Neocitran Schnupfen/erkaeltung Filmtabletten 12 Stück
Neocitran Schnupfen/erkaeltung Filmtabletten 12 Stück

Neocitran Schnupfen/erkaeltung Filmtabletten 12 Stück

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Was ist NeoCitran Schnupfen/Erkältung und wann wird es angewendet?

NeoCitran Schnupfen/Erkältung enthält den schmerzlindernden und fiebersenkenden Wirkstoff Paracetamol sowie den Wirkstoff Pseudoephedrin, der die Nasen- und Bronchialschleimhäute zum Abschwellen bringt und eine übermässige Schleimproduktion vermindert. Die verstopften Atemwege werden dadurch geöffnet und die Atmung wird erleichtert.

NeoCitran Schnupfen/Erkältung wird angewendet zur Behandlung von Schnupfen in Kombination mit erkältungsbedingten Schmerzen und Fieber.

Was sollte dazu beachtet werden?

NeoCitran Schnupfen/Erkältung sollte ohne Verordnung des Arztes bzw. der Ärztin höchstens während 5 Tagen angewendet werden, anhaltende Symptome bedürfen einer ärztlichen Abklärung.

Schmerzmittel sollen nicht ohne ärztliche Kontrolle über längere Zeit regelmässig eingenommen werden. Länger dauernde Schmerzen oder Fieber bedürfen einer ärztlichen Abklärung.

Die angegebene oder vom Arzt bzw. von der Ärztin verschriebene Dosierung darf nicht überschritten werden.

Um das Risiko einer Überdosierung zu verhindern, sollte sichergestellt werden, dass andere Arzneimittel (z.B. andere Schmerzmittel, Arzneimittel gegen Fieber oder Erkältungssymptome), die gleichzeitig eingenommen werden, kein Paracetamol oder Pseudoephedrin oder andere abschwellende Wirkstoffe enthalten. Eine Überdosierung von Paracetamol kann zu einer schweren Leberschädigung führen.

Es ist auch zu bedenken, dass die langfristige Einnahme von Schmerzmitteln ihrerseits dazu beitragen kann, dass Kopfschmerzen weiter bestehen.

Die langfristige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, kann zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens führen.

Wann darf NeoCitran Schnupfen/Erkältung nicht angewendet werden?

In folgenden Fällen dürfen Sie NeoCitran Schnupfen/Erkältung nicht anwenden:

  • Bei Überempfindlichkeit auf die Wirkstoffe Paracetamol und Pseudoephedrin und verwandte Substanzen (z.B. Propacetamol) oder auf einen der Hilfsstoffe (siehe «Was ist in NeoCitran Schnupfen/Erkältung enthalten?»). Eine solche Überempfindlichkeit äussert sich z.B. durch Asthma, Atemnot, Kreislaufbeschwerden, Schwellungen der Haut und Schleimhäute oder Hautausschläge (Nesselfieber).
  • Bei schweren Lebererkrankungen (z.B. akute Hepatitis; Leberzirrhose; Aszites, d.h. Flüssigkeitsansammlung in der Bauchhöhle).
  • Bei schweren Nierenerkrankungen.
  • Bei einer erblichen Leberstörung (so genannte Meulengracht-Krankheit).
  • Bei Alkoholüberkonsum.
  • Bei ausgeprägtem Bluthochdruck oder erheblicher krankhafter Veränderung der Herzkranzgefässe und anderen Herzerkrankungen.
  • Bei gleichzeitiger oder nicht länger als 2 Wochen zurückliegender Behandlung mit gewissen Arzneimitteln gegen Depressionen (MAO-Hemmer) und bei gleichzeitiger Einnahme von Arzneimitteln gegen Erkältungen und gewissen Arzneimitteln mit stimulierender Wirkung auf das Nervensystem, sogenannte Amphetamin-ähnliche Arzneimittel, die manchmal zur Behandlung von Aufmerksamkeitsdefiziten und Hyperaktivitätsstörungen oder als Appetitzügler eingesetzt werden.
  • NeoCitran Schnupfen/Erkältung ist für Kinder unter 12 Jahren nicht geeignet.

