenschwäche
  • schwere chronische Depressionen
  • Fettstoffwechselstörungen
  • gutartige Geschwulst der Hirnanhangsdrüse (Prolaktinom)
  • juckende Schwellung der Haut (Angioödem)
  • dunkle Verfärbung der Haut (Chloasma). Wenn Sie eine Neigung zur Bildung dieser haben, sollten Sie sich während der Therapie nicht der Sonne oder anderer ultravioletter Strahlung aussetzen.

Wenn bei Ihnen eine Blutuntersuchung durchgeführt werden soll, teilen Sie Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin bitte mit, dass Sie Trisequens N einnehmen. Estrogen kann die Resultate beeinflussen.

Falls Sie sich einer Operation unterziehen werden, besprechen Sie dies mit Ihrem Arzt bzw. mit Ihrer Ärztin. Es kann erforderlich sein, dass Sie die Einnahme dieser Tabletten 4 bis 6 Wochen vor der Operation einstellen, um das Risiko der Bildung von Blutgerinnseln zu reduzieren. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird Ihnen sagen, wann Sie die Behandlung fortsetzen können.

Die Behandlung mit Trisequens N sollte sofort abgebrochen werden bei:

  • venösen oder arteriellen thromboembolischen Erkrankungen (Bildung von Blutgerinnseln in Blutgefässen). Dies kann sich durch Schmerzen in den Beinen, Schmerzen im Brustkorb, Husten, Atemnot (Lungenembolie), Herzinfarkt, Schlaganfall äussern.
  • erstmaligem Auftreten migräneartiger oder häufigerem Auftreten ungewohnt starker Kopfschmerzen
  • plötzlichem teilweisen oder totalen Sehverlust oder plötzlich auftretender Verwölbung des Augapfels (Exophthalmus) oder von Doppelbildern
  • plötzlichen Hörstörungen
  • deutlichem Blutdruckanstieg
  • Gelbsucht, Leberentzündung oder einer Verschlechterung der Leberfunktion
  • erkennbarem Wachstum von gutartigen Tumoren der Gebärmutter (Myome)
  • Zunahme epileptischer Anfälle
  • Schwangerschaft

Suchen Sie in einem solchen Fall sofort einen Arzt bzw. eine Ärztin auf. Setzen Sie die HRT ab, bis Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin Ihnen sagt, dass Sie sie wieder fortsetzen können.

Tumorerkrankungen

Brustkrebs

In verschiedenen wissenschaftlichen Untersuchungen wurde berichtet, dass das Risiko für Brustkrebs bei Frauen, die länger als 5 Jahre eine HRT anwenden, leicht erhöht ist. Dieses erhöhte Risiko nimmt in den ersten fünf Jahren nach dem Absetzen der Hormonsubstitution langsam ab und ist dann wieder vergleichbar mit demjenigen von Frauen, die keine HRT angewendet haben.

Vor Beginn einer HRT sowie jährlich sollte deshalb durch den Arzt eine Brustuntersuchung durchgeführt werden. Sie sollten monatlich eine Selbstuntersuchung der Brust durchführen.

Übermässiges Wachstum der Gebärmutterschleimhaut (Endometriumhyperplasie) bzw. Krebs der Gebärmutterschleimhaut (Endometriumkarzinom)

Wenn über längere Zeit Estrogene (wie Estradiol in Trisequens N) eingenommen werden, nimmt das Risiko für eine Endometriumhyperplasie und für ein Endometriumkarzinom zu. Wird die Einnahme von Estrogen zumindest während eines Teils des Monatszyklus mit einem Gestagen (Gelbkörperhormon) kombiniert, ist die Risikoerhöhung deutlich geringer. Patientinnen, bei welchen die Gebärmutter nicht entfernt wurde, sollten daher Estrogene nicht alleine anwenden.

In den ersten Monaten einer HRT können Blutungen auftreten. Wenn solche Blutungen auch nach den ersten Behandlungsmonaten fortbestehen, erst nach längerer Behandlungsdauer einsetzten oder nach längerer Beendigung der HRT anhalten, sollten Sie so schnell wie möglich Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin aufsuchen, um die Ursache der Blutungen feststellen zu lassen.

Eierstockkrebs

Es gibt Hinweise, dass Frauen, die während einer Zeitdauer von mindestens 5 bis 10 Jahren Estrogene alleine eingenommen haben, ein leicht erhöhtes Risiko haben, an Eierstockkrebs zu erkranken Andere Untersuchungen deuten auf ein ähnliches oder nur leicht niedrigeres Risiko bei kombinierten HRT (wie Trisequens N) hin.

