Norfloxacin Helvepharm Filmtabletten 400mg 14 Stück
Norfloxacin Helvepharm Filmtabletten 400mg 14 StückNorfloxacin Helvepharm Filmtabletten 400mg 14 Stück

Norfloxacin Helvepharm Filmtabletten 400mg 14 Stück

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Dieses Medikament gehört zur Liste A und ist daher rezeptpflichtig. Wenn Sie von einem Arzt ein Rezept erhalten haben, können Sie uns dieses per Post senden worauf wir Ihnen das Medikament zuschicken werden. Genauere Informationen

Was ist Norfloxacin Helvepharm und wann wird es angewendet?

Norfloxacin Helvepharm ist ein Arzneimittel zur Behandlung bakterieller Infektionen (Antibiotikum) und darf nur auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin angewendet werden.

Norfloxacin Helvepharm besitzt eine hohe antibakterielle Wirkung gegen eine Vielzahl von Bakterienarten.

Norfloxacin Helvepharm eignet sich zur Behandlung von:

Gewisse Infektionen der Harnwege, der Blase und der Nieren,

Magen-Darm-Infektionen z.B. durch Bakterien verursachte Durchfälle, Gonorrhoe (Tripper).

Was sollte dazu beachtet werden?

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen von Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin zur Behandlung Ihrer gegenwärtigen Erkrankung verschrieben. Das Antibiotikum in Norfloxacin Helvepharm wirkt nicht gegen alle Mikroorganismen, welche Infektionskrankheiten verursachen. Die Anwendung eines falsch gewählten oder nicht richtig dosierten Antibiotikums kann Komplikationen verursachen. Verwenden Sie es nicht von sich aus für die Behandlung anderer Erkrankungen oder anderer Personen.

Auch bei späteren neuen Infektionen dürfen Sie Norfloxacin Helvepharm nicht ohne erneute ärztliche Konsultation anwenden.

Wann darf Norfloxacin Helvepharm nicht angewendet werden?

Bei bekannter oder vermuteter Überempfindlichkeit (Allergie) auf einen Inhaltsstoff von Norfloxacin Helvepharm oder einem ähnlichen Antibiotikum (Chinolon-Antibiotikum, Gyrasehemmer). Eine Überempfindlichkeit äussert sich z.B. durch Asthma, Atemnot, Kreislaufbeschwerden, Schwellung der Haut (z.B. Nesselfieber) und Schleimhäute oder Hautausschläge.

Patientinnen und Patienten, die auf Azofarbstoffe, Acetylsalicylsäure sowie Rheuma- und Schmerzmittel (Prostaglandinhemmer) überempfindlich reagieren, sollen Norfloxacin Helvepharm nicht anwenden.

Norfloxacin Helvepharm sollte Kindern unter 18 Jahren und während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht verabreicht werden. Basierend auf Ergebnissen aus Tierversuchen kann eine Schädigung der Gelenkknorpel im wachsenden Körper nicht vollständig ausgeschlossen werden.

Wenn Sie kein Wasser mehr lösen können, sollten Sie Norfloxacin Helvepharm nicht verwenden.

Norfloxacin-Helvepharm soll nicht eingenommen werden, wenn in der Vergangenheit im Zusammenhang mit der Einnahme von Chinolon-Antibiotika Sehnenentzündungen oder Sehnenrisse aufgetreten sind.

Wann ist bei der Anwendung von Norfloxacin Helvepharm Vorsicht geboten?

Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit, die Fähigkeit Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen und die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen.

Da Norfloxacin Helvepharm bei einigen Patientinnen und Patienten Schwindel hervorrufen kann, sollten die Patientinnen und Patienten wissen, wie sie auf Norfloxacin Helvepharm reagieren, bevor Auto gefahren, Maschinen bedient oder andere Aktivitäten ausgeübt werden, die Aufmerksamkeit und Koordination verlangen.Während der Behandlung mit Norfloxacin Helvepharm wurden selten schwere allergische Reaktionen wie Asthma, Atemnot, Kreislaufbeschwerden, Schwellung der Haut (z.B. Nesselfieber) und Schleimhäute oder Hautausschläge beobachtet. In diesen Fällen ist Norfloxacin Helvepharm sofort abzusetzen und eine ärztliche Behandlung ist erforderlich.

