Betaserc 16mg 50 Tabletten
Betaserc 16mg 50 Tabletten

Betaserc 16mg 50 Tabletten

18.30 Fr.

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Dieses Medikament gehört zur Liste B und ist daher rezeptpflichtig. Wenn Sie von einem Arzt ein Rezept erhalten haben, können Sie uns dieses per Post senden worauf wir Ihnen das Medikament zuschicken werden. Genauere Informationen

Was ist Betaserc und wann wird es angewendet?

Betaserc ist ein Arzneimittel gegen Schwindel. Seine Wirkung hat eine Erhöhung der Blutzufuhr nach dem Innenohr zur Folge. Betaserc wird zur Verminderung der Frequenz und Schwere von Schwindelanfällen verwendet.

Betaserc wird auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin verwendet, zur Behandlung von Schwindel, der auf Durchblutungsstörungen des Innenohrs zurückzuführen ist und für die Behandlung des Ménière-Syndroms und ménièreartige Syndrome (Schwindel, Ohrensausen, Gehörverminderung).

Wann darf Betaserc nicht angewendet werden?

Bei Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe des Arzneimittels.

Patienten mit einem Nebennierentumor dürfen nicht mit Betaserc behandelt werden.

Wann ist bei der Einnahme von Betaserc Vorsicht geboten?

Patienten mit Bronchialasthma und Patienten mit Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür in der Vorgeschichte, müssen Ihren Arzt, bzw. Ihre Ärztin informieren, da Betaserc bei diesen Patienten mit Vorsicht verabreicht werden muss.

Asthmatiker sollen Betaserc nur unter ärztlicher Überwachung einnehmen.

Für die flüssige Form (Betaserc Tropfen) ist bei Personen mit chronischen Erkrankungen der Atemwege, bei denen das Risiko besteht, dass sie beim Schlucken gleichzeitig auch einatmen, Vorsicht geboten. Falls bei der Einnahme der Tropfen gleichzeitig eingeatmet wird, kann es theoretisch zu Krämpfen in den Bronchien sowie eventuell zu einem Absinken des Blutdruckes kommen.

Betaserc kann allergische Reaktionen verursachen (möglicherweise verzögert).

Kinder und Jugendliche

Betaserc wird bei Kindern und Jugendlichen nicht empfohlen, da ungenügende Daten bezüglich Sicherheit und Wirksamkeit vorliegen.

Einnahme von Betaserc mit anderen Arzneimittel

Teilen Sie Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin mit, falls Sie sogenannte MAO-Hemmer (einschliesslich Arzneimittel mit dem Wirkstoff Selegilin gegen Parkinson) oder Antihistaminika (Mittel gegen Allergien oder gegen Magenschleimhautentzündung bzw. Magengeschwüren) anwenden.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Betaserc ist Ihnen zur Behandlung von Schwindel oder des Ménière-Syndroms verschrieben worden. Beide Krankheiten können Benommenheit und Erbrechen auslösen, und damit Ihre Reaktionsfähigkeit, Ihre Fahrtüchtigkeit und Ihre Fähigkeit, Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, ausgeprägt negativ beeinflussen.

Obwohl Untersuchungen an gesunden Personen ergaben, dass Betahistin keinen Einfluss auf die Fahrtüchtigkeit hat, könnte aufgrund von unerwünschten Arzneimittelwirkungen - besonders am Anfang der Behandlung - die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigt werden.

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker, bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie

  • an anderen Krankheiten leiden,
  • Allergien haben oder
  • andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte) einnehmen oder äusserlich anwenden!

Darf Betaserc während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder mit Ihrer Ärztin, falls Sie schwanger sind, schwanger werden wollen oder falls Sie stillen.

Betaserc darf während der Schwangerschaft oder Stillzeit nicht eingenommen werden, ausser Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin hat es Ihnen ausdrücklich verordnet.

Wie verwenden Sie Betaserc?

Erwachsene

Tabletten: 24 mg bis 48 mg pro Tag, aufgeteilt auf 2–3 Gaben; vorzugsweise während den Mahlzeiten einnehmen.

Beim Auftreten von Magenschmerzen sollte das Arzneimittel strikte während den Mahlzeiten eingenommen werden.

Tagesdosis

8 mg Tablette

16 mg Tablette (teilbar)

24 mg Tablette

24 mg

1 Tabl. 3× tägl.

½ Tabl.3× tägl.