Lebertumor

In seltenen Fällen wurden nach Anwendung von Geschlechtshormonen, wie sie in Trisequens N enthalten sind, Tumore der Leber beobachtet, welche zu lebensgefährlichen Blutungen in die Bauchhöhle führen können. Treten ungewohnte Oberbauchbeschwerden auf, die nicht rasch von selbst wieder verschwinden, ist daher der Arzt bzw. die Ärztin zu informieren.

Koronare Herzkrankheit und Schlaganfall

Die Ergebnisse zweier wissenschaftlicher Untersuchungen deuten darauf hin, dass bei Frauen unter einer kombinierten HRT aus einem Estrogen und einem Gestagen im ersten Anwendungsjahr das Risiko für Erkrankungen der Herzkranzgefässe (z.B. Herzinfarkt) erhöht sein kann.

In einer wissenschaftlichen Studie mit Estrogenen als Monotherapie war das Risiko für einen Schlaganfall erhöht.

Blutgerinnsel

Die Einnahme von Präparaten mit Wirkstoffen, wie in Trisequens N enthalten, kann in seltenen Fällen mit einem erhöhten Auftreten von Erkrankungen durch Bildung von Blutgerinnseln in Gefässen (wie Thrombose, Embolie) einhergehen, die in gewissen Fällen schwerwiegende Folgen haben können. Wenn Sie eine Krankengeschichte von wiederkehrenden Blutgerinnselbildungen haben oder wissen, dass Sie zu Thrombosen (Thrombophilie) neigen, wenn Sie stark übergewichtig sind, rauchen, Krebs haben, an einem systemischen Lupus erythematodes (eine schwere Hautkrankheit) leiden, mehrere Fehlgeburten hatten oder zurzeit mit blutverdünnenden Mitteln behandelt werden, könnte eine HRT dieses bereits bestehende Risiko weiter erhöhen. Zudem steigt das Risiko für eine Bildung eines Blutgerinnsels mit höherem Alter.

Durch längerfristige Immobilisierung kann das Risiko vorübergehend erhöht sein, deshalb sollte Trisequens N 4-6 Wochen vor einer geplanten Operation abgesetzt werden.

Falls bei Ihnen eine venöse Thromboembolie nach Beginn der HRT auftritt, sollten Sie die Behandlung abbrechen. Nehmen Sie sofort mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin Kontakt auf, wenn Sie ein mögliches Symptom einer Thromboembolie bemerken (z.B. schmerzhafte Schwellung eines Beines, plötzlich auftretender Schmerz im Brustkorb, Atemnot etc.).

Hirnleistungsstörungen (Demenz)

Aus einer grossen klinischen Studie gibt es Hinweise, dass bei Frauen, welche bei Beginn der HRT 65 Jahre oder älter sind, das Risiko für Gedächtnisstörungen erhöht sein kann. Es ist nicht bekannt, ob diese Erkenntnisse auch für jüngere Frauen bzw. andere HRT-Präparate gelten.

Andere Vorsichtsmassnahmen

Falls Sie an einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden, sollten Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin aufsuchen und ihn/sie darüber informieren, bevor Sie Trisequens N einnehmen. Trisequens N enthält in den weissen Filmtabletten 36 mg und in den blauen und roten Filmtabletten 37 mg Laktose. Obwohl die meisten Menschen mit einer Laktose-Unverträglichkeit bis zu 12 Gramm mit keinen oder nur geringen Symptomen vertragen, sollten Sie diese Menge beachten, wenn Sie einen schweren Laktase-Mangel haben. Sollten Sie an einer seltenen erblich bedingten Galaktose-Unverträglichkeit oder einer Glukose-Galaktose-Malabsorption leiden, sollten Sie dieses Arzneimittel nicht einnehmen.

Wenn Sie unter einer HRT gleichzeitig mit Schilddrüsenhormonen behandelt werden, sollten Sie Ihre Schilddrüse insbesondere in den ersten Monaten der Einnahme von Trisequens N ärztlich überwachen lassen.

Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie andere Arzneimittel nehmen oder kürzlich genommen haben, auch wenn diese nicht rezeptpflichtig sind.

Die gleichzeitige Einnahme von Trisequens N mit den folgenden Medikamenten kann zu einer Abnahme der Wirkung von Trisequens N führen: gewisse Mittel gegen Epilepsie (z.B. Phenobarbital, Phenytoin und Carbamazepin) und Arzneimittel gegen Infektionskrankheiten (z.B. Penicilline, Tetrazykline, Rifampicin, Rifabutin, Nevirapin, Efavirenz, Ritonavir, Amprenavir, Nelfinavir und Telaprevir).

Pflanzliche Arzneimittel, die Johanniskraut (Hypericum perforatum) enthalten, können die Wirkung von Trisequens N ebenfalls verringern.