Norfloxacin Helvepharm kann wie andere Chinolon-Antibiotika Krampfanfälle auslösen oder die Krampfschwelle herabsetzen. Falls Krampfanfälle auftreten sollte die Behandlung mit Norfloxacin Helvepharm unterbrochen werden. Bei Anfallsleiden (Epilepsie) oder anderen Störungen des Zentralnervensystems (z.B. erniedrigte Krampfschwelle, Krampfanfälle in der Vorgeschichte, verringerte Hirndurchblutung, Veränderung in der Gehirnstruktur oder Schlaganfall) sollte Norfloxacin Helvepharm, wie andere Arzneimittel dieser Klasse, mit Vorsicht angewendet werden.

Bei Myasthenia gravis ist ebenfalls Vorsicht geboten. Norfloxacin Helvepharm kann die Anzeichen einer Myasthenia gravis verstärken und zur lebensbedrohlichen Schwächung der Atemmuskulatur führen.

Während der Behandlung mit Norfloxacin Helvepharm sollten Sie intensives Sonnenbaden sowie künstliche Ultraviolettbestrahlung möglichst vermeiden, da dies zu Hautreaktionen führen kann.

Falls Sie gleichzeitig eisen- oder zinkhaltige Präparate, Multivitamintabletten, Arzneimittel zur Regulierung einer Magenübersäuerung, die Aluminium- und/oder Magnesiumhydroxyd enthalten, Präparate mit Sucralfat (Wirkstoff gegen Magengeschwüre) oder Didanosin (Videx®) einnehmen müssen, sollten Sie diese 2 Stunden vor oder nach der Einnahme von Norfloxacin Helvepharm zu sich nehmen.

Bei gleichzeitiger Einnahme von Theophyllin-Präparaten (Asthmamittel, Stoffname auch Aminophyllin) informieren Sie bitte Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin. Die Theophyllin-Nebenwirkungen können unter Umständen verstärkt werden.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin auch, wenn Sie gleichzeitig Warfarin (oder andere Mittel zur Blutverdünnung), Glyburid (ein Sulfonylharnstoffderivat zur Behandlung von Diabetes), Kaffee und Arzneimittel die Koffein enthalten, gewisse Antibiotika wie Chloramphenicol, Tetracyclin und Erythromycin, Probenecid (Mittel gegen Gicht), Nitrofurantoin (Mittel gegen Harnwegsinfekte), Ropinirol (Mittel gegen Parkinson), Tacrin (Mittel gegen Alzheimer), Tizanidin (Muskelrelaxans), Cyclosporin oder Mycophenolat (Mittel zur Unterdrückung der Immunabwehr), Didanosin (Mittel gegen HIV), Fenbufen oder andere nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR), Herzmittel wie z. Bsp Chinidin, Procainamid, Sotalol und Amiodaron, Cisaprid (Mittel zur Förderung der Magen-Darm-Tätigkeit), Antipsychotika wie z.Bsp Clozapin und Olanzapin oder trizyklische Antidepressiva enthalten einnehmen.

Der in Norfloxacin Helvepharm enthaltene Wirkstoff Norfloxacin kann bei Patienten mit psychischen Erkrankungen, Halluzinationen oder Verwirrtheit zu einer Verschlimmerung der Symptomen führen und sollte nur mit Vorsicht angewendet werden.

Psychiatrische Reaktionen (Nervosität, Agitation, Schlaflosigkeit, Angstzustände, Albträume, paranoide Gendanken, Verwirrtheit, Tremor, Halluzinationen und Depressionen) können schon nach Erstanwendung von Norfloxacin auftreten. In seltenen Fällen können Depression oder Psychose zu selbstgefährdendem Verhalten wie Suizid oder Suizidversuch voranschreiten. In diesen Fällen ist Norfloxacin Helvepharm sofort abzusetzen, ein Arzt bzw. eine Ärztin zu konsultieren und entsprechende Massnahmen einzuleiten.

