Adcirca Filmtabletten 20mg 56 Stück
Adcirca Filmtabletten 20mg 56 Stück

Adcirca Filmtabletten 20mg 56 Stück

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Dieses Medikament gehört zur Liste B und ist daher rezeptpflichtig. Wenn Sie von einem Arzt ein Rezept erhalten haben, können Sie uns dieses per Post senden worauf wir Ihnen das Medikament zuschicken werden. Genauere Informationen

Was ist Adcirca und wann wird es angewendet?

Adcirca wird zur Behandlung der pulmonalen arteriellen Hypertonie (hoher Blutdruck in den Blutgefässen der Lunge oder auch Lungenhochdruck genannt) eingesetzt.

Adcirca gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die «Phosphodiesterase 5 Hemmstoffe» (PDE5-Inhibitor) genannt werden. Diese helfen dabei, dass sich Ihre Blutgefässe im Lungenbereich weiten und sich dadurch der Blutfluss in Ihre Lungen verbessert. Dies führt zu einem verbesserten Leistungsvermögen bei der Ausübung körperlicher Aktivitäten.

Adcirca darf nur auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin verwendet werden.

Wann darf Adcirca nicht angewendet werden?

Adcirca darf nicht eingenommen werden, wenn Sie:

  • allergisch gegen Tadalafil oder einen der Hilfsstoffe sind.
  • Nitrate jeglicher Form anwenden, wie sie zur Behandlung von Brustschmerzen (Herzschmerzen) eingesetzt werden (z.B. Glycerintrinitrat, Isosorbiddinitrat, Molsidomin), oder auch illegal gekaufte Nitrate (Amylnitrit), sogenannte «Poppers». Es wurde gezeigt, dass Adcirca die Wirkung dieser Arzneimittel verstärkt. Wenn Sie irgendeine Form von Nitraten einnehmen, oder sich unsicher sind, sprechen Sie mit Ihrem Arzt.
  • Riociguat (Adempas) einnehmen. Dieses Arzneimittel wird verwendet zur Behandlung von pulmonaler arterieller Hypertonie (d.h. hoher Blutdruck in der Lunge) und chronischer thromboembolischer pulmonaler Hypertonie (d.h. hoher Blutdruck in der Lunge zusätzlich zu Blutgerinnseln). PDE5-Hemmer, wie Adcirca haben gezeigt, dass sie den blutdrucksenkenden Effekt dieses Arzneimittels verstärken. Wenn Sie Riociguat einnehmen oder unsicher sind, sprechen Sie mit Ihrem Arzt.

Wann ist bei der Einnahme von Adcirca Vorsicht geboten?

Bitte teilen Sie Ihrem Arzt vor der Einnahme der Tabletten mit, wenn Sie:

  • eine pulmonale Venenverschlusskrankheit haben,
  • Probleme mit Ihrem Blutdruck haben,
  • irgendwelche Herzprobleme ausser Ihrer pulmonalen Hypertonie (Lungenhochdruck) haben,
  • jemals eine plötzliche Abnahme oder einen Verlust der Sehkraft hatten, einschliesslich einer Erkrankung, die NAION (Nicht-arteriitische anteriore ischämische Optikusneuropathie) genannt wird. Diese spezielle Art von plötzlicher Abnahme oder Verlust der Sehkraft wurde selten nach der Einnahme von Adcirca oder anderen PDE5-Hemmern berichtet. Die plötzliche Abnahme oder der Verlust der Sehkraft kann teilweise oder vollständig sein und an einem oder sehr selten auch an beiden Augen auftreten. In manchen Fällen verbesserte sich der Zustand mit der Zeit, er kann aber auch unumkehrbar sein,
  • eine Veränderung der roten Blutzellen (Sichelzellenanämie) haben,
  • Knochenmarkkrebs (Multiples Myelom) haben,
  • einen Krebs der Blutzellen (Leukämie) haben,
  • eine Verformung Ihres Penis oder mehr als 4 Stunden lang anhaltende Erektionen haben,
  • eine Leber- oder Nierenerkrankung haben,
  • Wenn Sie eine plötzliche Abnahme oder einen Verlust der Sehkraft oder des Hörens bemerken, brechen Sie die Behandlung mit Adcirca ab und benachrichtigen Sie sofort einen Arzt,
  • Falls eine länger als 4 Stunden andauernde Erektion auftreten sollte, kontaktieren Sie unverzüglich Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin,
  • Adcirca darf nicht von Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren eingenommen werden.

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln bzw. Nahrungsmitteln

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen bzw. vor kurzem eingenommen haben, auch wenn Sie Ihnen nicht verschrieben wurden.

Nehmen Sie Adcirca NICHT ein, wenn Sie schon Nitrate einnehmen.

Einige Arzneimittel können von Adcirca beeinflusst werden oder diese beeinflussen wie gut Adcirca wirken wird. Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie bereits eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:

  • Bosentan (anderes Arzneimittel zur Behandlung des Lungenhochdrucks).
  • Nitrate (gegen Brustenge/Herzschmerzen).
  • Alpha-Blocker (z.B. Doxazosin, Alfuzosin, Tamsulosin) zur Behandlung eines hohen Blutdrucks oder bei Prostataproblemen.
  • Riociguat. Dieses Arzneimittel wird verwendet zur Behandlung von pulmonaler arterieller Hypertonie (d.h. hoher Blutdruck in der Lunge) und chronischer thromboembolischer pulmonaler Hypertonie (d.h. hoher Blutdruck in der Lunge zusätzlich zu Blutgerinnseln). PDE5-Hemmer, wie Adcirca, haben gezeigt, dass sie den blutdrucksenkenden Effekt dieses Arzneimittels verstärken. Wenn Sie Riociguat einnehmen oder unsicher sind, sprechen Sie mit Ihrem Arzt.
  • Rifampicin, Erythromycin (zur Behandlung von Erkrankungen durch Bakterien).
  • Itraconazol, Ketoconazol Tabletten (zur Behandlung von Pilzerkrankungen).
  • Ritonavir (zur HIV Behandlung).
  • Tabletten (PDE5-Hemmstoffe) gegen erektile Dysfunktion.
  • Prostacyclin.
  • Grapefruitsaft.

