Amavita Dolopirin Tabl 500 Mg 20 Stk
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Dieses Medikament gehört zur Abgabekategorie D und ist daher apothekenpflichtig: entweder Sie holen das Medikament persönlich in der Apotheke ab (dafür brauchen Sie kein Rezept) oder Sie senden uns ein Rezept eines Arztes damit wir Ihnen das Medikament zuschicken können.Genauere Informationen

Was sind Dolopirin Tabletten und wann werden sie angewendet?

Dolopirin Tabletten enthalten den Wirkstoff Acetylsalicylsäure. Dieser wirkt schmerzlindernd und fiebersenkend. Sie haben Dolopirin Tabletten entweder auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin erhalten oder ohne ärztliche Verschreibung in der Apotheke oder Drogerie bezogen.

Dolopirin Tabletten werden bei Erwachsenen und Kindern über 12 Jahren angewendet

  • zur kurzfristigen Behandlung von leichten bis mässig starken, akuten Schmerzen (Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Schmerzen im Bereich von Gelenken und Bändern, Rückenschmerzen).
  • zur symptomatischen Behandlung von Fieber und/oder Schmerzen bei Erkältungskrankheiten. Jugendliche ab 12 Jahren nur nach ärztlicher Verschreibung und nur als Mittel der zweiten Wahl (siehe «Wann ist bei der Einnahme von Dolopirin Vorsicht geboten?»).

Was sollte dazu beachtet werden?

Wie alle Fieber- oder Schmerzmittel sollen auch Dolopirin Tabletten ohne Verordnung des Arztes bzw. der Ärztin nicht länger als 5 Tage oder bei Fieber nicht länger als 3 Tage angewendet werden. Schmerzmittel sollen ohne ärztliche Kontrolle nicht über längere Zeit regelmässig eingenommen werden. Längerdauernde Schmerzen bedürfen einer ärztlichen Abklärung. Die angegebene oder vom Arzt bzw. der Ärztin verschriebene Dosierung darf nicht überschritten werden. Es ist auch zu bedenken, dass die langdauernde Einnahme von Schmerzmitteln ihrerseits dazu beitragen kann, dass Kopfschmerzen weiter bestehen. Die langfristige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, kann zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens führen.

Wann dürfen Dolopirin Tabletten nicht angewendet werden?

In folgenden Fällen dürfen Sie Dolopirin Tabletten nicht anwenden: Wenn Sie an einem Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür leiden. Wenn Sie eine krankhaft erhöhte Blutungsneigung aufweisen. Bei Zuständen mit erhöhter Blutungsgefahr (z.B. Monatsblutung oder Verletzungen). Wenn Sie überempfindlich sind auf den Wirkstoff Acetyl-salicylsäure oder auf andere Entzündungshemmer (Rheumamittel) oder Schmerz- und Fiebermittel. Eine solche Überempfindlichkeit äussert sich z.B. durch Asthma, Atemnot, Kreislaufbeschwerden, Schwellungen der Haut und Schleimhäute oder Hautausschläge (Nesselfieber).

Bei schweren Leber- oder Nierenerkrankungen.

In den letzten drei Monaten vor dem errechneten Geburtstermin.

Bei Kindern unter 12 Jahren.

Wann ist bei der Einnahme von Dolopirin Tabletten Vorsicht geboten?

Bei vorgeschädigter Niere und/oder Leber ist eine sorgfältige Überwachung notwendig.

Bei chronischen oder wiederkehrenden Magen-Darm-Beschwerden und Asthma, bei Nesselfieber, Nasen-Polypen, bei einer seltenen erblichen Krankheit der roten Blutkörperchen, dem sogenannten «Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenasemangel» sowie bei der Behandlung mit gerinnungshemmenden Mitteln («Blutverdünner»), soll die Einnahme nur nach strengen Anweisungen des Arztes oder der Ärztin erfolgen.

Jugendliche ab 12 Jahren mit Fieber, Grippe, Windpocken oder anderen Virus-Erkrankungen dürfen Dolopirin Tabletten nur nach Anweisung des Arztes bzw. der Ärztin und nur als Mittel der zweiten Wahl einnehmen. Kommt es bei diesen Erkrankungen oder nach ihrem Abklingen zu Bewusstseinsstörungen mit Erbrechen, sollte unverzüglich der Arzt bzw. die Ärztin konsultiert werden.