Wenn die Nierenfunktion eingeschränkt ist, muss die Dosierung unter Umständen angepasst werden. Ihr Arzt oder Ihre Ärztin ist darüber informiert.

Sehnenentzündungen und Sehnenrisse – vorwiegend bei der Achillessehne- können unter der Behandlung mit Norfloxacin Helvepharm oder anderen Chinolon-Antibiotika auftreten. Diese unerwünschte Wirkung kann innerhalb von 48 Stunden nach Beginn der Behandlung beidseitig auftreten, möglicherweise auch noch mehrere Monate nach Ende der Behandlung. Das Risiko einer Sehnenentzündung oder eines Sehnenrisses ist bei Patienten über 60 Jahre und bei gleichzeitiger Einnahme von Kortikosteroiden (Kortison-Präparate) erhöht. Wenn Sie während der Einnahme von Norfloxacin Helvepharm Schmerzen/Beschwerden im Bereich der Sehnen verspüren, informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin und setzen Sie das Arzneimittel ab.

Vorsicht ist ebenfalls geboten, wenn Sie an einer Störung des Enzyms Glucose-6-phosphatase . (angeborener Defekt der roten Blutkörperchen) leiden. Es können wie bei anderen Chinolon-Antibiotika hämolytische Reaktionen (Auflösung von roten Blutkörperchen) auftreten.

Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin wenn Sie an Herzrhythmusstörungen leiden oder gelitten haben. Sie sollten dieses Arzneimittel nur unter Vorsicht anwenden, wenn Sie mit einer Verlängerung des QT-Intervalls (sichtbar im EKG, einer elektronischen Aufzeichnung der Herzaktivität) geboren wurden oder diese bei Verwandten aufgetreten ist, Ihr Salzhaushalt im Blut gestört ist (insbesondere wenn der Kalium- oder Magnesiumspiegel im Blut erniedrigt ist), Ihr Herzrhythmus sehr langsam ist («Bradykardie»), bei Ihnen eine Herzschwäche vorliegt (Herzinsuffizienz), Sie in der Vergangenheit bereits einmal einen Herzinfarkt (Myokardinfarkt) hatten, Sie weiblich oder ein älterer Patient sind, oder Sie andere Arzneimittel einnehmen, die zu anormalen EKG-Veränderungen führen.

Während einer Antibiotikabehandlung ist Durchfall ein häufiges Problem, das aber normalerweise bei Beendigung der Therapie aufhört. Manchmal kann nach Behandlung mit Antibiotika wässriger und blutiger Stuhlgang (mit oder ohne Krämpfe oder Fieber), auch noch bis zu 2 oder mehr Monate nach der letzten Antibiotikadosis, auftreten. Es handelt sich dabei um eine pseudomembranöse Kolitis. Diese durch eine Antibiotika-Behandlung ausgelöste Darmerkrankung kann lebensbedrohlich sein und erfordert eine sofortige und angemessene Behandlung. Kontaktieren Sie bitte sofort Ihren Arzt oder Ihre Ärztin. Beim Auftreten dieser Durchfälle dürfen keine Arzneimittel, welche die Darmperistaltik (Darmbewegung) hemmen, eingenommen werden.

Bei Behandlungen mit Chinolon-Antibiotika wie dem in Norfloxacin Helvepharm enthaltenen Norfloxacin kam es Berichten zufolge zu Schädigungen des peripheren Nervensystems. Die klinischen Symptome unterscheiden sich von Fall zu Fall, beinhalten jedoch neurologische Ausfallerscheinungen im Sinnes- bzw. Empfindungsbereich (z.B. «Ameisenlaufen», Verlust der Tast-, Wärme- oder Schmerzempfindung in den Gliedmassen oder aber Schmerzen, Brennen, Kribbeln). Solche Nervenerkrankungen können rasch auftreten. Bei Symptomen einer Nervenerkrankung muss Norfloxacin Helvepharm in Absprache mit dem Arzt bzw. der Ärztin abgesetzt werden.