Wann ist bei der Einnahme von NeoCitran Schnupfen/Erkältung Vorsicht geboten?

Sie sollten vor der Einnahme Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin konsultieren:

  • bei vorgeschädigter Leber oder Niere;
  • bei einer seltenen erblichen Krankheit der roten Blutkörperchen, dem sogenannten «Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenasemangel»;
  • bei gleichzeitigem Gebrauch von Arzneimitteln, die die Leber beeinflussen;
  • falls Sie eine schwere Infektion haben (z.B. eine Blutvergiftung);
  • bei Bluthochdruck, Herzkreislauferkrankungen, Überfunktion der Schilddrüsen, erhöhtem Innendruck des Auges, Vergrösserung der Prostata (besonders wenn schon Schwierigkeiten beim Wasserlösen bestehen), bei Diabetes mellitus, bei gewissen Tumoren (Phäochromozytom);
  • wenn Sie über 65 Jahre alt sind;
  • wenn Sie folgende Arzneimittel einnehmen:
    • blutverdünnende Arzneimittel (z.B. Marcoumar);
    • Cholestyramin (Arzneimittel zur Senkung der Blutfette);
    • Chloramphenicol (Arzneimittel gegen Infektionen);
    • Metoclopramid (Arzneimittel bei Übelkeit, Erbrechen);
    • Phenytoin, Phenobarbital, Carbamazepin (Arzneimittel gegen Epilepsie (Krampfanfälle);
    • Rifampicin, Isoniazid (Arzneimittel gegen Tuberkulose);
    • Probenecid (Arzneimittel gegen Gicht);
    • Salicylamid (Arzneimittel gegen Schmerzen und Fieber);
    • Zidovudin (Arzneimittel gegen HIV-Infektion (AIDS);
    • Arzneimittel gegen Bluthochdruck, Digitalispräparate und Antidepressiva.

Von der gleichzeitigen Einnahme von Paracetamol und Alkohol ist abzuraten. Besonders bei fehlender gleichzeitiger Nahrungsaufnahme erhöht sich die Gefahr einer Leberschädigung.

Bei Essstörungen wie Anorexie, Bulimie und sehr starker Abmagerung sowie bei chronischer Mangelernährung ist bei der Anwendung von NeoCitran Schnupfen/Erkältung Vorsicht geboten.

Bei Flüssigkeitsmangel und verminderten Mengen an Blut ist ebenfalls Vorsicht geboten.

Einzelne Personen mit Überempfindlichkeit auf Schmerz- oder Rheumamittel können auch auf Paracetamol überempfindlich reagieren (siehe «Welche Nebenwirkungen kann NeoCitran Schnupfen/Erkältung haben?»).

Paracetamol kann in sehr seltenen Fällen schwere Hautreaktionen auslösen.

Beim plötzlichen Auftreten von starken Kopfschmerzen, Bauchschmerzen oder blutigem Stuhl, sollten Sie die Einnahme von NeoCitran Schnupfen/Erkältung beenden und umgehend einen Arzt bzw. eine Ärztin aufsuchen.

NeoCitran Schnupfen/Erkältung kann in gewissen Situationen wie z.B. bei zu hoher Dosierung oder Überempfindlichkeit Unruhe, Schlaflosigkeit und Schwindel verursachen. Unter diesen Umständen sollten keine Fahrzeuge gelenkt oder Maschinen bedient werden.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie

  • an anderen Krankheiten leiden,
  • Allergien haben,
  • oder andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden.

Darf NeoCitran Schnupfen/Erkältung während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Pseudoephedrin durchdringt die Plazentaschranke. Paracetamol und Pseudoephedrin verteilen sich zudem in die Muttermilch.

NeoCitran Schnupfen/Erkältung darf während der Schwangerschaft nicht eingenommen werden, es sei denn auf ärztliche Verschreibung.

NeoCitran Schnupfen/Erkältung darf während der Stillzeit nicht eingenommen werden.