Bei gleichzeitiger und längerer Anwendung von Dolopirin Tabletten kann die Wirkung von Kortisonpräparaten, Blutverdünnern, Lithiumpräparaten gegen Depressionen und von Tabletten gegen Zucker verstärkt werden. Die Wirkung von Gichtmitteln (Probenecid und Sulfinpyrazon) kann vermindert werden. Bei Anwendung von Rheumamitteln oder Methotrexat (das z.B. bei chronischer Polyarthritis eingenommen wird) ergibt sich eventuell eine Verstärkung der unerwünschten Wirkungen.

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn Sie:

  • an anderen Krankheiten leiden
  • Allergien haben oder
  • andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden!

Über die Einnahme vor operativen Eingriffen ist der Arzt oder Zahnarzt bzw. die Ärztin oder Zahnärztin zu befragen bzw. zu informieren.

Dürfen Dolopirin Tabletten während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Während der Schwangerschaft und Stillzeit soll die Einnahme nur nach strengen Anweisungen des Arztes bzw. der Ärztin erfolgen. In den letzten drei Monaten vor dem errechneten Geburtstermin dürfen Dolopirin Tabletten nicht eingenommen werden. Bei kurzfristiger Anwendung der empfohlenen Dosis ist eine Unterbrechung des Stillens nicht erforderlich. Bei längerer Anwendung bzw. Einnahme höherer Dosen sollte jedoch abgestillt werden.

Wie verwenden Sie Dolopirin Tabletten?

Erwachsene und Jugendliche älter als 12 Jahre und schwerer als 40 kg:

Sofern vom Arzt oder der Ärztin nicht anders verschrieben, dürfen Sie 1 (–2) Tabletten Dolopirin alle 4–8 Stunden einnehmen. Die Tagesdosis von 6 Tabletten Dolopirin darf beim Erwachsenen nicht überschritten werden (entsprechend 3 g Acetylsalicylsäure).

Das Arzneimittel sollte mit viel Flüssigkeit, möglichst nach einer Mahlzeit eingenommen werden.

Kinder unter 12 Jahren: Dolopirin ist für Kinder unter 12 Jahren nicht geeignet.

Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt oder der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.

Welche Nebenwirkungen können Dolopirin Tabletten haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Dolopirin Tabletten auftreten:

Magenbeschwerden. In seltenen Fällen können Überempfindlichkeitsreaktionen wie Schwellungen der Haut und Schleimhäute (z.B. verstopfte

Nase) oder Hautausschläge, Asthma oder Atemnot sowie Magen-/Darmgeschwüre und Magen-/Darmblutungen, Blutergüsse, Nasenbluten oder Zahnfleischbluten auftreten. Sehr selten sind auch schwerwiegende Blutungen berichtet worden, die in Einzelfällen möglicherweise lebensbedrohlich sein können. Treten Zeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion auf, ist das Arzneimittel abzusetzen und der Arzt bzw. die Ärztin zu konsultieren.

Kommt es während der Behandlung zu einer Schwarzfärbung des Stuhls oder zu blutigem Erbrechen, soll das Arzneimittel abgesetzt und unverzüglich der Arzt bzw. die Ärztin aufgesucht werden. Selten kommt es zu Schwindel, Kopfschmerzen, Sehstörungen und Verwirrtheitszuständen.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Dolopirin Tabletten sind bei Raumtemperatur (15–25 °C) vor Feuchtigkeit geschützt und ausserhalb der Reichweite von Kindern aufzubewahren.

Bei unkontrollierter Einnahme (Überdosis) ist unverzüglich ein Arzt bzw. eine Ärztin zu konsultieren. Ohrensausen und/oder Schweissausbrüche können ein Hinweis auf eine Überdosierung sein.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden. Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Dolopirin Tabletten enthalten?

1 Tablette Dolopirin enthält:

Wirkstoff: Acetylsalicylsäure 500 mg und Hilfsstoffe.

Zulassungsnummer

60084 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Dolopirin Tabletten? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken und Drogerien ohne ärztliche Verschreibung:

Dolopirin in Packungen zu 20 Tabletten.

Zulassungsinhaberin

Amavita HealthCare AG, 4704 Niederbipp.

Diese Packungsbeilage wurde im Februar 2014 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

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