Werden Sehstörungen oder sonstige Nebenwirkungen am Auge beobachtet, sollte umgehend ein Augenarzt konsultiert werden (siehe auch «Welche Nebenwirkungen kann Norfloxacin Helvepharm haben»?).

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden (Externa).

Darf Norfloxacin Helvepharm während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Norfloxacin Helvepharm darf während der Schwangerschaft sowie in der Stillzeit nicht eingenommen werden.

Wie verwenden Sie Norfloxacin Helvepharm?

Norfloxacin Helvepharm soll nur unter ärztlicher Kontrolle und gemäss den Verordnungen des Arztes bzw. der Ärztin angewendet werden.

Norfloxacin Helvepharm sollte mit einem Glas Wasser mindestens 1 Stunde vor oder 2 Stunden nach dem Essen bzw. der Einnahme von Milch eingenommen werden. Falls Sie gleichzeitig Multivitaminpräparate, calcium-, eisen- oder zinkhaltige Präparate, Arzneimittel zur Regulierung einer Magenübersäuerung, die Aluminium- und/oder Magnesiumhydroxyd oder Sucralfat enthalten oder Didanosin (Videx) einnehmen müssen, sollten Sie diese mindestens 2 Stunden vor oder nach der Einnahme von Norfloxacin Helvepharm zu sich nehmen.

Die Dosierung und Behandlungsdauer wird vom Arzt bzw. der Ärztin je nach Schwere der Erkrankung individuell festgelegt; bitte beachten Sie sorgfältig die Anweisung Ihres Arztes bzw. Ihrer Ärztin.

Wenn vom Arzt oder der Ärztin nicht anders verordnet beträgt die übliche Dosierung für Erwachsene 2× täglich 1 Filmtablette zu 400 mg.

Bei akuter Gonorrhoe (Tripper) werden in der Regel 2 Filmtabletten (800 mg) als Einmaldosis verabreicht.

Eine begonnene Antibiotikatherapie sollte so lange wie vom Arzt oder der Ärztin verordnet durchgeführt werden. Brechen Sie die Therapie nicht vorzeitig ab, selbst wenn Sie sich besser fühlen. Denn oft klingen die Krankheitszeichen vor vollständiger Heilung der Infektion ab.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Norfloxacin Helvepharm haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Norfloxacin Helvepharm auftreten:

Häufig werden beobachtet:, Übelkeit, Veränderung bestimmter Leberwerte

Gelegentlich werden beobachtet: Störungen des zentralen Nervensystems wie Kopfschmerzen, Schwindel, Schlafstörungen, Depression bis hin zu selbstgefährdendem Verhalten wie Suizidgedanken und Suizid (siehe auch «Wann ist bei der Einnahme von Norfloxacin Helvepharm Vorsicht geboten», Angstzustände/Nervosität, Krampfanfälle, Empfindungsstörungen, Hautausschlag, Juckreiz. Magen-Darmbeschwerden wie Mundtrockenheit, Übelkeit, Erbrechen, Magenbrennen, Blähungen, Verdauungsbeschwerden, Appetitlosigkeit, Bauchschmerzen/-krämpfe, Durchfall, Verstopfung, bitterer Geschmack, Schwierigkeiten beim Schlucken, Pilzinfektionen im Intimbereich, Veränderung der Anzahl bestimmter Blutzellen (Leukopenie, Neutropenie, Eosinophilie, Thrombozytopenie).