Ketoconazol (ein Mittel gegen Pilzerkrankungen) oder gewisse Antibiotika (z.B. Erythromycin, Clarithromycin) können die Wirkung von Trisequens N verstärken.

Die Wirkung von Blutverdünnungsmedikamenten (Antikoagulantien) kann bei gleichzeitiger Einnahme von Trisequens N abnehmen.

Die gleichzeitige Einnahme von Trisequens N mit Cyclosporin (ein Immunsuppressivum zur Unterdrückung der Immunreaktionen) kann zu einer Zunahme der Wirkung dieser Medikamente führen.

Wenn Sie mit Lamotrigin, ein Antiepileptikum, behandelt werden, teilen Sie dies bitte Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin mit, da eine Anpassung der verabreichten Lamotrigin-Dosis erforderlich sein kann und Sie zu Beginn der Therapie mit Trisequens N engmaschig überwacht werden müssen. Wenn Sie Trisequens N wieder absetzen wollen, muss dies ebenso unter Überwachung Ihres Arztes oder Ihrer Ärztin erfolgen, da wiederum eine Anpassung der Lamotrigin-Dosis nötig sein könnte.

Bei Diabetikerinnen ist es möglich, dass die Einnahme von Trisequens N eine Anpassung der Dosis der Medikamente gegen Diabetes notwendig macht.

Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird Sie informieren, ob eine Anpassung der Dosierung der oben erwähnten Medikamente notwendig ist.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie

  • an anderen Krankheiten leiden,
  • Allergien haben oder
  • andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden (Externa)!

Darf Trisequens N während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Trisequens N darf während einer Schwangerschaft nicht eingenommen werden. Während einer Trisequens N Behandlung darf es nicht zu einer Schwangerschaft kommen.

Sollten Sie während der Behandlung mit Trisequens N schwanger werden, oder dieses Präparat unbeabsichtigt während der Schwangerschaft eingenommen haben, müssen Sie so rasch wie möglich den Arzt bzw. Ihre Ärztin benachrichtigen.

Da die Wirksubstanzen von Trisequens N in die Muttermilch übergehen, darf dieses Präparat auch während der Stillzeit nicht eingenommen werden.

Es gibt auch keine Gründe Trisequens N während der Schwangerschaft oder in der Stillzeit einzunehmen.

Wie verwenden Sie Trisequens N?

Von Trisequens N nehmen Sie, falls vom Arzt nicht anders verordnet, jeden Tag eine Tablette ein, d.h. wenn alle 28 Tabletten aufgebraucht sind, beginnen Sie ohne Unterbruch mit einer neuen Packung.

Patientinnen, die noch Monatsblutungen haben oder von einer anderen sequentiellen Hormonersatztherapie wechseln, sollten am 5. Zyklustag (der erste Tag der Monatsblutung gilt als erster Zyklustag) mit der Einnahme der ersten Trisequens N Tablette beginnen. Wenn Sie keine Regelblutungen mehr haben oder die Blutungen unregelmässig sind, können Sie die Behandlung zu einem beliebigen Zeitpunkt beginnen.

Am besten nehmen Sie Trisequens N immer zur gleichen Tageszeit mit etwas Flüssigkeit in der folgenden Reihenfolge ein:

Angefangen wird mit der Estrogentherapie (12 blaue Tabletten), gefolgt von 10 Tagen Estrogen/Gestagentherapie (10 weisse Tabletten) und 6 Tagen tiefer dosierten Estrogentherapie (6 rote Tabletten).

Nach Einnahme der letzten roten Tablette, wird die Behandlung am nächsten Tag mit der ersten blauen Tablette der neuen Packung fortgeführt.

Die Kalenderpackung ist so gestaltet, dass die Tabletten in der korrekten Reihenfolge eingenommen werden müssen. Siehe die Abbildungen und Kommentare zur korrekten Anwendung der Kalenderpackung.

Die monatliche Entzugsblutung stellt sich normalerweise während der Einnahme der sechs roten Tabletten ein, kann jedoch auch schon während der letzten Phase der weissen Tabletten auftreten.

Wenn Sie vergessen haben, Ihre Tablette zum üblichen Zeitpunkt zu nehmen, nehmen Sie sie innerhalb der nächsten 12 Stunden ein. Ist der reguläre Einnahmezeitpunkt um mehr als 12 Stunden überschritten, verwerfen Sie die nicht eingenommene Dosis und nehmen Sie die nächste Tablette zum gewohnten Zeitpunkt am nächsten Tag.

Die Wahrscheinlichkeit von Durchbruch- oder Schmierblutungen wird durch das Vergessen einer Tablette erhöht.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Medikament wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Ihrer Apothekerin.

Nur ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin kann je nach Ihren Bedürfnissen festlegen, wie lange Sie Trisequens N einnehmen sollen.