-

48 mg

2 Tabl. 3× tägl.oder3 Tabl. 2× tägl.

1 Tabl. 3× tägl.oder1½ Tabl. 2× tägl.

1 Tabl. 2× tägl.

Die 16 mg Tabletten weisen eine Bruchrille auf und können in zwei gleiche 8 mg Dosen geteilt werden. Die Tablette zur Teilung auf eine flache Unterlage mit der Bruchrille nach oben legen und mit dem flachen Daumen auf die Bruchrille drücken.

Die Betaserc 24 mg Tabletten weisen eine Zierbruchrille auf. Sie dürfen für die erleichterte Einnahme geteilt werden, nicht aber zur Dosierung einer halben Einheit. Die Betaserc 24 mg Tabletten sind nur für eine Tagesdosis von 48 mg geeignet (1 Tablette Betaserc 24 mg 2× täglich).

Tropfen: Die übliche Dosis beträgt täglich 3× 1-2 ml (24-48 mg) oder 2× 3 ml (48 mg). Die Tropfen können entweder in einem Glas Wasser verdünnt oder auch unverdünnt eingenommen werden. Der Packung liegt eine Messpipette bei, welche mit einer Abstufung von 1, 2 und 3 ml eine exakte Dosierung erlaubt.

Eine Besserung kann innerhalb einiger Tage eintreten oder auch nur allmählich, unter Umständen erst nach einigen Behandlungswochen feststellbar sein.

Kinder und Jugendliche

Betaserc wird bei Kindern und Jugendlichen nicht empfohlen, da ungenügende Daten bezüglich Sicherheit und Wirksamkeit vorliegen.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Betaserc haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Betaserc auftreten:

Häufig: Kopfschmerzen, Übelkeit und Verdauungsstörungen.

Selten: Nervosität, Augenbrennen.

Sehr selten: Missempfindungen, Brustbeklemmung.

Es können auch folgende Nebenwirkungen auftreten: Überempfindlichkeitsreaktionen, Kopfdruck, Herzklopfen, Erbrechen, Bauchschmerzen, Brechreiz, Sodbrennen, Magendrücken, Blähungen, Durchfall, Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie Juckreiz und Ausschlag, Hitzegefühl.

Kontaktieren Sie sofort einen Arzt bzw. eine Ärztin, wenn Sie plötzlich Schwellungen am Gesicht, an Lippen, Zunge und/oder Rachen (Schluck- oder Atembeschwerden) entwickeln (sog. angioneurotisches Ödem).

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Die Tabletten nicht über 30 °C lagern und in der Faltschachtel aufbewahren (Lichtschutz).

Die Tropfen bei Raumtemperatur (15–25 °C) lagern.

Arzneimittel ausser Reichweite von Kindern aufbewahren!

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Betaserc enthalten?

Betaserc 8 mg, Tabletten: 1 Tablette enthält als Wirkstoff 8 mg Betahistin dihydrochlorid sowie Hilfsstoffe zur Herstellung der Tabletten.

Betaserc 16 mg, Tabletten: 1 Tablette (mit Bruchrille, teilbar) enthält als Wirkstoff 16 mg Betahistin dihydrochlorid sowie Hilfsstoffe zur Herstellung der Tabletten.

Betaserc 24 mg Tablette: 1 Tablette (mit Zierbruchrille) enthält als Wirkstoff 24 mg Betahistin dihydrochlorid sowie Hilfsstoffe zur Herstellung der Tabletten.

Betaserc Tropfen:

1 ml enthält als Wirkstoff 8 mg Betahistindihydrochlorid sowie folgende Hilfsstoffe: Aromastoffe (Vanillin), Saccharin-Natrium, Konservierungsstoffe E 216 (Propylparaben), E 218 (Methylparaben), Ethanol 5 Vol.-% (0,05 ml pro ml).

Zulassungsnummer

36119, 52403 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Betaserc? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Tabletten zu 8 mg: Packungen zu 50 und 100 Tabletten.

Tabletten zu 16 mg: Packungen zu 50 und 100 Tabletten.

Tabletten zu 24 mg: Packungen zu 50 und 100 Tabletten.

Tropfen zu 8 mg/ml: Packung zu 120 ml.

Zulassungsinhaberin

BGP Products GmbH, 6341 Baar.

Diese Packungsbeilage wurde im Februar 2017 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

[Version 204 D]

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