Selten werden beobachtet: Überempfindlichkeitsreaktionen oder allergische Reaktionen. Eine Überempfindlichkeit kann sich z.B. durch Asthma, Atemnot, Kreislaufbeschwerden, Schwellungen der Haut (z.B. Nesselfieber) und Schleimhaut oder als Hautausschlag oder durch Schmerzen in den Gelenken oder Muskeln und Gelenkentzündung äussern (siehe «wann ist bei der Einnahme von Norfloxacin Helvepharm Vorsicht geboten»). Psychische Reaktionen einschliesslich Verwirrtheit und Halluzinationen; Erregbarkeit, Euphorie und Desorientiertheit, Zittern, Muskelzuckungen, Nervenentzündung, was manchmal zu Lähmungssymptomen führen kann. Hautreaktion nach Sonnenexposition, schwere Hautreaktion, starker Durchfall (pseudomembranöse Kolitis ) siehe auch «Wann ist bei der Einnahme von Norfloxacin Helvepharm Vorsicht geboten», Entzündung der Leber oder Bauchspeicheldrüse, Gelbsucht, Nierenversagen, Wirkung auf das Blut einschliesslich Anämie, manchmal assoziiert mit Glucose-6-phosphat-dehydrogenasemangel aufgrund von Verlust von roten Blutkörperchen. Wirkung auf die Muskulatur wie Sehnenentzündung, Sehnenriss, Schmerzen, Brennen, Kribbeln, Taubheitsgefühle und/oder Schwäche in Armen oder Beinen oder Verschlimmerung der Myasthenia gravis (siehe auch «Wann ist bei der Einnahme von Norfloxacin Helvepharm Vorsicht geboten?»). Wirkung auf die Sinnesorgane wie verschwommenes Sehen, hohe oder tiefe Blutzuckerwerte, Tinnitus, Blutergüsse, Papeln und Gelenkschwellung wurden berichtet.

Sehr selten wurden Erkrankungen des peripheren Nervensystems beobachtet (siehe auch «Wann ist bei der Einnahme von Norfloxacin Helvepharm Vorsicht geboten»).

Sehr selten: Hörverlust,

Es können Herzrhythmusstörungen auftreten (siehe auch «Wann ist bei der Einnahme von Norfloxacin Helvepharm Vorsicht geboten»?).

Beim Auftreten von schweren Durchfällen während oder nach der Behandlung sollten Sie unverzüglich Ihren Arzt oder Ihre Ärztin benachrichtigen.

Wenn Sie einen Hautausschlag, begleitet von Fieber und Unwohlsein haben oder sich Ihr Sehvermögen verändert (wie das Sehen von hellen Lichtblitzen mit Schwebeteilchen), brechen Sie die Einnahme von Norfloxacin Helvepharm ab und nehmen Sie unverzüglich mit Ihrem Arzt oder Ihre Ärztin Kontakt auf.

Falls eines der aufgeführten oder irgendein anderes Krankheitszeichen auftritt, von dem Sie einen Zusammenhang mit der Anwendung von Norfloxacin Helvepharm vermuten, sollten Sie unverzüglich Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin informieren.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Der in Norfloxacin Helvepharm enthaltene Azofarbstoff Gelborange S (E 110) kann Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut und der Atmungsorgane auslösen, insbesondere bei Patientinnen und Patienten mit Asthma, Nesselfieber (chronischer Urtikaria) oder mit Überempfindlichkeit auf Acetylsalicylsäure und andere Rheuma- und Schmerzmittel.

Was ist ferner zu beachten?

Haltbarkeit

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Bewahren Sie das Arzneimittel in der geschlossenen Originalpackung bei Raumtemperatur (15–25 °C) und ausserhalb der Reichweite von Kindern auf.

Nach Beendigung der Behandlung die Arzneimittelpackung mit dem restlichen Inhalt Ihrer Abgabestelle (Arzt oder Apotheker bzw. Ärztin oder Apothekerin) zur fachgerechten Entsorgung bringen.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Norfloxacin Helvepharm enthalten?

1 Filmtablette Norfloxacin Helvepharm enthält als Wirkstoff 400 mg Norfloxacin, den Farbstoff Gelborange S (E 110) sowie weitere Hilfsstoffe.

Zulassungsnummer

56810 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Norfloxacin Helvepharm? Welche Packungen sind erhältlich?

Norfloxacin Helvepharm erhalten Sie in Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung, die nur zum einmaligen Bezug berechtigt.

Packungen mit 6, 14, und 42 Filmtabletten zu 400 mg.

Zulassungsinhaberin

Helvepharm AG, Frauenfeld.

Diese Packungsbeilage wurde im Januar 2017 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

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