Wie verwenden Sie NeoCitran Schnupfen/Erkältung?

Einzeldosen nicht häufiger als alle 4-6 Stunden verabreichen.

Die angegebene maximale Tagesdosis darf nicht überschritten werden.

Nehmen Sie immer die niedrigste wirksame Dosis, um die Beschwerden zu lindern.

Für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren und über 40 kg Körpergewicht:

1 bis 2 Filmtabletten bis zu 3-mal innerhalb von 24 Stunden.

Die maximale Tagesdosis beträgt 6 Filmtabletten.

Die Filmtabletten mit etwas Flüssigkeit nach einer Mahlzeit einnehmen.

Kinder unter 12 Jahren:

NeoCitran Schnupfen/Erkältung ist für Kinder unter 12 Jahren nicht geeignet.

Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt oder der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann NeoCitran Schnupfen/Erkältung haben?

Beenden Sie die Einnahme von NeoCitran Schnupfen/Erkältung und informieren Sie sofort Ihren Arzt / Ihre Ärztin, wenn eines oder mehrere der folgenden Symptome auftreten, die Zeichen einer seltenen allergischen Reaktion (Überempfindlichkeitsreaktion) sein können:

  • Hautausschlag (einschliesslich Nesselsucht, Juckreiz), Hautrötung, Hautabschuppung, sehr selten bis hin zu schweren Hautreaktionen,
  • Schwellung im Gesicht, Schwellung der Lippen, der Zunge oder des Rachens, Bläschenbildung, Entzündung der Mundschleimhaut, Übelkeit,
  • keuchende Atmung, Asthma, Kurzatmigkeit, Atemnot, vor allem, wenn dies auch schon früher bei der Verwendung von Acetylsalicylsäure oder anderen nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR) bei Ihnen aufgetreten ist.
  • Unerwartete Blutergüsse oder Blutungen.

Folgende weitere Nebenwirkungen können bei der Einnahme von NeoCitran Schnupfen/Erkältung auftreten:

Häufig: Schwindel, Nervosität, Schlaflosigkeit, Mundtrockenheit, Übelkeit und Erbrechen.

Gelegentlich: Appetitlosigkeit, Unruhe und Störungen beim Wasserlösen.

Selten: Halluzinationen, beschleunigter Puls und Bluthochdruck.

In seltenen Fällen wurden Veränderungen des Blutbildes, wie z.B. eine verringerte Anzahl von Blutplättchen (Thrombozytopenie) oder eine starke Verminderung bestimmter weisser Blutkörperchen (Agranulozytose) beobachtet.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Bei Raumtemperatur (15-25 °C) lagern.

Für Kinder unerreichbar aufbewahren.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Bei unkontrollierter Einnahme (Überdosierung), unverzüglich ärztliche Hilfe aufsuchen, auch wenn Sie noch keine Beschwerden haben. Wegen des möglichen Risikos einer sehr schweren Leberschädigung sind umgehende medizinische Massnahmen entscheidend. Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit, Unruhe, beschleunigter Puls oder allgemeines Krankheitsgefühl können Hinweise auf eine Überdosierung sein, treten aber erst mehrere Stunden bis einen Tag nach Einnahme auf.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in NeoCitran Schnupfen/Erkältung enthalten?

1 Filmtablette enthält: 500 mg Paracetamol und 30 mg Pseudoephedrinhydrochlorid als Wirkstoffe und folgende Hilfsstoffe: Croscarmellose-Natrium, Povidon, vorverkleisterte Stärke, Crospovidon, Stearinsäure, mikrokristalline Zellulose, hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat, den Farbstoff Indigokarmin (E132), Hypromellose, Macrogol und Carnaubawachs.

Zulassungsnummer

57061 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie NeoCitran Schnupfen/Erkältung? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken ohne ärztliche Verschreibung.

Packungen zu 12 und 18 Filmtabletten.

Zulassungsinhaberin

GSK Consumer Healthcare Schweiz AG, Risch.

Diese Packungsbeilage wurde im Oktober 2017 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

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