Welche Nebenwirkungen kann Trisequens N haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Trisequens N auftreten:

Sehr häufig (≥10%)

Brustschmerzen oder Spannungsgefühl in den Brüsten, irreguläre oder verlängerte Monatsblutung.

Häufig (≥1% und <10%)

Pilzinfektionen der Scheide oder Entzündungen, Wasseransammlungen, Depression oder Verschlechterung einer vorhandenen Depression, Kopfschmerzen, Migräne oder Verschlechterung einer vorhandenen Migräne, Übelkeit, Bauchschmerzen, Blähungen, Krämpfe in den Beinen, Rückenschmerzen, Brustödem oder Brustvergrösserung, Vergrösserung von Fibromen der Gebärmutter (gutartige Gebärmuttergeschwulst), periphere Ödeme (Flüssigkeitsansammlung im Gewebe), Gewichtszunahme.

Gelegentlich (≥0.1% und <1%)

Brustkrebs (siehe «Wann ist bei der Einnahme von Trisequens N Vorsicht geboten?»), Allergie, Nervosität, oberflächliche Entzündung einer Vene im Zusammenhang mit einer Thrombose (Blutgerinnsel), Haarausfall, Hirsutismus (vermehrtes Wachstum der Gesichts- und Körperbehaarung), Akne, Juckreiz, Nesselsucht, Endometriumhyperplasie (Übermässiges Wachstum der Gebärmutterschleimhaut), schmerzhafte Menstruation.

Selten (≥0.01% und <0.1%)

Lungenembolie (Blutgerinnsel), tiefe Venenentzündung im Zusammenhang mit einer Thrombose (Blutgerinnsel).

Nebenwirkungen unbekannter Häufigkeiten

Endometriumkarzinom (Krebs der Gebärmutterschleimhaut), Schlafstörungen, Angst, Libidoveränderungen (Änderungen des Sexualtriebes), Schwindel, Schlafstörungen, Schlaganfall, Herzinfarkt, Verdauungsstörung, Erbrechen, Gallenblasenerkrankungen, Gallensteine, Seborrhö (übermässige Produktion von Talg), Hautausschlag, angioneurotisches Ödem (schwere allergische Reaktion), vaginaler und genitaler Juckreiz, Gewichtsverlust, Blutdruckanstieg.

Weitere Nebenwirkungen, die im Zusammenhang mit einer HRT berichtet wurden, sind:

Gutartige Tumore der Brust, Harnwegsinfekte, Stimmungsschwankungen, emotionale Labilität, Herzklopfen (Palpitationen), Diarrhö, Verstopfung, Gelbsucht, dunkle Verfärbung der Haut (Chloasma), schmerzhafte, rötliche Hautknötchen (Erythema nodosum), Hautausschlag mit ringförmigen Rötungen oder wunden Stellen (Erythema multiforme), purpurne oder rot-braune Flecken, die durch die Haut sichtbar sind (vaskuläre Purpura), Scheidenausfluss (Fluor vaginalis), Unterleibsschmerzen, krankhafter Brustmilchausfluss (Galaktorrhoe).

Viele Nebenwirkungen verschwinden im Lauf der Behandlung von allein, ohne dass Sie die Behandlung abbrechen müssen. Bei schweren unerwünschten Wirkungen ist der Arzt bzw. die Ärztin umgehend aufzusuchen.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «Exp.» bezeichneten Datum verwendet werden.

Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren. Bei Raumtemperatur (15-25 °C) lagern. Nicht im Kühlschrank lagern. Den Behälter im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, der/die über die ausführliche Fachinformation verfügt.

Was ist in Trisequens N enthalten?

Jede Kalenderpackung Trisequens N enthält:

12 blaue Tabletten zu je 2 mg Estradiol (als Hemihydrat) sowie Laktose und den Farbstoff Indigocarmin (E132) und weitere Hilfsstoffe;

10 weisse Tabletten zu je 2 mg Estradiol (als Hemihydrat) und 1 mg Norethisteronacetat sowie Laktose und weitere Hilfsstoffe;

6 rote Tabletten zu je 1 mg Estradiol (als Hemihydrat) sowie Laktose und weitere Hilfsstoffe.

Zulassungsnummer

40051 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Trisequens N? Welche Packungen sind erhältlich?

Trisequens N erhalten Sie in Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Von Trisequens N ist eine Kalenderpackung zu 28 Tabletten erhältlich.

Zulassungsinhaberin

Novo Nordisk Pharma AG, CH–8700 Küsnacht/ZH.

Herstellerin

Novo Nordisk A/S, DK-2880 Bagsvaerd.

Diese Packungsbeilage wurde im Februar 2015 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

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