Bei Einnahme von Adcirca zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Diese Tabletten können zum Essen oder unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden.

Das Trinken von Alkohol kann zeitweise Ihren Blutdruck senken. Wenn Sie Adcirca eingenommen haben oder wenn Sie planen Adcirca einzunehmen, vermeiden Sie übermässiges Trinken (Blutalkoholspiegel von 0,8 ‰ und mehr), weil hierdurch das Risiko von Schwindel beim Aufstehen erhöht werden kann.

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Adcirca

Adcirca enthält Lactose. Bitte nehmen Sie dieses Arzneimittel daher erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.

Wirkung von Adcirca auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Adcirca kann zu Schwindel führen. Sie sollten deshalb wissen, wie Sie auf Adcirca reagieren, bevor Sie ein Fahrzeug lenken oder eine Maschine bedienen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie

  • an anderen Krankheiten leiden,
  • Allergien haben oder
  • andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden!

Darf Adcirca während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Wenn Sie schwanger sind oder glauben, schwanger zu sein, bitten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin um Rat, bevor Sie Adcirca einnehmen.

Sobald Sie mit der Einnahme von Adcirca beginnen, dürfen Sie nicht weiter stillen. Adcirca darf stillenden Müttern nicht verabreicht werden, da nicht bekannt ist, ob das Präparat in die Muttermilch übertritt.

Wie verwenden Sie Adcirca?

Nehmen Sie Adcirca immer genau nach Anweisung des Arztes bzw. der Ärztin ein.

Adcirca 20 mg: Die empfohlene Dosis beträgt einmal täglich 40 mg (2 Tabletten à 20 mg).

Nehmen Sie beide Tabletten unmittelbar nacheinander ein. Adcirca darf von Personen unter 18 Jahren nicht eingenommen werden.

Art der Einnahme von Adcirca

Schlucken Sie die unzerkauten ganzen Tabletten nacheinander mit einem Glas Wasser. Die Tabletten können zum Essen oder unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden.

Wenn Sie eine grössere Menge von Adcirca eingenommen haben, als Sie sollten

Informieren sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Wenn Sie die Einnahme von Adcirca vergessen haben

Nehmen Sie die Dosis sobald es Ihnen einfällt ein, aber nehmen Sie NICHT die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Brechen Sie die Einnahme der Tabletten nicht ab, es sei denn, Ihr Arzt rät Ihnen dazu.

Welche Nebenwirkungen kann Adcirca haben?

Folgende Nebenwirkungen wurden mit Adcirca berichtet:

Sehr häufig (aufgetreten bei mehr als 1 je 10 Patienten)

Kopfschmerzen, Hautrötung, Schleimhautschwellungen der Nase und der Nasennebenhöhlen (verstopfte Nase), Übelkeit, Verdauungsstörungen (einschliesslich Bauchschmerzen), Muskelschmerzen, Rückenschmerzen und Schmerzen (einschliesslich anderer Beschwerden in den Armen und Beinen).

Häufig (aufgetreten bei 1 bis 10 je 100 Patienten)

Allergische Reaktionen, Schwindel, Verschwommensehen, Bewusstseinsstörungen, niedriger Blutdruck, , Erbrechen und verstärkte, vermehrte oder veränderte Regelblutung.

Häufigkeit unbekannt

Migräne, Krampfanfälle, vorübergehende Gedächtnisstörung, Gesichtsfeldausfälle, - Teilweise, plötzlich auftretende, vorübergehende oder bleibende Verschlechterung oder Verlust des Sehvermögens eines Auges oder beider Augen, plötzliche Schwerhörigkeit oder Taubheit, Herzklopfen, Herzrasen, unregelmässiger Herzschlag, Brustenge/Herzschmerzen, Herzinfarkt, plötzlicher Herztod, hoher Blutdruck, Schlaganfall (einschliesslich Hirnblutung), Sodbrennen und Aufstossen, Hautausschlag, vermehrtes Schwitzen, Urtikaria, schwere Hautreaktionen, länger andauernde und möglicherweise schmerzhafte Erektion, Brustschmerz, Gesichtsödem.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Ihren Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin davon informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Adcirca für Kinder unzugänglich und in der Originalverpackung bei 15-25 °C aufbewahren.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichnetem Datum verwendet werden.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Adcirca enthalten?

1 Filmtablette Adcirca enthält 20 mg Tadalafil sowie Hilfsstoffe (u.a. Laktose).

Zulassungsnummer

62169 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Adcirca? Welche Packungen sind erhältlich?

Adcirca erhalten Sie in Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Adcirca 20 mg: Packungen zu 56 Filmtabletten

Zulassungsinhaberin

Eli Lilly (Suisse) SA, Vernier/Genève.

Diese Packungsbeilage wurde im Februar 2017 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

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